Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    Du meinst sicherlich die LVB, also die 12V-Batterie…

    Den “Hauptakku”, weitläufig auch HV (Hochvoltakku genannt) aufzuladen, bringt nicht viel für die keyless-Öffnung der Türen, auch wenn man annehmen sollte, dass damit auch die LVB aufgeladen würde - aber die BMS funktionieren in den Autos so unterschiedlich, wie das Wetter in D wechselt😇


    Ich lade von Zeit zu Zeit auch die LVB mit einem externen Ladegerät auf - aber wenn die 12V-Batterie einen Knax hat, verzögert mit dem externen Laden den 12V-Tod auch nur um wenige Tage…(so jedenfalls meine schlechten Erfahrungen mit der Kuga-12V- und der Mach E 12V-Batterie).


    Bei meinem Kuga hat sich der 12V-Batterie-Tod genauso angekündigt, zunächst funktionierten die hinteren keyless-Öffnungen nicht mehr, dann die vorderen nur noch zögerlich bis gar nicht mehr, und schließlich das öffentlichkeitswirksame Sterben der 12V-Batterie…🫣


    Grüße

    Na ja, er meint ja sicherlich nicht, dass er 40k€ Verlust hat, aber es wird eben “noch) schwerer, das Auto auf dem Gebrauchtwagenmarkt loszuwerden.

    Es gibt ja durchaus Menschen (dazu zähle ich mich auch), die das Auto nicht bis zum totalen Versagen fahren wollen, sondern nach drei-5 Jahren verkaufen wollen - um wieder mal was neues zu fahren, um die steigende Reparaturanfälligkeit zu umgehen oder sonst Gründen auch immer.

    Und mit dieser “Vita” des Kuga PHEV wird es eben schwierig (übrigens geht das vielen E-Auto-Besitzern so, was meinst du, was ich an “Verlust” mit meinem jetzt drei Jahre alten Mach E machen würde🫣), das Auto im Rahmen der individuellen Planung zu verkaufen.

    Insofern kann so ein “Mangel” schon verkaufsmindernd wirken.

    Das Risiko eines im Fall der Fälle gesteigerten Wertverlustes trägt nun einmal der Käufer…🤷🏻‍♂️

    Und deswegen würde ich jetzt den Kuga nie und nimmer verkaufen, sondern warten, bis Ford die Lösung des Problems erarbeitet hat und der Rückruf durchgeführt wurde…


    Das mit der Wandlung sehe ich nicht so wie mlnldmnn , jeder hat zwar ein Recht auf Wandlung, aber die Rahmenbedingungen für eine Wandlung, weil sehe ich aus meiner laienhaften rechtsfachlichen Sicht eben nicht erfüllt, nur weil ein Rückruf offensteht und dieser erst in einem halben Jahr avisiert ist…


    Ich habe seinerzeit versucht, meinen Kuga PHEV wegen anhaltender Mängel zu “wandeln” bzw. die Rückabwicklung durchzuziehen. Wir, der Händler und ich, haben sich aber außergerichtlich einigen können, das Fahrzeug wurde zu einem sehr guten Preis Inzahlung genommen, aber es wäre ein steiniger und langwieriger Weg geworden, hätte ich den gerichtlichen Weg eingeschlagen.

    Ich kenne aus meiner Vita in Autoforen auch nur einen Fall, wo das erfolgreich in relativ kurzer Zeit gelungen ist, da ging es aber um Ausstattungsmerkmale des Fahrzeugs, die zwar mit bestellt und bezahlt aber im Auto nicht verbaut waren und nachträglich nicht verbaut werden konnten.

    Und selbst in meinem Prozess gegen einen anderen großen Fahrzeughersteller (Schadensersatz oder Rückabwicklung) habe ich erst nach 2 Jahren prozessieren trotz erstinstanzlichem Erfolg und Gang des Herstellers in die zweite Instanz einen Teilerfolg einfahren können - aber in dieser Zeit kannst du das Auto eben auch nicht verkaufen oder abgeben, du musst es weiter nutzen (so habe ich es gemacht) oder aber wegstellen und auf das Ende des Prozesses warten - und das kann auch nicht jeder.


