Beiträge von Fritz2109

    Eine Batterie hält im Durchschnitt länger als 4 Jahre. Wenn du aber Wert auf Betriebssicherheit legst, tauschst du Verschleißteile aus, bevor sie kaputt sind. So wie beim Zahnriemen.


    Die Qualität hat natürlich auch nachgelassen. Deshalb hält nichts mehr so lange, wie es früher mal der Fall war.


    Anderes Beispiel:


    Viele Handyhersteller haben im Laufe der Zeit fest verbaute Akkus installiert. Ein einfacher Wechsel war für den Endverbraucher nicht mehr möglich. Früher konnte man den original-Akku selbst wechseln und gegen ein billiges China-Produkt mit doppelter Leistung bei gleicher Größe tauschen. Im schlimmsten Fall ist das Ding dann in Rauch aufgegangen. So viel zur Qualität.

    Bei den früher verwendeten Nassbatterien hat man gemerkt, wenn die Leistung nachlässt.

    Das ist bei den heutigen AGM Batterien nicht mehr so gut festzustellen.



    Heute startet das Auto noch ohne Probleme und morgen gar nicht mehr. Also dein heute perfekt funktionierender Akku ist morgen kaputt. Blöd, wenn man da einen dringenden Terim hat.

    Das ist auch der Grund, warum Akkus in USV-Anlagen vorsorglich (also wenn sie noch funktionieren) getauscht werden. Wenn man sie erst dann tauscht, wenn sie kaputt sind, nützt das ganze System nichts. Denn du merkst erst bei Stromausfall, dass die USV nicht funktiniert.


    Wenn man auf wichtige Dinge angewiesen ist, tauscht man sie aus, bevor sie kaputt gehen. Einen Zahnriemen wechselt man ja auch idealerweise noch bevor er gerissen ist.

    Vielen Dank. Ich sehe eine 4-Jahre alte 12V-Batterie auch als Verschleißteil an. Ähnlich wie Bremsbeläge. Ich habe mich nun entschieden. Ich werde im Internet ein 45Ah-Ford-SLI-Batterie (wie eingebaut) kaufen und nach 4 Jahren austauschen

    Eine Batterie ist immer ein Verschleißteil. Unabhängig vom Alter. Je nach Beanspruchung können auch Bremsbeläge 4 Jahre im Auto halten oder schon nach 6 Monaten aufgebraucht sein. Und so verhält es sich auch mit Batterien.


    Ich glaube beim e-Smart wird die 12V Batterie alle 2 oder 3 Jahre erneuert. Mercedes machts genau so. Ist Voraussetzung für die Garantie des HV-Akku. Wenn du also deine 12V Batterie dort nicht tauschen lässt, erlischt die Garantie auf den großen Akku. Genau so, wenn du sie selbst tauschst.


    Unsere AGM Batterien werden mit einer Lebensdauer von 10 Jahren (unter Idealbedingungen) angegeben. Man hat aber nie Idealbedingungen, weshalb die Batterien nach spätestens 5 Jahren getauscht werden.

    Nun sind unsere verwendeten AGM Batterien vom Aufbau her nicht anders als die Batterien anderer Hersteller, was Rückschlüsse auf die Lebensdauer generell gibt. Mercedes geht auf Nummer sicher und tauscht nach 3 Jahren.


    Warum Ford hier nicht einen ähnlichen Intervall anbietet, versteh ich auch nicht. Mir wurde mitgeteilt, es gäbe keinen Wechselintervall für die 12V Batterie.

    Ich bin trotzdem der Meinung, dass die Batterie nach 4 - 5 Jahren getauscht werden sollte.

    Ich muss meinen Kuga im Mai zum Kundendienst (Ford Händler) bringen. Dazu möchte ich, dass alle Filter getauscht werden. Also Ölfilter (mit Ölwechsel), Luftfilter, Innenraumfilter und auch der Kraftstofffilter.

    Nun wurde mir heut mitgeteilt, dass der Kuga PHEV keinen Kraftstofffilter hätte.


    Ich bin gelernter Kfz-Mechaniker und habe in einer Motoreninstandsetzung gearbeitet. Jeder Motor hatte bisher einen Kraftstofffilter verbaut. Inzwischen bin ich aber in einer anderen Branche tätig und habe mit sehr viel größeren Motoren zu tun. Aber auch die haben Kraftstofffilter.


    Kann mir bitte jemand vom Fach erklären, ob der Kuga PHEV tatsächlich keinen Kraftstofffilter besitzt und falls doch, wo dieser dann sitzt? Ideal mit Zeichnung und Artikelnummer.

    Die Batterien halten heutzutage auch nicht mehr lange.

    Bei unseren Netzersatzaggregaten setzen wir AGM-Batterien für die Dieselmotoren ein. Die Hersteller geben eine Haltbarkeit von 10 Jahren an. Natürlich nur unter Idealbedingungen. Und die schafft keiner.

    Mit viel Glück halten diese Batterien 7 - 10 Jahre. In der Regel tauschen wir sie aber nach 5 - 7 Jahren aus.


