Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    Wenn das alles so schwierig ist mit der Akku-Beschaffung, wie werden die dann ausgetauscht, wenn Defekte von der Software identifiziert werden und wie lange dauert das dann?

    Ich habe die Befürchtung, dass wenn einen diese Schicksal ereilen sollte, man wochenlang warten darf. Im Grunde müsste die Beschaffung für den Austauschfall schon lange laufen. Aber es sieht ja schwer danach aus, als ob der schlechte Akku dann gegen einen genau so schlechten getauscht werden würden, weil es einfach keine einwandfreien gibt.

    Na bei 0,003% Schadensfeststellung werden es nicht sooooo viele Akkus zum Tausch sein…

    Und ja, man wird warten müssen, aber dann ist es nun einmal so…stelle dir vor, bei allen (ich lege jetzt mal die Zahlen des KBA zugrunde) rund 350000 Fahrzeugen sollen die Akkus getauscht werden…wie lange das wohl dauert, bis alle 350000 Fahrzeuge durch wären???


    Und warum sollte denn ein Wechsel des Akkus innerhalb von drei Tagen durchgeführt werden? Es gibt doch den RR, der die Brandgefahr gen Null reduziert (sagt Ford). Also wird man längere Wartezeiten wohl so begründen können und den Kunden um Geduld bitten…

    Genauso sehe ich das auch und habe das Glück, das Rückrufschreiben ausgerechnet am Tag vor Ablauf der Gewährleistungsfrist bekommen zu haben, so dass ich noch reklamieren konnte. Trotzdem bin ich Realist genug, dass meine fristgerechte Reklamation innerhalb der Gewährleistungsfrist vom Händler und der Ford Werke Gmbh wahrscheinlich bestritten wird und es bis zur Entscheidung sehr lange dauern kann.

    Ich habe aber bereits mit meinem 2020er Kuga-PHEV kein Glück gehabt und das Auto mit massivem Verlust gegen das vermeintlich fehlerfreie 2024er Modell eingetauscht. Zum zweiten Mal will ich das Problem nicht nochmal auf meine Kosten ausbaden.

    Na das sehe ich ein bisschen anders.

    Wenn der Mangel der fehlenden Ladekapazität nach dem update auftritt, dann ist es imho völlig wurscht, ob deine Garantie/Gewährleistungsfrist auf das Auto (also die üblichen 24 Monate) abgelaufen ist oder nicht.

    Du hast imho mit dem Zeitpunkt der Installation und dem erst dann auftretenden Mangel das Recht auf eine Nachbesserung zu dem Mangel, und das vom Zeitpunkt der Updateinstallation + 1 Jahr… Es ist ja letztendlich eine “Reparatur”, und auch da gibt es Garantie/Gewährleistungsrechte…(meine Bemerkungen aber bitte als reine Laieneinschätzung zu verstehen, ich bin KEIN RA)



    Woher hast du diese Zahlen?

    Gemäß KBA sind bisher vom Rückruf betroffen

    Deutschlandweit: 67.165

    Weltweit: 323.847

    KI, habe ich auch geschrieben.

    Legt man deine Zahlen zugrunde:


    Kosten für Deutschland:

    0,5 Milliarden Euro


    Kosten weltweit:

    2,4 Milliarden Euro


    Nach dem finanziellen Desaster mit der Entwicklung der E-Autos (Mach E) mit einem Milliardenverlust nun noch das für Ford…es wird eng…

    Von dem für die Umwelt entstehenden Schaden mal ganz zu schweigen, zumal ja eben nicht alle Akkus defekt sind sondern nur offenbar 0,003%!

    Zumal es ja die lösung gebe den Akku zu tauschen ... Das wäre das ehrlichste und sauberste ... Es hat doch der Zulieferer gepfuscht... Soll der doch neue Akkus bereitstellen.


    Gruß Karl

    Gedanken eines Nichtbetroffenen zum Thema, damit eher “emotionslos” und alle Seiten abwägend::


    Genau, das schüttelt Ford einfach mal so aus dem Ärmel…???

