Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    …jetzt hör doch mal bitte auf, uralte Verfahrensweisen der App für neue Täuschungsversuche von Ford zu verkaufen - das ist doch nix neues mit der BC-Reichweiten-Anzeige! Man muss doch nun nicht krampfhaft nach Nadeln im Heuhaufen suchen und Zusammenhänge herstellen zu wollen, die es schon siet Jahren gibt😵‍💫

    Das war schon bei meinem 20er Kuga und ist immer noch bei meinem Mach E so…🤷🏻‍♂️!!!

    Schriftliche Beschwerde an Ford - check

    Unmut bei deinem Vertragspartner äußern - check - aber ein Rat dazu, mache es schriftlich, damit du was Greifbares im Fall der Fälle mit Datum der “Mangelrüge” zum Update in der Hand hast…


    Grüße

    benello

    Also ich muss da schon ein wenig Kuga-Stromer beipflichten:

    Warum? Ich habe, für die langjährigen Mitglieder hier nix Neues, genau die gleichen Sorgen 2022 mit meinem 2020er Kuga PHEV gehabt. Auch der war von dem seinerzeitigen “Akkugate” betroffen und ich hatte Sorge, dass ich meinen “Montags-Rassel-Kuga” nie bzw. nur deutlich unter Wert verkaufen würde…

    Weit gefehlt- ich habe das Auto sogar beim Händler sehr gut verkaufen können, der Verlust hielt sich wirklich in Grenzen.

    Ich muss dazu anfügen, dass mein Kuga Vignale voll ausgestattet war und eine Garantieverlängerung auf 7 Jahre hatte. Und ich glaube, eine solche verlängerte Garantie gibt einem potenziellen Ankäufer ein gewisses Maß an Sicherheit.

    Und so haben die beiden Nachfolger auch eine 7-jährige Garantie, ganz davon abgesehen, dass E-Autos (glücklicherweise) offenbar ganz gut gefragt sind auf dem Markt - und dazu zähle ich auch PHEV mit einer E-Zulassung.


    Und ganz ehrlich - Für die jetzt Betroffenen ist es natürlich eine Einschränkung, nicht mehr die volle Netto-Kapazität zu haben, aber jemand, der sich für ein solches Auto als Gebrauchtfahrzeug interessiert, der wird auch 8kWh Nettozuladekapazität mit 50km Reichweite akzeptieren.

    Denn Hand auf’s Herz - der Kuga PHEV ist ja im Prinzip kein schlechtes Auto, er bietet Platz, er bietet (ab 26) mit Bluecruise eine teilautonomes Fahren, was viele andere Mitbewerber am Markt nicht haben, und selbst ohne Bluecruise verfügt der Kuga über einen sehr gut funktionierenden Spurhalteassistenten mit weiteren anderen Assistenten, er verbraucht auch im Hybridbetrieb relativ wenig für seine Größe und Gewicht undundund…


    Jeder Gebrauchtwagen verliert im ersten Jahr immens an Wert, aber von einer generellen Unverkäuflichkeit zu schreiben, geht imho stark mit der mittlerweile negativen Grundstimmung vieler Betroffener aufgrund des erneuten “Akkugates” einher.

    Der Kuga PHEV geht eben nicht sofort “in Flammen auf”!!! Wie man hier lesen kann, gehen ja insbesondere wegen der “Brandgefahr” auch viele sehr locker mit dem Thema um und warten nach dem Update erst einmal ab, wie sich die Nettokapazität in den nächsten vier Wochen entwickelt.


    Den Rechtsweg zu beschreiten, bleibt ja jedem offen, genauso, wie sich am Markt zu orientieren und die Gebrauchtwagenpreise des Kuga PHEV zu beobachten. Und wenn die Preise jetzt in den Keller rutschen sollten, dann muss ich als potenzieller Verkäufer eben noch ein paar Monate abwarten, wie sich der Markt entwickeln wird. Ich bin mir relativ sicher, in einem Jahr wird kaum mehr jemand von dem “Akkudesaster” reden und der Kuga PHEV wird genauso wie ein PHEV anderer Hersteller genauso gut oder schlecht verkäuflich sein…


    Wer also seinen Groll aufschieben kann, dem würde ich raten, etwas abzuwarten, den RR durchführen zu lassen und das Fahrzeug und ggf. bei Verkaufsabsichten den Markt zu beobachten. Ein parallel dazu evtl. eingeleitetes gerichtliches Klageverfahren bleibt ja davon völlig unberührt…


    Grüße

    Kosten, die Ford ja nicht alleine tragen muss. Die Hersteller der Akkuzellen machen schließlich auch gute Gewinne.

    Genau das ist die Frage 🤔

    Niemand von uns weiß, wie die Zuliefererverträge mit den Akkuherstellern gestaltet sind, welche vertraglichen Garantien wie lange seitens des Akkuherstellers gegeben wurden, wer in einem Desasterfall wie diesem das finanzielle Risiko zu tragen hat.

    Ich vermute mal, dass es hier Ausschlussklauseln geben wird, denn Ford versucht ja offenbar, mit allen Mitteln einen generellen Akkutausch zu umgehen.


    Grüße