Beiträge von Kugi71

    Muss ich widersprechen. Diese Leistung wird ja nicht ständig gebracht. Von den 7,2 kWp kommen auch nur max 5 kWh (wenn überhaupt) an. Dann gibt es bestimmt auch noch WM und Herd die ihren Anteil wollen. Also wird sich der Mach E schon auch einen Schluck aus der Dose holen müssen.

    Und was man nie unterschätzen sollte - je niedriger der Ladestrom um so höher der Ladeverlust.

    Da kannst du sehr gerne widersprechen - machst du ja sehr gerne, aber genau wie bei meinen Verbrauchswerten entsprechen die gemachten Aussqgen den Tatsachen, da ich es im letzten Sommer sehr gut beobachten konnte!


    Natürlich habe ich den Mach-E erst an die Ladung genommen, wenn die PV-Leistung über der minimalen Ladeleistung lag, dann steigt die PV-Leistung aber schnell an und liegt dann im Schnitt bei 5,5 bis 6,5 kW (bei kühlem Wetter sogar bei mehr als 7,2 kW in der Spitze) über mehrere Stunden - das reicht auch locker für die übrigen Hausverbraucher.

    Da bei uns auch noch ein 10,2 kWh-Akku dabei ist (sorry, hatte ich im vorherigen Post nicht erwähnt), sorgt dieser natürlich noch für einen Puffer, der das ein oder andere "Leistungstal" ausgleicht.


    Natürlich ist die Voraussetzung dafür sonniges Wetter....ansonsten funktioniert das nicht. Und der Akku wird auch nicht von 0 auf 100% geladen, sondern meist von ca. 25 auf 80%.


    Und was die Ladeverluste angeht, spielen diese doch nur eine untergeordnete Rolle, wenn der Strom mehr oder weniger "gratis" von der Sonne kommt.


    Gruß Jörg

    Das sehe ich etwas anders!


    Wir haben eine 7,2 kWp Anlage in SSO-Ausrichtung und die genügt sogar in den Monaten Mai bis September, um den Mach-E meiner Frau über das Wochenende aufzuladen...Natürlich nur bei sonnigem Wetter.


    Der geringste Ladestrom einer einstellbaren Wallbox liegt bei 6 A, was in etwa einer einphasigen Ladeleistung von 1,4 kW entspricht (bzw. dreiphasig von 4,2 kW) und die ist bei einigermaßen brauchbarem Licht gut erreichbar.


    Klar, bei reiner Westausrichtung wird das erst ab Mittag gut funktionieren, aber nur Mut...


    Gruß Jörg

    Das ist wohl auch eine Frage der Hartnäckigkeit.... ;)


    Ein Kollege hat nach einem Jahr (<10tkm) mit dem Kuga den Zusatnd der Hinterradbremsen mit Nachdruck bei seinem Händler moniert und es gab auf Garantie Ersatz.


    Ich hatte das zwar einmal im letzten Jahr (20tkm) angesprochen, war aber wohl "zu nett"....


    Aber ich nehme mal an, dass nach mehr als einem Jahr bzw. >20tkm kein Ersatz auf Garantie mehr möglich ist, denn grundsätzlich sind es ja Verschleißteile....


    Gruß Jörg

    Da unten in der Ladesäule zwei Zähler zu erkennen sind, ist es eine Säule mit zwei Ladeplätzen.

    Scheinbar hat man wohl ursprünglich nur eine Säule mit einem Ladeanschluss geplant.... X/


    Warum man dann nicht die Beschilderung anpasst....bürokratische Mühlen mahlen in diesem Land nunmal seeeehr langsam.


    Gruß Jörg

    Die Heizung ist aus, wenn die eingestellte Temperatur auf "Lo" steht - bei mir signalisiert die Kühlmitteltemperaturanzeige eine eingeschaltete E-Heizung. Wenn die Heizung läuft und der Verbrenner steht, leuchten - je nach Heizleistung - ein bzw. zwei Balken der Anzeige auf. (Habe noch h das analoge Cockpit).

    Steht die Temperatur auf Lo, bleibt die Anzeige aus.


    Würde ja auch absolut keinen Sinn machen, wenn das Heizregister den Strom aus dem Akku zieht, die Luft vom Gebläse um das Heizregister herumgeleitet wird.


    Bei meinem Kuga funktioniert die Heckscheibenheizung übrigens genauso gut, wie in meinen vorherigen Fahrzeugen.

    Bei beschlagener oder gefrorener Scheibe dauert es ca. 5 Minuten und ich habe wieder "Durchblick".