    Ca. 19.000 betroffene Fahrzeuge in Deutschland, 850.000 weltweit…Kosten für einen HV lt. KI inkl. Werkstattkosten im günstigsten Fall ca. 7500€ = Kosten für Ford in D = 143 Millionen Euro, weltweit = 6,38 Milliarden Euro…

    Das Ford sowohl aus einem Selbsterhaltungstrieb als auch aus ökologischen Gründen nicht sofort den allersichersten Weg eines Kompletttauschs gehen möchte, sollte angesichts dieser Summen klar sein…Man darf idZ nicht vergessen, dass statistisch gesehen nur ein Bruchteil der betroffenen Fahrzeuge wirklich einen defekten Akku aufweisen dürften.

    Insofern ist für mich aus unternehmerischer Sicht irgendwo verständlich, dass man nach einer Lösung gesucht hat, mit der sich die Brandgefahr zum einen weiter deutlich minimieren, zum anderen im Fall des Falles frühzeitig die Brandgefahr erkennen lässt.


    Nun haben wir bisher hier einige Meldungen, nach denen der Akku nur noch über ca. 8kWh Zuladung verfügt, andere laden weiterhin um die 10kWh (lt. Hrsteller 10,3 kWh Nettokapazität) dazu, also ohne weiteren Nachteile.

    Warum nun einige nur 8kWh laden können, scheint hier erst einmal nicht beantwortet werden können, aber imho sehr wohl so oder so einen Mangel darstellen sollte.

    Diesen Mangel muss der “Geschädigte” imho beim Händler geltend machen, der sich wiederum mit dem Hersteller darüber auseinandersetzen muss.

    Eine wie hier geäußert strafrechtliche Konsequenz für den Händler wegen Betruges würde ich aus Laiensicht verneinen, da der Händler ja auf die Zuarbeit des Herstellers angewiesen ist und nur das umsetzen kann, was der Hersteller auch ihm anbietet.

    Ich darf daran erinnern, dass die Verfahren zum Dieselgate bei VW letztendlich als strafrechtlich relevant in einigen Fällen für Mitarbeiter des Herstellers geführt wurden…

    Hier spielt aber der Hersteller “mit offenen” Karten insofern, als dass er einen möglichen Verlust von bis zu 12% indirekt der Reichweite, i.Z. stehend mit einer Reduzierung der zu ladenden kWh 0-100% einräumt, insofern im strafrechtlichen Sinne wohl nicht “täuschen” will…


    Schwieriges Thema, auf das sich letztendlich die Rechtsanwaltskanzleien als ein Nutznießer des Desasters die Hände reiben und sich schon über die Mandate freuen werden🤷🏻‍♂️


    Es ist nunmehr interessant, wie sich Ford bei den “Reklamationen” der reduzierten Ladefähigkeit positionieren wird. Das muss man wohl erst einmal abwarten, ob Ford da gewillt ist, bei den Fällen der 8kWh-Ladungen nachzubessern (in welcher Form auch immer, ob durch einen Ersatz-HV oder Ausgleichszahlungen oderoderoder), oder ob sie für weitere Zugeständnisse nicht zugänglich sein werden.

    Ich bin ziemlich sicher, erstinstanzlich wird da nichts entschieden werden, und je nach dem, vor welchem Gericht verhandelt wird, kann sich so ein Verfahren über Jahre ziehen…



    Grüße

    Hast du das jemals vorher so gesehen , dass auf einmal 17km weg sind? Da haben wohl wieder Dilettanten progammiert

    17km kann ich mich jetzt nicht explizit daran erinnern, aber 10-12 km waren keine Seltenheit, bevor sich die Anzeige langsam wieder “gefangen” hat…Das war insbesondere der Fall nach Vollladung, dann 3km zum Bäcker, Auto abgestellt und beim erneuten Start, schwups 10-12km Reichweite in Luft aufgelöst…


    Aber wie ich schrieb, ich glaube nicht, dass man damit in irgendeiner Form hinsichtlich des Updates einen Mangel begründen kann, das geht imho, und genau das ist hier das Thema, nur mit deutlichen Kapazitätsverlusten nach dem Laden.


    Grüße

    Sorry, aber macht euch doch mal frei von den angezeigten Reichweiten im BC - die passten schon selten vor dem Update und offenbar bei vielen erst recht nicht nach dem Update.

    Wenn ihr beim Händler argumentieren und reklamieren wollt, dann mit merklich zurückgegangenen Ladungen in kWh und ggf., wenn dokumentiert, mit REAL gefahrenen km bei gleichem Strecken- und Fahrprofil vor dem update und nach dem update.


