Beiträge von Kugi71

    Moin, nachdem ich seit gestern unsern Neuen PHEV ausprobiere, habe ich nach dem ersten Laden mit dem bordeigenen Ladeziegel eine Frage. Hat soweit alles gut geklappt...

    Aber, kann man die Stromstärke (10A/16A) also Ladeleistung (2,1kW oder 3,7kW) irgendwo einstellen bzw. auswählen (Ford App pro? Auto?) Ich finde nix in der 600 Seiten Bedienungsanleitung, oder ich bin blind, 8) kann natürlich sein... :saint: Auf dem Ziegel ist allerdings auch nur 10A angegeben, was mich wundert, der Wagen kann doch bis zu 16A/3,7kW laden. Danke schon mal für Eure Antworten.

    Der Ford-Ladeziegel ist in der Ladeleistung nicht verstellbar.

    Das macht auch Sinn, da eine normale Schuko-Steckdose im Haushalt nicht für eine Dauerbelastung von 16A ausgelegt ist, schon gar nicht, wenn sie schon etwas älter ist und die Kontaktkraft schon etwas nachgelassen hat.


    Für 16A Ladestrom benötigt man eine Wallbox oder alternativ einen Ladeziegel, der entweder über einen blauen CEE-Stecker (gerne auch "Campingstecker" genannt) oder einen roten CEE-Stecker (dreiphsig 400 V) betrieben wird.

    Diese Steckvorrichtungen sind für eine Dauerbelastungvon 16 A ausgelegt und es besteht keine Brandgefahr auch bei mehrstündigen Laden.


    Gruß Jörg

    Nach dem Softwareupdate im März ist meiner auch des öfteren mit dem Benziner gestartet, obwohl als Modus EV-jetzt eingestellt war.

    Nach welchen Regeln dieser Start passierte, war nicht ganz nachvollziehbar- mal ist der Benziner angesprungen, während der Kuga beim Aktivieren des Fernstarts an der Wallbox hing, manchmal ist er noch nicht einmal gestartet, wenn er nicht an der Ladung hing; die Außentemperaturen lagen da immer um den Gefrierpunkt.


    Ob im August bei der Zweijahresinspektion eine neue Steuersoftware aufgespielt wurde, weiß ich nicht, aber in diesem Winter hat bisher noch nicht ein einziges Mal den Benzinmotor beim morgendlichen Start angeworfen, obwohl die Temperaturen wieder um den Gefrierpunkt lagen.


    Ich nehme diese Dinge als gegeben hin - sparsam ist derKuga in jedem Fall.


    Gruß Jörg

    Da "fehlt" nichts im Akku... :)


    Die 14,4 kWh sind die "Brutto-Kapazität", die nicht voll genutzt wird.

    Wenn Akkus ständig bis an ihre Grenzen geladen oder entladen werden, sorgt dies für eine Verkürzung der Lebensdauer- daher wird immer eine "Sicherheitsreserve" behalten, die nicht genutzt wird; was dann übrig bleibt ist dann die "Netto-Kapazität"


    Laut einem Forumsmitglied, das die Werte auslesen konnte, wird der Akku nur etwa 75% der Bruttokapazität genutzt.


    Dazu kommt noch, dass von 1 kWh, die du über die Wallbox oder den Ladeziegel aus dem Netz ziehst, nur 0,9 kWh auch im Akku ankommen.


    Somit passen die ermittelten Werte von ca. 12 kWh für eine Komplettladung recht gut.


    Gruß Jörg

    Weiss jemand wie die elektrische Heizung funktioniert. D. h. wie ein Fön, der die Luft direkt vor dem Lüfter erhitzt, oder wird der Wärmetauscher vom kleinen Wasserkreislauf vom Verbrenner verwendet in dem das Wasser darin elektrisch erhitzt wird?

    Die Heizung im Kuga PHEV heizt die einströmende Luft direkt (also wie beim Haartrockner) - wenn man die Heizung einschaltet, dauert es nur wenige Minuten, bis das Gebläse warme Luft in den Innenraum bläst.


    Würde das über den Kühlkreislauf des Motors laufen, würde das erheblich länger dauern. Zudem bleibt der Verbrennungsmotor kalt, auch wenn die Heizung schon eine ganze Weile läuft - ich konnte zumindest nirgends eine warme Stelle am Motor finden.

