Beiträge von Ben-LDK

    Da bin ich soweit bei dir.

    Schließt das Auto mal ab und geht nach einer Stunde wieder hin. Wenn ihr neben dem Fahrzeug steht, startet die Fordpass App. Die Geräusche, die ihr dann hört, ziehen alle Strom von der Batterie. Wer also mehrmals am Tag und über Wochen an der App herum spielt, ohne das Fahrzeug zu Starten, zieht so die Batterie leer.

    Das eine Aktualisierungsanfrage oder gar das Einstellen von Abfahrzeiten u. ä. in der Fordpass App dazu führt, das diverse Systeme im Auto hochgefahren werden müssen, sollte auch jedem klar sein.

    Nur zeigt der Kuga die diversen Aktivitäten im abgestellten und verschlossen Zustand auch, ohne das die App genutzt wird oder einer der Schlüssel in der Nähe ist, so ist es zumindest bei meinem, der aber aktuell auch noch auf einem Softwarestand von 02/21 ist.

    Ich bin echt immer wieder erstaunt über diese Probleme während mein Kuga teilweise tagelang in kalten Tiefgarage steht, sehr unregelmäßig, da nur extern lädt. Teilweise 1-2 Wochen nur Kurzstrecke sieht und ich hatte weder vor noch nach dem entsprechenden Update irgendwelche Probleme. Ein mal hatte ich nach 2 Wochen Urlaub mal ne Tiefschlafmeldung. Sehr seltsam das alles.

    Mein Kuga hat über 11 Monate auch keine der typischen Anzeichen für eine schwächelnde Batterie gezeigt und auch keine Tiefschlafmeldungen gebracht und dann war er letztes Wochenende von einem auf den anderen Tag tot. Ich habe allerdings auch vorher die Spannung der Batterie nicht gemessen / überwacht.

    Einen Termin in der Werkstatt habe ich für Anfang Februar bekommen und der FFH hat, nach meiner Schilderung des Batterieproblemes, gleich mal einen Boxenstopp von drei Tagen eingeplant.

    Vielleicht geht es besser, wenn du die Sonnenblende runter klappst und den Sitz nach oben stellst ...


    Edit: Ich habe die Problemstellung scheinbar nicht richtig verstanden.

    Jemand hatte mal via OBD ausgelesen, dass der Akku bei 0% Anzeigewert noch 15% tatsächliche Restkapazität hat, bei 100% laut Anzeige sind es real 90% der Maximalkapazität - also werden nur 75% von 14,4 kWh tatsächlich genutzt, also 10,9 kWh.


    Das verändert also die dort ermittelten Verbrauchswerte noch stärker...


    Gruß Jörg. ... der sich immer noch sehr wundert, dass sein Winterverbrauch kombiniert nur bei etwa 35 kWh/100km liegt...;)

    Der Jemand war ich ;)


    Ich werde morgen einen Termin beim FFH machen, die Jahresdurchsicht ist in 4 Wochen eh fällig und nach dem Totalausfall am Samstag morgen (12V Batterie platt) hoffe ich, das ein Großteil der verfügbaren Updates installiert werden, vor allem die für E und V-Motor Steuerung und sich damit der Verbrauch dann noch deutlich verbessert.

    Mit so 40 % Mehrverbrauch im Winter hatte ich gerechnet, wegen mir auch 50 %, aber die grobe Verdopplung in meinem Fall empfinde ich als deutlich zuviel.

    @joe63 von zu Hause laden war nicht die Rede, das hast du erst nachgeschoben. Aber selbst das ist verdamt viel Geld bzw ein hoher Verbrauch.

    Schau hir mal das scheint realistisch zu sein.

    https://de.motor1.com/reviews/…d-kuga-pluginhybrid-test/

    Als jemand, der das Auto selbst noch nicht fährt, die Werte als unrealistisch darzustellen, finde ich schon interessant.


    In meinem Fall, ich fahre den Kuga schon eine Weile länger wie @joe63, liegt zwischen warmer und kalter Jahreszeit ein sehr deutlicher Unterschied, im Sommer fahre ich das Auto im reinen E-Betrieb mit rund 20 kWh oder 5,22 € auf 100 km, der Benzinverbrauch bei Langstreckenbetrieb (> 500 km) lag immer zwischen 4,8 und 5,6 Litern pro 100 km.

    Jetzt bei den deutlich niedrigeren Temperaturen hat sich der Verbrauch im Schnitt im E-Betrieb mehr als verdoppelt (42 kWh) und der Langstreckenverbrauch mit rund 9 Litern nahezu verdoppelt.


    Den im verlinkten Bericht genannten Verbrauch kann man auch getrost vergessen, die gehen dort von 14,4 kWh bei einer Vollladung aus und rechnen damit, real können aber nur etwa 11,5 kWh genutzt werden, was die Zahlen deutlich ändert.