Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    Was ist denn die Begründung, warum du das Auto nicht fahren darfst (oder meint Ford nur in einem bestimmten Fahrmodus?) - Sicherheitsbedenken? Denn das sollte imho der einzige Grund sein, warum man dir die Weiterfahrt untersagt - und dann ist darüber hinaus sehr zweifelhaft, ob ein Fahrzeughersteller so in den Eigentum eingreifen kann und ein Fahrverbot für das Auto anordnen kann?

    Wenn Ford Angst um „sein“ Auto hat, weil bei Weiterbetrieb in der Garantiezeit erhebliche Schäden am Auto drohen, sollen sie dir ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung stellen, bis der Mangel behoben ist…

    Nach meinem persönlichen Rechtsempfinden kann so etwas nur das KBA, wenn tatsächliche Sicherheitsmängel und damit die Gafhr für Leben und Gesundheit durch den Weiterbetrieb des Autos bestünde (ich habe zB so eine Androhung für ein Fahrverbot vom KBA für meinen Tiguan erhalten)…


    Aber eines ist mal Gewiss - Ford hat zumindest mit diesem Schreiben anerkannt, dass der Rasselmotor ein MANGEL ist, der offenbar erhebliche Schäden am Fahrzeug verursachen kann… da kann man gespannt sein, wie es weiter geht, denn imho gibt es ja noch gar keine nachhaltige Lösung,,,😵‍💫


    Grüße

    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum,


    Das ist natürlich ärgerlich, 10 Tage nach Kauf die Thematik festzustellen (hättest du mal schon vor dem Kauf dich hier eingelesen, hättest du vor dem Kauf darauf achten können).

    Ich denke, du müsstest das Reklamieren, allerdings auch dem Händler eine Nachbesserungsmöglichkeit einräumen. Mir scheint aber leider so, dass Ford da derzeit keine nachhaltige Lösung dieses Problems bieten kann bzw. aus Kostengründen bieten möchte.

    Kann er den Mangel nicht beheben, könntest du versuchen, die Rückabwicklung (oder eine Wandlung) bei deinem Händler zu initiieren. Ob das ohne Anwalt klappt, kann ein Außenstehender nicht beurteilen, da er die „Willigkeit“ deines Händlers nicht einschätzen kann. Sprich also zunächst mit ihm und lote seine Kooperationsbereitschaft aus - der Weg zum Anwalt bleibt dir dann immer noch.


    Bis dahin kannst du dich ja hier eingehend informieren, was andere so alles bisher erreicht oder besser nicht erreicht haben. Das halte ich für wichtig, da nach meiner Erfahrung mit Ford häufig der Händler „nichts von Mängeln wissen will“, da ist man gut beraten, nicht blauäugig vor dem Händler zu stehen…😉

    Imho hatte ein User es geschafft, den Vertrag rückzuabwickeln, bin mir aber nicht ganz sicher.


    Viel Glück und halte uns auf dem Laufenden…


    Grüße

    ModMax

    Kuga Mike

    Wow, das ist ja mal gruselig… wenn jetzt noch Getriebe und E-Motor gewechselt werden müssen, wäre es ja fast günstiger, das Auto zu wandeln…

    Ich drücke dir die Daumen, dass Ford und dein Händler das hinbekommen. Glücklicherweise hast du eine offenbar sehr gute Werkstatt, die sich auch was traut und dich vernünftig unterstützt!

    Spannend, wohin dieser vielleicht auch für andere Betroffene richtungsweisende Zug jetzt fährt - du wirst bestimmt weiter berichten…😉


    Grüße

    Das hattest du an anderer Stelle schon erwähnt - allerdings gehe ich mal ganz stark davon aus, dass die Akkuspannung deines Rollers unter der nach VDE gefährlichen Grenze von 120V liegt - da sind die Sicherheitsvorkehrungen etwas lascher, weil bei Berührung spannungsführender Teile keine unmittelbare Gefahr besteht.


    Das ist bei den 300V Spannung beim Kuga anders.


