Ich hatte Mitte letzten Jahres schon mal vorgerechnet das der Benziner im PHEV ohne jegliche elektrische Unterstützung bei einem Durchschnittsverbrauch von rund 13l/100km liegt und es gibt in den Steuergeräten einen internen Zählerer, der einen Verbrauchswert von 13,1 l / 100 km anzeigt.
… was bringt das denn, bei einem PHEV, der, ist der Fahrakku leer, immer noch als Vollhybrid unterwegs ist und gerade deswegen eben bei moderater Fahrweise keine 13L verbraucht, den theoretischen fossilen Verbrauchswert unter Abzug der selbst kostenfreien und konzeptionell so gewollten Energiegewinnung durch Rekuperation in den Vordergrund zu stellen und das Auto so „madig“ zu machen?
Wenn ich ein Freund davon bin oder geschäftlich aufgrund häufigen Termindrucks oder aus Spaß an der Freude oder aus sonstigen Gründen dauerhaft auf der Autobahn mit Bleifuß unterwegs sein zu müssen … ganz ehrlich, dann kaufe ich mir doch keinen PHEV mit einem 2,5L-Verbrennermotor und kritisiere auch noch, dass er so viel Benzin schluckt?
Wer entgegen seiner artgerechten Bestimmung einen PHEV so fährt, trägt eben dazu bei, dass der PHEV insgesamt von Kritikern so niedergemacht wird. Dann muss man sich nicht wundern, dass sog. Umweltorganisationen jährliche Prüfungen des jeweils gefahrenen elektrischen Anteils bei PEHV fordern.
Man darf insbesondere beim PHEV einfach nicht außer Acht lassen, dass der PHEV an sich eben nicht für jedes Streckenprofil und auch nicht für jeden Fahrer geeignet ist …
Gruß