    Dass die Kühlmitteltemperaturanzeige bei eingeschalteter Heizung ausschlägt, ist zwar zu beobachten, aber an der Motortempertur liegt es nicht...


    Gruß Jörg

    Meines Wissens liegt das Wechselintervall für die Bremsflüssigkeit generell bei zwei Jahren - kenne selbst keinen Hersteller, der von Haus aus längere Wechselintervalle vorgibt.


    Somit müsste der Wechsel bei der 30.000er/2 Jahresinspektion gemacht werden; beimeinem Kuga wurde es gemacht und stand auch so auf dem Inspektionsprotokoll.


    Die freie Werkstatt, in der ich außerhalb der Garantie die Inspektion machen lasse, prüft den Wassergehalt der Bremsflüssigkeit bei jeder Wartung und wechselt nach Bedarf- das ist aber nicht die Regel.


    Gruß Jörg

    Da das konventionelle Glühlampen sind, braucht es keine ABE.

    Allerdings gibt Osram selber auf der Packung an, dass die Lebensdauer im Vergleich zu Standart-Glühlampen die Hälfte beträgt.

    Ich habe diese Lampen jetzt den dritten Winterin Benutzung ohne Ausfall.


    Die Lebensdauer dieser Lampen ist technisch bedingt gegenüber den Standardlampen reduziert, denn die höhere Lichtausbeute bekommt man über eine höhere Glühfadentemperatur und diese verkürzt dann natürlich die Lebensdauer - die elektrische Leistung bleibt gleich.


    Aber wie sagt der Volksmund ... das eine, was man will, das andere, was man muss... :)


    Gruß Jörg

    Ich finde etwas anderes total bescheuert: Wenn ich mir als "nicht-Auto-Besitzer" ein Auto vom Freund leihe, kann ich es an jeder beliebigen Tankstelle danach volltanken. Ist das Auto ein E-Auto, hab ich ein Problem. Da muss ich die richtige Karte haben, unter Umständen angemeldet sein und vielleicht auch eine Grundgebühr bezahlen. Warum? Wieso ist es so schwierig ein E-Auto zu "tanken"?

    Nein, es ist heutzutage nicht mehr unbedingt erforderlich, einen großen Pulk an Ladekarten bzw. Apps mit sich zu führen, um ein E-Auto zu laden - es ist lediglich dann meistens günstiger.


    Die Ladestation, die in den letzten Jahren neu errichtet wurden, müssen alle die Möglichkeit des spontanen Ladens ermöglichen.


    Dazu befindet sich auf der Ladestation ein QR-Code, den man mit dem Smartphone scannen kann; man wird auf die Internetseite des Anbieters geführt, loggt sich dort mit seinem PayPal-Konto ein und kann dann laden.

    Habe ich schon gemacht und funktionierte einwandfrei.


    Ohne Smartphone mit Internet wird das aber meistens nichts - EC- oder Kreditkarte werden leider nur in ganz seltenen Fällen akzeptiert - und da besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf.


    Gruß Jörg

    Mit der Heizung bin ich aktuell noch sehr sparsam.... ;)


    Gewählte Temperatur aktuell 16° - da ich nur 20 km Arbeitsweg habe und eine Jacke trage, reicht mir das.


    Zudem Wechsel ich gerne die Fahrmodi zwischen EV-jetzt und EV-später; bei längeren Strecken über 70 km/h oder längeren Steigungen kommt EV-später, EV-jetzt nutze ich in der Ebene bei geringeren Geschwindigkeiten...


    Bin aktuell zweimal pro Woche 80 km unterwegs, starte mit Akkuladung 90% - wenn ich daheim bin, habe ich ca. 30% aus dem Akku gezogen und einen Benzinverbrauch von ca. 3,2l l - und das im Hunsrück, wo es schon mal gut Bergauf und Bergab geht.


    Andi61 Die angegebenen Werte stimmen, wenn mein Zwischenzähler einigermaßen genau geht...sehe auch absolut keinen Sinn darin, meine Verbrauchswerte hier zu "frisieren" - für mein Ego brauche ich sowas nicht... :)


    Gruß Jörg