Du vergisst, dass die täglich zu bewältigende Strecke beim durchschnittlichen Arbeitnehmer über 40 km liegt, hinzu kommen Stau, Verkehrsberuhigsmaßnahmen und das Leben nach der Arbeit- Da ist dann schnell Schluss mit der rein elektrischen Reichweite...
Der durchschnittliche Arbeitsweg betrug 2019 knapp 17 km (einfache Fahrt) - also eigentlich optimal für einen PHEV!
Mein Arbeitsweg beträgt 20 km einfach, was einen wesentlichen Einfluss auf meine Entscheidung für einen PHEV hatte.
Einem Arbeitskollegen, der auch mit einem PHEV geliebäugelt hatte, habe ich bei seinem Arbeitsweg von gut 70 km abgeraten und ihm eher einen sparsamen Diesel empfohlen.
Ich bin auch der Meinung, dass beim PHEV die Devise gilt "der Mix macht's"! 
Ich nutze aktuell auch etwas öfter den Verbrenner und schalte auf reinen E-Bezrieb um, wenn es sich lohnt, d.h. der Innenraum ist warm, die Strecke einigermaßen eben und die Geschwindigkeit nicht wesentlich über 70 km/h.
Aktuell liegt mein Verbrauch bei 2,8 l/100km plus 13 kWh/100km, was einen Kostenfaktor von ca.9,50 € auf 100 km ergibt.
Bei einem Spritverbrauch von 6l/100km käme ich dann auf 10,20 €/100km. (1,70€/l bzw. 0,40€/kWh).
Meine PV-Anlage liefert aktuell nicht viel Leistung für die Ladung... 
Gruß Jörg