    Grüße

    Ralf1967

    Insbesondere das letzte % einer 100%-Ladung dauert ewig und wird daher häufig als „fertig geladen“ angezeigt…wenn du lange genug wartest, wird die Anzeige auch auf 100% umspringen🤷🏻‍♂️


    Warum sollte man die BC-Ladeanzeige für die geladenen kWh nicht heranziehen?

    Die Angaben deiner App passen doch wunderbar zu denen des „Ladeziegels“ - das sind die Netto-geladenen kWh (App), das andere sind die geladenen kWh + Ladeverluste, der sich nun einmal beim langsamen Ziegelladen deutlich auf die geladene Menge niederschlagen.


    Insofern ist deine Aussage imho einfach faktisch nicht richtig🤷🏻‍♂️


    Grüße

    Was mir auch noch durch den Kopf geht:


    Die Typgenehmigung des Kuga PHEV basiert ja auf einer bestimmten Reichweite, einem bestimmten Emissionswert usw.

    Werden diese Eigenschaften durch das 25SC4-Update jetzt nicht eingeschränkt? Und inwieweit hat man dann offiziell überhaupt noch das Fahrzeug, das man ursprünglich gekauft hat? :/

    Falls du auf das “E” im Kennzeichen hinaus willst:

    Da ist die Reglung imho eine Oder-Regelung, die auch der geupdatete Ford erfüllen sollte…


    Wenn das stimmt, was der ADAC da schreibt:


    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/kfz-zulassung/elektroauto-kennzeichen/#voraussetzungen-fuer-ein-e-kennzeichen


    Grüße

    Ich habe am 20.07. und 26.08.2026 an öffentlichen Ladesäulen geladen. In beiden Fällen betrug die Zuladungskapazität laut Rechnung und FordPass von 0-100% mehr als 11 kWh. Mein Akku ist "neuwertig".

    …dann deutet das auf einen überaus intakten Akku hin, und die 11kWh Ladung sind eben die inkl. der Ladeverluste, korrelieren also völlig mit der Angabe des Herstellers👍🏼

    Wenn beide Werte gleich sind, dann zeigt eine der beiden Quellen nicht den korrekten Wert an, denn die Ladesäule zeigt immer die Zuladung mit den Ladeverlusten, die der FPA ohne Ladeverluste an. Zeigt denn die FPA-App eine Nachkommastelle bei der Zuladung an (bei mir wird eine Nachkommastelle angezeigt)?


    Grüße

    Gibts da Unterschiede zwischen Kuga PHEV ab 2020 und FL? Die Fahrzeuge in deinem Anhang sind ja die neuen Modelle mit 243PS. Der "alte" PHEV hatte nur 224 PS und wenn man da bei Google nach "nutzbarer Akkukapazität" sucht, werden Werte um die 11 - 11,5 KWh angegeben.

    …das, was Google schreibt, ist das Eine, ich kann doch aber eben nur die Werte zugrunde legen, die der HERSTELLER angibt und nicht Suchmaschinen oder KI.

    Der offizielle Wert lt. hp von Ford ist eben mit 10,3 kW als nutzbare Kapazität beziffert, und das würde wohl, so denke ich, auch in einem gerichtlichen Verfahren als Grundlage bei den aktuellen Fahrzeugen als Bewertungsgrundlage für die Darstellung eines Kapazitätsverlustes nach dem SU herangezogen werden müssen - und wenn hier jemand 12kWh geladen hat, dann ist das ein Wert, der im Vergleich zum angegebenem Sollwert einer nutzbaren Zuladung von 10,3 kWh deutlich drüber liegt, also im Prinzip ja ein Vorteil für den Kunden darstellt.

    Erst, wenn die Zuladung deutlich unter diesen vom Hersteller vorgegebenem Wert 10,3 kWh liegt, wird doch ein Gericht einen Mangel prüfen können🤷🏻‍♂️


    Die spannende Frage ist nun, welchen Wert hat Ford für das vFL als nutzbare Kapazität benannt, weicht der von der des FL ab, ich habe da von offizieller Fordseite nichts mehr gefunden, es geistern eben in der Tat Werte zwischen 12kWh nd 11,X kWh durch das www, aber eben nicht von Ford…🤷🏻‍♂️


    Grüße