CaptainHook
Bei meinem aktuellen und dem vorigen Händler wurde ich immer auf ausstehende RR anlässlich von Werkstattbesuchen angesprochen, das war bei denen offenbar Standard, dies bei Annahme zur Inspektion oder zum TÜV zu überprüfen (und das erwarte ich auch von einer Werkstatt, das sollte zB bei Inspektionen für alle Werkstätten Standard sein).
DuffyS69
Es geht ja in deinem Fall nicht darum, ob man die 100%-Ladungen nachvollziehen kann, sondern ob du dich proaktiv darum kümmern musst zu wissen, dass ein RR für dein individuelles Auto vorliegt - und das muss man imho nicht.
Erst, wenn du nachweislich hättest wissen müssen, dass ein RR vorliegt und du dich dann nicht an die Herstellervorgaben (oder sind es beim in Rede stehenden RR nur Handlungsempfehlungen, immer wieder ein konträr diskutierter Punkt) hältst, wirst du sicherlich große Probleme im Schadensfall sowohl mit deiner Versicherung als auch mit dem Hersteller bekommen.
Ich habe es an anderer Stelle schon ienmal angemerkt - der eine oder andere mag es anmaßend und provokant empfinden:
Jetzt regt sich so mancher darüber auf, dass man nur bis 80% laden darf und dadurch „irrsinnig“ hohe Mehrkosten für die 20% entgangene Ladung durch teuren Sprit hat, sogar auf Schadensersatzansprüche pocht -
In früheren Diskussionen aber gerne auch über die Haltbarkeit des Akkus philosophiert wurde, dass 100% schädlich für die Haltbarkeit eines Akkus sind und man doch lieber nur bis 80% laden sollte…und wie viele fahren einen PHEV als Vollhybrid ohne zusätzliche Ladung, weil es steuerliche Vorteile hat, und dann jetzt die 80%-Ladung iZm dem RR zu kritisieren, finde ich schon befremdlich.
Na klar kann man seine Meinung aus guten Gründen ändern, aber das Fähnchen in den Wind zu hängen - ich erinnere mich noch gut an die ellenlangen Diskussionen, als die Stromkosten so hoch waren und so einige dann lieber den „preiswerteren Sprit“ fuhren und insbesondere im Winter durchgehend den Verbrenner als Hauptantriebsquelle nutzten…?🤷🏻♂️
Aber eines will ich auch betonen:
Es gibt auch genügend User, die ihren PHEV wirklich viel extern laden und möglichst wenig mit dem Verbrenner unterwegs sind und in der Vergangenheit waren, und das völlig unabhängig von hohen Strom- und niedrigen Spritpreisen und so den Verbrenner wirklich nur als „erweiterten Notbetrieb“ oder auf Reisen nutzten, da kann ich die jetzige Verärgerung über die Ladeeinschränkungen in der Argumentation auch voll und ganz nachvollziehen…
Grüße