    Hier ist aber die Einschränkung (Vorgabe der 80%-Ladung und des Fahrmodus) temporär (jedenfalls muss man davon mal ausgehen), es erfolgte noch kein direkter Versuch der Nachbesserung bzw. war dieser noch nicht wiederholt dann erfolglos…


    Ich bin gespannt, wenn hier aus dem Forum die ersten über ihren Rechtsbeistand (und die evtl. bestehende Rechtsschutzversicherung muss ja auch erst einmal mit ins Boot bekommen werden) eingeleiteten “Rückabwicklungen” versucht werden…ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Ford ohne gerichtliche Prüfung, sich auf auch nur eine Rückabwicklung einlässt - das kommt wirtschaftlich einer freiwilligen Selbsttötung gleich…


    Es wäre sehr schön, wenn jeder, der eine “Rückabwicklung” wegen des jetzigen Rückrufs anstrebt, hier auch seinen Weg zumindest im Groben darstellen würde.


    Grüße

    Bitte seid so gut und führt die Diskussionen zu dem speziellen Rückruf wegen Brandgefahr hier weiter…


    Vielen Dank…👍🏼



    Grüße

    ModMax

    …wir haben uns im Moderatorenteam dazu entschlossen, die Diskussionen zum Thema des Rückrufs 25SC4 aus dem “allgemeinen Rückruffaden auszulagern” und für die Diskussionen um dieses Thema einen eigenen thread zu eröffnen.

    Wir denken, dass uns dieses Thema noch einige Zeit “beschäftigen” wird und wie man jetzt schon merkte, einigen “Zündstoff” beinhaltet.


    Wir bitte darum, die sich ergebenen unterschiedlichen Positionen und Meinungen respektvoll und sachlich darzulegen und zu führen…


    Vielen Dank

    Grüße

    Die Mods

    Du wirst lachen (oder auch nicht) - ich wohne ganz und gar nicht in einem eigenen Häuschen (bei uns sind es nur 8 Mietparteien), und ruhig ist es hier schon lange nicht mehr🥺 Ich wüsste auch nicht, was das mit der Regelmäßigkeit oder Unregelmäßigkeit des Erhaltens der Post zu tun hat…🤷🏻‍♂️

    Und ja, auch bei mir passieren mit der Post zuweilen merkwürdige Dinge, die nicht nachvollziehbar sind…das war aber auch nicht das Thema.


    Ich persönlich halte es eben für fraglich, inwieweit im Fall der immer noch eher anzunehmenden geringen Schadensfälle (bei denen es hoffentlich auch bei Sachschaden bleibt) Gerichte die Aussage, dass man von dem Thema Rückruf nix wusste, so auch akzeptieren.

    Und das Forum hier war einzig ein kleines Beispiel - schau mal auf den einschlägigen Foren bei Fratzenbook, da wird das Thema auch sehr aktiv angegangen - und noch einmal, das sind nur kleine Beispiele, warum eine Versicherung und ein Gericht eine Aussage, man habe keine Kenntnis von einem Rückruf wegen Brandgefahr, selbige anzweifeln könnten…


    Natürlich ist es per se nicht lebensgefährlich, denn wäre es das, würde das KBA mit einem Betriebsverbot daherkommen - und würde dieses per Medien und ganz persönlichem Brief an dich verdeutlichen - und dann redest du dich auch damit raus, davon nix gewusst zu haben?

    Aber meinst du im ernst, dass ein Autohersteller es freiwillig und grundlos kolportiert, dass da ein Fahrzeug seiner Flotte bitte nicht auf 100% zu laden ist, weil eine geringe Wahrscheinlichkeit des Abfackelns besteht, nur um in diesem Fall auch noch negative Presse zu bekommen?

    Es besteht doch zumindest eine “abstrakte” Gefahr bei jedem betroffenen Fahrzeug, dass die Karre beim 100%-Ladevorgang abfackelt, was ist daran nun so schwer, nur auf 80% aufzuladen und im “Automatik-Modus” zu fahren? Und gerne auch noch einmal - wie oft wurde hier diskutiert, ob es besser für den HV wäre, ihn nur auf 80% aus Haltbarkeitsgründen zu laden, und im Winter sowieso nur im Verbrennermodus zu fahren, weil es ein paar Cent billiger ist - ja nun, jetzt kann es eben jeder tun und schlägt damit drei Fliegen mit einer Klappe…🥴

    Klar schränkt dich das zumindest befristet in deiner Wahl des Ladens, der elektrischen Reichweite und der Betriebststoffe ein, aber Ford macht das doch nicht, weil sie dich oder ihre Kunden ärgern wollen…


    Und gerne noch einmal: Du und jeder andere, der es so sieht und handhabt wie du, ist erwachsen und kann seine Entscheidung dazu treffen, wie er es für richtig hält, und wenn du auf 100% laden willst, dann mach das, und wenn du im “EV-Laden” mit 200km/h über die Autobahn brezeln möchtest, dann mach das...

