Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    na ja, Ford baut ja die Akkus nicht selber…bei so einem Gau wird man sich von Hersteller des Autos zu Hersteller der Akkus auseinandersetzen müssen.

    Wenn derart fehlerhafte Akkus an den Fahrzeughersteller ausgeliefert werden, die ja offenbar von Beginn diesen Fehler beherbergen, wird die Rechtslage und damit ein finanzieller Ausgleich unter diesen beiden zu erörtern und klären sein…


    Grüße

    long-tall-earny

    Nee, ich meinte da nicht eine Abhängigkeit zwischen HV und LVB zu erkennen, sondern zwischen Ladespannung für die 12V und deren SoC. Der SoC der HV wird imho nur dann einen Einfluss auf die LVB bei der Funktion haben, OB die LVB überhaupt auch mit ausgeschalteter Zündung von der HV nachgeladen werden kann oder nicht (die Grenze beim Kuga PHEV kenne ich nicht).


    …nun stellt sich für mich die spannende Frage:

    Wieviel V und % hat die LVB des Autos nach einer Nacht Stillstand?

    Miss doch mal zwei/drei Tage diese beiden Werte abends, wenn du das Auto abgestellt hast, und morgens BEVOR du das System „zündest“…

    Mein Auto zeigt da zuweilen sehr überraschende Werte (und ich vermute, bei deinem Kuga wird das nicht viel anders sein).


    Ich glaube mittlerweile wirklich, dass deine 12V-Batterie mit 3,5 Jahren noch ganz gut dabei ist, wenn die jetzt ihren Geist aufgibt, dann ist das für den „heutigen Stand der Technik“ wohl (leider) eher normal - und das gilt eben nicht nur für den Kuga PHEV…🤷🏻‍♂️🤔🥺


    Grüße

    Wenn das bei allen Fahrzeugen so funktionieren würde, wäre es ja ok… wie wir wissen, scheint es so aber nicht bei allen Fahrzeugen grundsätzlich so zu sein. Niemand konnte aber bisher herausfinden, woran es liegt. Man kann nur unterschiedliche Chargen von Bauteilen und/oder Modulen, die nicht so zusammenarbeiten wie in deinem Auto die entscheidenden Bauteile es tun…


    Grüße

    …die kleine 12V-Batterie wäre ja nicht einmal grundsätzlich das Problem, wenn das BMS vernünftig seinen Job tun würde und meinetwegen bei ca. 60-65% SoC der 12V-Batterie diese aus der HV auf 80% aufladen würde…mir ist natürlich klar, dass bei einem PHEV mit 11kW-Nettokapazität jeder ein solcher Ladevorgang aus der HV Reichweite kostet, aber das wäre mir persönlich lieber als ohne Saft in der 12V-Batterie liegenzubleiben.

    Das steht ja auch (ohne Angabe von Grenzwerten, bei denen nachgeladen wird) so in fast jeder BDA eines E-Autos - nur zu funktionieren scheint das schlichtweg nicht.

    Und diese Erfahrung habe ich jetzt bei vier E-Fahrzeuge-Herstellern machen müssen - bei allen war immer die 12V-Batterie ein Schwachpunkt, der nach 14 Monaten beginnend um Beobachtung bettelte…


    Wenn das jetzt beim 5. E-Fahrzeug auch noch so passiert, lege ich mir wirklich eine externe Starthilfe ins Auto…


    Nur mal so zum Vergleich:

    Mein jetziges E-Exemplar hat nach nicht einmal 4 Jahren schon die 2. 12V-Batterie drin, die nach 2 Tagen Stillstand nur noch um die 58% SoC aufweist, bei 52% war bei der ersten 12V-Batterie Schluss mit der Herrlichkeit des Startens und sie wurde (übrigens auf Garantie) getauscht.

    Seitdem habe ich mir einen künstlichen Zugang zur 12V-Batterie legen lassen, damit ich immer bei Bedarf entweder einfach nachladen und auf Erhaltungsspannung schalten kann oder aber im worst case darüber Starthilfe geben könnte (wobei mein Auto da ja extra für den 12V-Ausfall über einen externen Starthilfezugang verfügt - denn der Hersteller weiß schon warum!!!).


    Grüße

    Ich hatte dieses Problem auch und habe mit dem Ctek versucht, die 12V-Batterie „wiederzubeleben“.

    Das klappte zwar kurzfristig, aber die Batterie war wohl schon so „geschädigt“, dass die Ladung nicht lange anhielt.

    Vier Jahre ist nach meinen Erfahrungen gerade im Kurzstreckenverkehr ein „biblisches Alter“ für die 12V, insofern neue einbauen und jut ist…


    Grüße