    Und dabei handelt es sich um Batterien, die in den Aggregateräumen aufgestellt sind und nur Temperaturen von 20 - 30 Grad Celsius kennen. Da gibts keine Minusgrade und auch keine Sonneneinstrahlung. Und die Batterie muss nur einmal im Monat den Motor für den vorgeschriebenen Probelauf starten. Ansonsten hängen die permanent am Ladegerät mit Erhaltungsladung. Das heißt, nach 60 Starts (12 x in 5 Jahren) fliegen die Batterien raus.


    Die Batterie im Kuga ist da ganz anderen Belastungen ausgesetzt. Im Sommer strahlt die Sonne aufs Auto und im Winter fällt die Temperatur unter Null Grad. Und dann will man mit dem Handy auf den Kuga zugreifen und belastet so die Batterie.


    Ich würde die Batterie grundsätzlich alle 5 Jahre austauschen. Bei mir ist es dieses Jahr soweit. Auch wenn ich keine Probleme mit dem Kuga habe. Mein Auto steht oft länger als einen Monat. Natürlich muss ich das Auto mit dem Schlüssel öffnen. Keyless funktioniert nicht mehr und auch über die App komm ich nach ein paar Tagen nicht mehr aufs Fahrzeug. Das befindet sich dann im Tiefschlaf. Aber ich kann einsteigen und das Fahrzeug starten. Nach einigen Kilometern funktioniert auch wieder alles.

    Andererseits ist dieser Thread inzwischen 69 Seiten lang mit jeweils ca. 9 Beiträgen. Da kann ein Alt-Meister dem Neuling vielleicht mal nachsehen, dass er sich aufgrund des interessanten Themas einloggt und nicht vor seiner ersten Frage bereits alle ca. 600 Beiträge gelesen hat oder gar die noch mehr Beiträge zum noch älteren Vorgänger-Rückruf. Olivers Kuga treibt mitnichten dieselbe Sau durch's Dorf, sondern belegt das objektive Informationsdefizit der allermeisten Kuga-Kunden von FORD. Das ist aber nicht von Kuga-Kunden, sondern von FORD verursacht.

    So seh ich das auch. Wenn jemand Hilfe sucht und sich deshalb hier registriert, dann kann es durchaus sein, dass der Rückruf schon komplett durchgeführt wurde, bevor er beim letzten Beitrag angekommen ist.


    Andererseits wäre es hilfreich, wenn die Admins bei solchen großen Themen immer gleich die ersten 3 - 5 Beiträge reservieren und diese dann im Laufe der Zeit mit Infos und Anleitungen füllen.


    Z. Bsp.:


    - Ein Foto des Rundschreibens, dass jeder sieht, wie sowas aussieht und vor allem, was drin steht.

    - Eine Anleitung, wie die 120,- zu beantragen sind

    - Falls bekannt, wie Ford den Mangel beseitigen will/wird. ( da wurden schon mal Jalousien vorm Kühler entfernt oder Löcher gebohrt oder einfach nur ein Update)

    - Und falls noch keine Maßnahme bekannt ist, sollte das auch groß sichtbar dastehen, bzw. dass Ford noch keine Lösung freigegeben hat.


    Ich kenn das aus einem Smartphone-Forum. Da wurden die ersten Beiträge immer für Anleitungen, Softwareupdates oder Downloads genutzt und dann konnte man dazu diskutieren.

    So eine Reservierung hat auch den Vorteil, dass man neue User einfach höflich auf den ersten Beitrag hinweist, wo das wichtigste zum Rückruf drin steht. Diese Beiträge werden dann auch schneller mit der Suchfunktion gefunden. Sollte dann immer noch etwas unklar sein, können die Fragen trotzdem gestellt werden.

    Zitat

    Funktion: Das BMS überwacht die Zellspannungen. Weichen Zellen voneinander ab, wird passives Balancing genutzt, um Zellen mit höherer Spannung über Widerstände zu entladen, bis sie dem Niveau der anderen entsprechen.

    Verstehe ich das richtig?

    Wenn der Akku plötzlich länger lädt und das Ladegerät mehr KWh in den Akku pumpt (als bisher), könnte das darauf hinweisen, dass aufgrund von zu hoher Abweichung, Zellen über Widerstände entladen werden?


    Zählt das dann schon als "Defekt"?

    Ich bin auch zufrieden, wenn unser Kuga gar nicht betroffen ist. Vom Bau-Monat und der Fahrgestellnummer ist noch alles möglich.

    Ich wäre überrascht, wenn die Produktionsvarianten der HV-Batterien ganz genau mit den Fahrgestellnummer verbunden sind. Das machen Autobauer meistens nicht so genau, ist ja auch z.B. kein Flugzeug.

    Heute ist es schon möglich, beim Auslesen von Bauteilen entsprechende Informationen u erhalten. Da werden auch Modelltyp und Seriennummer und Softwaredatenstände übermittelt. Du sitzt im Kuga und das Auto weiß, dass für das Navi ein neues Update verfügbar ist. Der Kuga telefoniert nach Hause. Darum wird auch Ford in der Lage sein, herauszufinden, welcher Akku in welchem Fahrzeug verbaut ist und ob dieser betroffen ist.