    Gruß Jörg

    Da das Rückwärtslaufen nur noch bei den alten Ferraris-Zählern mit der drehenden Scheibe möglich ist, diese aber bereits häufig durch elektronische Zähler ersetzt wurden, wäre das ja eine Ungleichbehandlung - daher machen die Zähler mit Rücklaufsperre schon Sinn.

    Klar sind die paar Cent für die von der PV-Anlage eingespeiste Arbeit ja nicht mal ein Taschengeld...


    Mit unserer 7,2 kWp-Anlage schaffen wir es im Sommer sogar, den Mach-E komplett von der Sonne zu laden - jetzt langt es mehr oder weniger nur für den Kuga.


    Das Einspeisen in das Hausnetz aus dem HV-Akku ist ja nicht nur eine Sache der Politik, sondern auch des VDE und der benötigten Hardware.

    Das Auto wird so zur Erzeugungsanlage und die dürfen wegen der sog. "Netzrückwirkungen" nicht so einfach einspeisen; zudem muss dann sowohl das Ladegerät im Auto als auch die Wallbox für den "umgekehrten" Energiefluss ausgelegt sein.


    Gruß Jörg


    Mit unserer

    Beim "Miesen Wirkungsgrad" der Verbrenner darf man aber auch nicht vergessen, dass die Stromerzeugung eben auch Verluste hat, insbesondere wenn hier Regenerativer Strom gespeichert werden muss, oder Backup Kraftwerke vorgehalten werden müssen....

    Das ist sicherlich auch richtig, aber wenn man anfängt das "Drumherum" einzubeziehen, käme man nie zu einem einigermaßen "gerechten" Vergleich.


    Dann müsste man nämlich beim Verbrenner auch die ca. 7 kWh Strom mitrechnen, die man aufwenden muss, bevor 1 Liter Benzin oder Dieselt im Tank ist (für Transport und Herstellung) ...


    Das führt dann wirklich zu weit! :)


    Gruß Jörg

    Es ist ja auch allgemein bekannt, dass sich die Verbrauchswerte von Verbrennern je nach Fahrstil um bis zu 30% unterscheiden können...


    Und beim PHEV kann das aus meiner Sicht noch größer sein, wenn man - vor allem bei längeren Strecken - bewusst den E-Motor nur dann einsetzt, wenn er besonders effektiv ist (also im Stadtbetrieb und mei Geschwindigkeiten <70 km/h).

    Wenn das jemandem zu umständlich ist, dann spricht ja auch nichts dagegen, den Kuga im Normalmodus zu fahren und der Automatik den Rest zu überlassen; dann sind die Verbrauchswerte aber entsprechend höher.


    Ich denke, ein solcher Thread macht Sinn, um auszuloten, welche Verbrauchswerte mit dem PHEV möglich sind und unter welchen Umständen sie erzielt werden - wie realistisch das für jeden einzelnen Fahrer ist, muss jeder selbst herausfinden.


    Nur als kleiner Anhang:

    Ich bin seinerzeit einen Nissan Almera Tino 1,8 gefahren.

    In Internetforen war häufig zu lesen, dass man das Fahrzeug mit diesem Motor "nicht unter 9l/100km fahren kann"... ich habe in gut 7 Jahren und fast 100tkm Fahrstercke einen Gesamtverbrauch von 7l/100km erreicht (eine "9" vor dem Komma habe ich nie erreicht!) - da wurde genauso gegen gewettert, wie über meine aktuellen Werte mit dem Kuga.


    Ich bin also diesbezüglich Kummer gewohnt..... ;)


    Un wenn sich jemand den Kuga PHEV kauft, weil hier diese Verbrauchsergebnisse gepostet werden und er dann hinterher enttäuscht ist, dann ist diesem Menschen auch nicht zu helfen.


    Gruß Jörg


    P.S. Ich lasse übrigens bei meinen Werten ab jetzt auch den "kombinierten Verbrauch" weg, weil er aus o.g. Gründen nicht wirklich Sinn macht - die Kosten pro 100km sind da schon sinnvoller... :)

    Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten....


    Mal ehrlich: Wenn jemand diesen Thread nutzt, die hier geposteten Verbrauchswerte einiger Kuga-Fahrer permanent infrage zu stellen - weil er sie in der Praxis nicht erreicht - dann sollte man in diesem Thread auch nicbt mehr tätig werden, denn zumindest mich nervt es auf die Dauer einfach... X(


    Gruß Jörg