Beiträge von Kugi71

    Zur "Ehrenrettung" des Kollegen, kann es sein, dass die Wallbox werksseitig auf 10A eingestellt war und der Elektriker das einfach übersehen hat...


    Da die Wallbox eine Anschlussleistung von 11kW hat, muss sie mit 16A abgesichert und mit entsprechendem Leitungsquerschnitt angeschlossen sein - wenn der Elekktriker dies nicht beachtet haben sollte (was ich mir beim besten Wilen nicht vorstellen kann), dann sollte er seinen Gesellenbrief verbrennen!

    In jedem Fall ist das ein fachlicher Mangel, der zu beheben wäre!


    Aber das kann man ja sehr einfach durch Blick auf den zugehörigen Leitungsschutzschalter feststellen.


    Gruß Jörg

    Habe vorgestern beim Beladen festgestellt, dass bei meinem Kuga auch leise summende Geräusche aus der Rückleuchte kommen - ist demnach normal und auch nur hörbar, wenn man das Ohr sehr nah an der Leuchte hat.


    Gruß Jörg

    Die Leistungsanzeige in der Ford PassApp zeigt nur ganze Zahlen an, insoweit wird die Wallbox wirklich nur auf 10 A eingestellt worden sein - warum auch immer!


    Das entspricht in etwa der Leistung des Ladeziegels und bringt damit keinen Zeitgewinn beim Laden.

    Da ich davon ausgehe, dass die Wallbox vorschriftsmäßig mit 16A abgesichert worden ist, spricht nichts dagegen, die Ladeleistung auf 3,6kW/11kW (16A) zu erhöhen, damit die Anschaffung auch einen praktischen Sinn hat.


    Gruß Jörg

    Wenn der Verbrennungsmotor steht, dann signalisiert die Kühlmitteltemperaturanzeige die Funktion der elektrischen Innenraumheizung.

    Bei meinem Kuga mit analogem Cockpit zeigt der erste Balken der Temperaturanzeige geringe, zwei Balken hohe Heizleistung an.

    Einen Temeperaturanstieg des Kühlmittels und damit ein Vorheizen des Verbrenners konnte ich nicht feststellen - Motor und Kühlerschläuche blieben kalt.


    Gruß Jörg

    Die Ladeleistung wird nicht vom Kuga bestimmt, sondern von der Wallbox.


    Welche Wallbox verwendest du?


    Jede Wallbox kann man grundsätzlich in ihrer Ladeleistung verstellen. Dies geht entweder hardwaremäßig in der Wallbox über entsprechende Schalter (sog. DIP-Schalter) oder etwas komfortabler über eine Taste an der Wallbox oder alternativ über eine App, mit der die Box gesteuert werden kann.


    Mit dem go-e-Charger kann ich beispielsweise die Leistung in fünf Schritten (6 - 8 - 10 - 13 - 16A) verstellen.


    Gruß Jörg

    Es sind etwa 0,5 Stunden Arbeitszeit - waren bei mir knapp 55 €, aber ich muss natürlich auch die insgesamt 70km Fahrstrecke und die aufgewendete Zeit für das alles rechnen...


    Wenn man sich anschaut, was da gemacht wird, sind es Arbeiten, die ich auch selbst mache, wie das Prüfen der Reifen und der Flüssigkeitsstände...

    Allerdings wurde bei dieser Gelegenheit auch gleich die jährliche Sichtprüfung gemacht. War mir gar nicht bekannt dass diese Prüfung jedes Jahr ansteht?

    Damit ist wohl die "obligatorische Jahresprprüfung" gemeint, die aber nur für Kugas gilt, die vor Februar 2021 produziert wurden.

    Diese muss für den Erhalt der Garantie immer zwischen den Inspektionen durchgeführt werden.


    Wenn bei meinem im nächsten Jahr die Garantie ausläuft (5 Jahre / 50tkm) werde ich diese Prüfung definitiv auslassen, denn die ist aus meiner Sicht nur Geldschneiderei....


    Gruß Jörg

    Es sind je nach Hausanschluss auch Zwischenschritte wie bspw 3x24A denkbar wenn man keine 3x32 bekommt.

    Das ist richtig - ich kann bei jeder Wallbox die maximale Ladeleistung einstellen, aber für die Installation gilt die "Anschlussleistung", also die mögliche Maximalleistung und das sind nun mal 11 oder 22kW.


    Bei den 22kW-Wallboxen muss diese intern auf 11kW hardwaremäßig begrenzt werden, damit sie nur beim Netzbetreiber angemeldet aber nicht durch ihn genehmigt werden muss.


    Gruß Jörg

    Wenn man daheim einen 63A-Hausanschluss hat, dann kann man sich schon eine 22kW-Wallbox installieren lassen, denn dann kann man mit 32A dreiphasig laden - der Hausanschluss packt das problemlos...ob das Sinn macht, würde ich auch hinterfragen.


    Zudem muss das ja auch der Netzbetreiber genehmigen und auf dem Lande in den teilweise schwach ausgelegten Ortsnetzen kann das problematisch werden.


    Was man in Deutschland nicht darf, wäre einphasiges Laden mit 32A (7,4kW) - das wäre eine sogenannte "Schieflast", die nur bis maximal 20A zulässig ist.


    Wir haben einen 35A-Hausanschluss und braucht man über 22kW nicht nachzudenken...


    Gruß Jörg

    Bei meinem Kuga waren 2020 auch noch beide Kabel dabei, aber seit etwa 2021 ist serienmäßig noch der Ladeziegel dabei.


    Da das 5m Kabel bei mir daheim etwas knapp war und nur einphasig, habe ich auch mal in die Zukunft investiert und dieses Kabel angeschafft:


    Harting Ladekabel Mode 3
    ✓ 11 kW ✓ 5 m Ladekabel Typ 2 ✓ 3 phasig ✓ glattes Kabel ✓ in schlichtem Schwarz ✓ für alle Typ 2 Elektroautos ✓ Mode 3 ✓ jetzt online kaufen
    www.mobilityhouse.com


    Ich habe bewusst ein 11kW-Kabel genommen, da bei uns eh nur eine 11kW-Wallbox installiert werden kann - zudem gibt es nur wenige Fahrzeuge, die mit mehr als 11kW geladen werden können.


    Und grundsätzlich ist es zwar richtig, dass bei größerem Querschnitt die Verluste geringer sind - dies ist aber bei einer Kabellänge von 7,5m nur rechnerisch von Bedeutung, in der Praxis spielt der Unterschied keine Rolle im Verhältnis zu den internen Verlusten beim Laden (also im Fahrzeug selbst).


    Gruß Jörg