    Gruß Jörg

    148V

    …wenn ich aber als Hersteller mit solch einer App und seinen Funktionen werbe, dann sollte imho auch ein täglich mehrmaliges Nutzen der App die Batterie nicht schrotten…

    Und ganz ehrlich, wann und wie oft nutzt der User die App? Wer ein „Fahrtenbuch“ führt vielleicht 3-4 Mal am Tag (wobei ich gar nicht weiß, ob denn bei einer Abfrage „Meine EV-Fahrten“ jedesmal auch das Auto „hochfährt“, denn die Daten dürften ja vom Fordserver kommen und nicht aus dem Autospeicher, und dann vielleicht noch einmal, um eine Abfahrt vorzuprogrammieren - also das sollte ein intaktes Batteriemanagement schon schaffen.

    Nein, ich sehe den Fehler an einer anderen Stelle:

    Wenn das BMS den 12V-Batteriestand in bestimmten zeitlichen Abständen überprüfen würde und dann automatisch aus der HV bei Unterschreiten eines Grenzwertes auf 90% wieder aufladen würde (hier hätte das System ja im Vergleich zum Verbrenner eine eigene Lösung parat), gäbe es keine so schnellen toten 12V-Batterien.

    Es wurde ja schon vielfach geäußert, dass genau diese Verfahrensweise ja auch jetzt schon erfolgt, aber wäre es so, würde es nicht immer wieder diese Probleme geben…irgendwas liegt da bei einigen Fahrzeugen eben im Argen - und ich unterstelle Ford mal nicht Boshaftigkeit oder Gleichgültigkeit - ich denke, selbst die „Spezialisten“ von Ford kennen die wirkliche Ursache nicht und doktern im Dunkel des geheimnisvollen Eigenlebens der betroffenen Kuga herum😉


    Grüße

    TomTraveler

    Ja, Reku-Paddel sind durchaus sinnvoll… der Mitsubishi outlander PHEV hatte das, ich habe diese Funktion auch relativ häufig genutzt - und beim Umstieg auf den Kuga auch ein bisschen vermisst😉


    Kugi71

    Auf der Autobahn bei 130km/h ist es schnell mal tatsächlich ab 25kwh/100km aufwärts bis 35 kwh mit eingeschalteter Heizung.

    Gerade eben meine Hausstrecke (20km) mit 3/4 80km/h und 1/4 innerstädtisch gefahren, Heizung auf Automatik 20 Grad, Außentemperatur 8 Grad, Verbrauch lt. Bc 21 kwh…

    Je längere Strecken man fährt, desto geringer wird der Energiebedarf der Heizung, bei einer 50km-Strecke Landstraße liege ich dann bei ca. 18kwh inkl. Heizung, und dieser Grundsatz gilt auch für den Kuga PHEV, ja eigentlich für jedes elektrisch betriebenes Auto, welches über eine elektrische Heizung verfügt (das sieht dann bei einem Kia Sportage PHEV schon wieder ganz anders aus, weil der seine Wärme ausschließlich über den Verbrenner produzieren muss, eigentlich ein Unding, dass so ein Auto überhaupt ein „E“ im Kennzeichen tragen darf😵‍💫)


    Grüße

    Imho wird OPD und Energiegewinnung durch OPD-Rekuperation etwas überbewertet… Beim Kuga ließ sich das ja nicht richtig testen, da die Reichweiten schlichtweg zu niedrig sind - aber aus meinen Erfahrungen mit einem BEV scheint sich herauszukristallisieren, dass das Auto im „Segelmodus“ tatsächlich am sparsamsten fährt.

    Wenn man sehr vorausschauend fährt und lange „segelt“, also keine Energie verbraucht und erst durch das Bremsen anfängt zu rekuperieren, also Strom genauso gewinnt, als würde man im OPD-Modus oder vergleichbar in einem entsprechend am stärksten rekuperierenden Fahrmodus im Kuga PHEV die Geschwindigkeit reduzieren, scheint in der Phase des Segelns und dem anschließenden Bremsen im Verhältnis zum Fahren und Bremsen mit starker Rekuperationseinstellung effektiver zu sein.

    Ich habe den Test auf identischer Strecke bei identischen Temperaturen und identischer Verkehrslage gemacht…das Ergebnis war tatsächlich ein Verbrauchsunterschied von 2kwh, die der „Segelmodus“ ggü. dem „OPD-Modus“ sparsamer die gleiche Strecke fuhr.

    Will sagen: Mehr Rekuperationsleistung muss nicht auch automatisch auch unter dem Strich den niedrigeren Verbrauch bedeuten…wer viel Wert auf elektrische Reichweite legt, sollte das einfach mal mit seinem Auto testen…😉


    Grüße