Alles anzeigenHallo, ich habe mich auf Grund der ständigen Batterieprobleme bei Ford hier auch mal angemeldet.
Es ist interessant zu sehen wieviele Leute sich noch für Ford einsetzen und diesen erheblichen Mangel herunterspielen.
Ich arbeite selbst in der Automobilbranche und Kunden haben ihr Fahrzeug schon wegen wesentlich ungefährlicheren Mängeln zurückgegeben (z.B. wegen Datenverbindungsproblemen).
Wenn ein Rückruf über das KBA läuft ist es ein meist sicherheitsrelevanter Mangel.
Das bestätigt Ford auch selbst (siehe Screenshot).
Ich habe einen betroffenen Kuga geleast und habe nun die erste Frist gesetzt.
Da der Mangel höchstwahrscheinlich nicht dauerhaft und ausreichend über eine Software Update behoben werden kann, rechne ich mit einer Rückabwicklung.
Nochmal.... Der Mangel wird nicht mit einer Software behoben. Die Software soll lediglich erkennen, ob überhaupt ein Mangel vorliegt.
Sollte die Software erkennen, dass mit dem Akku etwas nicht stimmt, geht im Display die Meldung an, das Fahrzeug umgehend abzustellen und die Werkstatt zu informieren. Über den genauen Wortlaut müssen wir jetzt aber nicht auch noch diskutieren. In der Werkstatt wird dann der Akku oder die entsprechende Zelle getauscht.
Wenn die Software aber nichts feststellt, ist alles in Ordnung, dein Akku bleibt drin und du kannst fahren wie du willst.
Wer den Kuga PHEV ( mit 50 km elektrischer Reichweite) ausschließlich elektrisch nutzt und sich jetzt wegen einer vorübergehenden Ladung von nur bis 80% aufregt, hat schlicht weg das falsche Auto gekauft. Die 80% reichen jetzt im Sommer immer noch weiter als 100% im Winter.
Ob ihr eure Akkus bis 80% ladet oder doch bis 100% ist euch überlassen. Aber Ford gibt diese Anweisung nicht ohne Grund heraus. Das hat technische Gründe deren Erklärung hier im Forum aber zu weit gehen würde. Auf Youtube gibt es jedoch genug Videos und Informationen zu Lithium-Akkus und was dort intern beim Ladevorgang passiert. Wen es interessiert, der kann sich dort mal umschauen.