bedenken wir mal was sich innerhalb der 35 Jahre an einem Auto getan hat und wie das heut zu Tage mit Rückrufen gehandhabt wird sollte man nicht direkt alles über einen Kamm ziehen.
Rückrufe gab es schon immer für alle sicherheitsrelevanten Mängel. Und ich habe in meinem Leben von der Einführung des Dreipunktgurts, der Invasion der Steuergeräte, einschließlich ABS, das Aufkommen der Airbags, bis zum inflationären Einbau der Servolenkung alles mitgemacht. Da war jede Menge Potenzial für Safety-Issues, aber ich habe wie gesagt in den 35 Jahren aktiven Autofahrens (und den 18 Jahren davor) nur einen einzigen Rückruf erlebt: das war die Überprüfung der elektrischen Kontakte der Rückleuchten eines japanischen Wagens und das hat der Meister auf dem Hof in 10 Minuten erledigt gehabt.
Natürlich bin ich froh, wenn erhebliche Mängel kostenlos vom Hersteller behoben werden. Wenn ich aber jedes Quartal wegen eines anderen Rückrufs in die Werkstatt soll, kann ich nur sagen: da hat der Hersteller zu wenig getestet und ich kanns jetzt ausbaden.