Darum geht es doch. Auch diese neue Software erkennt wohl nicht rechtzeitig wenn der Akku " durchgeht" deshalb der Austausch bei Mercedes.
Um es noch einmal klar zu sagen, mancher Akku hat einen gravierenden Mangel. Jetzt wird nicht versucht diesen Mangel zu beseitigen (durch Austausch) sondern es wird nur versucht die Risiken des Mangels zu minimieren. Der Unterschied sollte für jeden klar ersichtlich sein. Es findet definitiv keine Mangelbehebung statt. Dass man versucht die mangelhaften Akkus rechtzeitig zu entdecken ist aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Aber nur wenn es eine zuverlässige Software zur Erkennung gibt. Die Betonung liegt auf zuverlässig. Die sehe ich noch nicht.
Ja doch, das ist mir ja auch bekannt und wurde hier fast gebetsmühlenartig versucht zu verdeutlichen…nun geht es hier aber nicht um Mercedes sondern um Ford - es wird seine Gründe haben, warum ein Ford gekauft wurde und nicht das Premiumprodukt Mercedes…
Und bis zu einem gewissen Grad habe ich auch Verständnis für jeden Hersteller, der versucht, die für ihn kostengünstigste Lösung herauszufinden.
Bevor also abertausende von Akkus über „den Jordan“ gehen, ohne dass wirklich feststeht, dass diese über den Jordan gehen müssen, halte ich zum jetzigen Zeitpunkt die „Forschung“ des Herstellers NOCH für legitim, zumal hier wohl bisher die Schadenseintrittwahrscheinlichkeit im Promille-Bereich liegt - das „Forschen“ hat natürlich auch seine zeitlichen Grenzen
Das macht es natürlich nicht besser, und es MUSS eine nachhaltige Lösung gefunden werden, die immer noch bis ca. Jahresmitte/3.Q von Ford avisiert ist.
Aber dem Hersteller „Vertuschung“ eines Problems zu unterstellen und mit dem Dieselgate zu vergleichen, finde ich nicht zielführend - und das ist meine Meinung, genauso gut wie andere anderer Meinung sind. Wenn man hier von „Verzögerungstaktik“ sprechen würde, da könnte ich vielleicht noch annähernd mitgehen, aber „Vertuschung“ suggeriert für mich schon nahezu strafrechtliche Relevanz.