Die Rechnungen hin und her - Sorry, dass ich das so deutlich sage (und mich wiederhole):
Du hast imho das falsche Fahrzeugkonzept gekauft!
Der PHEV ist artgerecht dazu bestimmt, Emissionen insbesondere innerstädtisch zu reduzieren, weil das Auto in der Lage ist, durch von außen zugeführten Strom lokal emissionsfrei zu fahren - und dafür gibt es eine Förderung des Staates.
Um diesen Zweck zu erfüllen, muss der PHEV grundsätzlich regelmäßig von außen geladen werden, die Verbrauchsangaben des Herstellers rühren daher, dass die Elektronik des Autos ggf. den Verbrenner nur „systembedingt“ zuschaltet. Sinn und Zweck des PHEV ist nicht, überwiegend, weil der Halter nicht laden kann oder will, über den Verbrenner betrieben zu werden. Dass in diesem Fall die Verbrauchsangaben nach WLTP nicht eingehalten werden können, ist mehr als klar und offensichtlich.
Wenn du dich jetzt enttäuscht über die Verbräuche beklagst, liegt das aber nicht am Auto, denn das lässt sich grundsätzlich mit entsprechenden Verbrauchswerten fahren (siehe mein Verbrauch in 6 Monaten mit diesem Auto), das liegt an deinem Fahrverhalten und Streckenprofil, das schlichtweg offenbar nicht zu einem PHEV passt. Entweder, du bist vom Händler falsch beraten worden oder hast dich selbst nicht umfangreich über die Eigenheiten eines PHEV erkundigt oder Informationen falsch bewertet.
Du bist leider noch Antworten auf die Fragen nach dem täglichen Strecken- und Fahrprofil schuldig geblieben, ich denke, in diesen Antworten liegt der Hase im Pfeffer begraben.
Sorry für die deutlichen Worte, ich möchte dich damit keinesfalls persönlich angreifen, ich kann aber deine Äußerung über den enttäuschenden Verbrauch des Kuga PHEV so nicht stehen lassen. Nutze das Auto so, wie es die technische Konstruktion vorsieht und erfordert und du wirst nahezu auch die WLTP-Verbrauchswerte erreichen können?
Gruß