    Ich persönlich würde mir aber keinen abbrechen, mich so zu verhalten, wie es der Hersteller vorgibt, um die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines das Auto vernichtenden Schadensfall weiter zu minimieren…und ich habe dann auch keine Probleme im unwahrscheinlichen Schadensfall, meinen Schaden ohne große Winkelzüge von der Versicherung erstattet zu bekommen…


    In diesem Sinne

    ride free…und das stets unfall-, pannen- und brandfrei…🍀

    Grüße

    Rainer dre

    Hältst du die Judikative für so blöd? Hältst du die Versicherer so blöd?

    Wenn es um ein abgebranntes Auto geht, dann geht es um mehrere 10tsd. Euro…die sich ein Versicherer ganz sicher sparen will und gerade bei existierenden und in der Öffentlichkeit diskutierten Rückrufen sehr genau prüfen wird

    Ein Richter wird sicherlich abwägen, inwieweit eine mit aufgelegter Unschuldsmine Aussage, eine solche Benachrichtigung nie erhalten zu haben und von der Thematik nie was gehört haben zu wollen, glaubhaft ist oder als “Schutzbehauptung” zu bewerten wäre - und dies um so mehr, je mehr in der Öffentlichkeit und social media (und damit auch in Foren wie diesem) ein solcher Rückruf thematisiert wird.


    Ganz ehrlich, und sei es auch für ein halbes Jahr - warum sollte ich mich so stur stellen, gerade bei einem Fahrzeug mit zwei Antriebssystemen, die Handlungsanweisung, höchstens auf 80% zu laden -aus welchen persönlichen Gründen auch immer- zu ignorieren?

    Aber gut, solange man sich nur selbst und sein eigenes Eigentum gefährdet. soll’s mir ja wurscht sein, und dennoch, sollte ein Abfackeln aufgrund der Verweigerungshaltung zu Versicherungsleistungen führen, zahlen wir alle als Versicherungsnehmer die Zeche für solch ein Verhalten mit…von einem möglichen Fremdschaden will ich erst gar nicht beginnen zu reden🥺

    Sorry, aber mir will das nicht in den Kopf…


    Einem Fahrzeughersteller ist doch in so einem Desastereintritt eines solchen Rückrufs nicht daran gelegen, die Kundschaft zu drangsalieren, sie erlassen solche Handlungsanweisungen nicht aus Jux un Dollerei, auch wenn die Gefahr eines Schadenseintritts für den Einzelnen eher gering sind - aber eben nicht ausgeschlossen…


    Grüße

    Du wirst das nicht ingnorieren können. Dann wird dein Wagen still Gelegt.

    ???

    Wer soll denn bitte ohne Schadensfall überprüfen, dass man sich nicht a die “fordschen Vorgaben” hält und deswegen das Auto “stilllegen”???

    Auch, wenn ich der Meinung bin, dass sich jeder, der eine solche Benachrichtigung erhält, aus eigenem Interesse auch daran halten sollte, aber solange das KBA aufgrund der “Gefahrenlage” kein Fahr-/Betriebsverbot für die entsprechenden Fahrzeuge erteilt, wird es keinen anderen Weg der Stilllegung geben…

    Natürlich wird das Geschrei im Schadensfall groß, wenn es darum geht, den Versicherungsschutz mit Ignorieren der “Handlungsanweisung” zu erhalten…aber diese Diskussion haben wir zur Genüge zu vorangegangen Rückrufen hoch und runter gehabt.


    Wer der Meinung ist, sich nicht daran halten zu müssen oder wollen, der macht es eben so, wird es aber vielleicht im Schadensfall schwer haben, seine Ansprüche geltend zu machen…so einfach ist das…denn Gerichte sind nicht ganz so doof, wie man es angesichts so mancher Urteile meinen könnte, da gibt es sicherlich aber auch noch Richter, die nicht gewillt sind, eiei zu machen und sich für doof verkaufen zu lassen…


    Ford wird sich genau überlegen, wie sie das Thema händeln werden, denn es steht dabei ja auch ne ganze Menge des “erwirtschafteten Gewinns” auf dem Spiel - so ein Austausch eines HV ist nicht ganz billig - und das wäre ja mit dem Kuga schon der zweite Fall eines solchen Desasters…

    Dazu das Pleitegeschäft mit dem Mach E, der von vielen teuren Reparaturmaßnahmen auf Garantie gebeutelt ist, da wird mir schon verständlich, dass Ford den europäischen Markt nicht gerade als seinen bevorzugten ansieht…


    Grüße