Beiträge von TomTraveler

    Kann ich den noch zurückgeben?

    So einfach zurückgeben kannst Du das Auto meines Wissens nur beim Internet-Kauf, beim dem Dir das Fernabsatzgesetz ein 14-tägiges Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen einräumt.

    Hast Du das Fahrzeug im stationären Handel gekauft, musst Du schon einen erheblichen und unzumutbaren Mangel nachweisen.

    Da kannst Du gleich schon mal Deine Rechtsschutzversicherung anrufen.


    Allgemeine Infos zum Einlesen ins Thema findest Du im Internet, z.B. hier:


    https://www.mobile.de/magazin/artikel/vom-kaufvertrag-fuer-das-auto-zuruecktreten-geht-das--51342


    oder hier:


    Mängel am Gebrauchtwagen: Diese Rechte haben Käufer
    Was tun, wenn der neue Gebrauchtwagen Mängel hat?
    www.adac.de

    Laut reifen-groessen.de haben Kuga Mk 3 und der aktuelle Edge tatsächlich gleiche Maße bzgl. Felgenzentrierloch und Lochkreis.

    Damit besteht tatsächlich eine Chance, das hinzubekommen, auch wenn die Reifen evtl. die nächste Herausforderung sein könnte: Edge-Reifengröße 265/40 R21.

    Wie Kugi71 oben schon anmerkte, müsste das für den Kuga wohl ein niedrigerer Querschnitt werden, damit die Radgröße nachher passt.

    Und falls in der ABE der Felgen der Kuga nicht aufgelistet ist, sondern nur der Edge, sieht das auch noch nach Vorführtermin aus.

    Ich drücke die Daumen. 🤞

    Passen laut der von Dir verlinkten Ford-Seite nur für den Ford Edge.

    Mit der ebenfalls auf der Seite vorhandenen Kompatibilitäts-Prüfung kannst Du nochmal gegenchecken und den Kuga ab 2019 auswählen; bei mir wird dann angezeigt, dass die Felgen nicht zu dem Fahrzeug passen. - Und Ford sollte das ja wissen welche ihrer Felgen auf welche ihrer Modelle passen.

    Ich habe bewusst die Anleitungen für den Lincoln Corsair verlinkt. Es gibt sie zwar auch für den Escape (Kuga) online, darin sind aber völlig falsche Bilder. Das HF45 ist bei beiden Fahrzeugen identisch.


    Dabei verpackt der Lincoln Corsair das HF45 allerdings in eine schöneres Blechkleid, wie alleine schon die Bilder auf der Startseite der von Kuga-Stromer verlinkten Anleitung zeigen:


    Corsair.jpg

    Kommen wir wieder zum Thema der entladenen 12V-Batterien...

    BTT: Wie ich bereits geschrieben hatte, waren bei mir im Winter auch Symptome am Auto vorhanden, die auf einen niedrigen Ladestand der 12V-Batterie schließen ließen. So ging der Kuga oft schon kurz nach dem Parken in den Tiefschlafmodus, weigerte sich, beim Parken das Standlicht anzulassen (hat er selber abgeschaltet), im Stand wurde das Radio ruck-zuck automatisch ausgeschaltet und Keyless Go auf der Beifahrerseite wurde ebenfalls deaktiviert (an den hinteren Türen sind die Sensoren eh weggespart).


    Jetzt, bei milderen meist frühlingshaften Temperaturen sind diese Symptome komplett verschwunden und das Auto verhält sich diesbezüglich wie man es erwarten würde: kein Deaktivieren von irgendwelchen Verbrauchern mehr.


    Meine persönliche Interpretation ist, dass die 12V-Batterie tatsächlich nur soweit aufgeladen wird, dass es für Schönwetter reicht, und sobald die 12V-Batterie durch die niedrigen Temperaturen im Winter belastet ist, reicht der knappe Ladestand halt nicht mehr aus, alle Verbraucher wie vorgesehen mit Energie zu versorgen.

    Ich finde es ja cool, dass die Entwickler die Möglichkeiten implementiert haben, einzelne "unwichtige" Verbraucher zu deaktivieren, um die Starterbatterie bei niedrigem Ladestand zu schonen. Noch besser wäre es gewesen, diese Arbeit wäre in einen gescheiten Lade-Algorithmus geflossen, damit der beschriebene Zustand erst gar nicht so schnell auftreten kann.

    Ich denke schon, dass es da Sicherheitsvorkehrungen gibt, wenn an dem Fahrzeug „gearbeitet“ wird,

    Für die Arbeiten an den Hochvolt-Systemen eines Autos ist eine entsprechende Unterweisung oder Schulung notwendig. Dazu gibt es entsprechende Hochvolt-Schulungen mit aufsteigenden Schulungs-Leveln ("Blitz-Schulungen"). Danach kann der spannungsfreie Zustand des Fahrzeugs nach Herstellerangaben hergestellt werden, die Spannungsfreiheit überprüft werden und gegen Wiedereinschalten gesichert werden.

    in dem überreglementierten Deutschland

    Bei sinnvollen Vorschriften, die Leib und Leben der Arbeiter schützen, kann man wohl kaum von Überreglementierung sprechen.
    Ich finde diese dauernde tendenziöse Darstellung bzgl. der gesetzlichen Regelungen in Deutschland und Europa durch einen Moderator ermüdend und hier fehl am Platz. Dafür gibt es bestimmt passendere Foren.

    Ich bin vor längerer Zeit, so Anfang der 2010er Jahre, mal einen BEV-Prototypen von Volvo gefahren. Der war mit Siemens-Technologie aufgebaut worden und fuhr sich wirklich prima. Mein Feedback an die Entwickler war damals das gleiche, das ich auch heute noch geben würde. Ich hätte gerne die Möglichkeit, situationsbedingt und ohne Aufwand, z.B. durch ein Lenkrad-Paddle, zwischen verschiedenen Rekuperations-Stufen wählen zu können. Manchmal ist tatsächlich das Segeln am günstigsten und ein anderes Mal verkehrsbedingt vielleicht das gezielte Rekuperieren, z.B. um in einiger Entfernung an einer roten Ampel zum Stehen zu kommen.


    Der Kuga PHEV bietet dieses Feature auch nicht, ist aber ein guter Kompromiss, denn man kann ihn mit Fuß-vom-Gas-Nehmen weit segeln lassen und mit dem Brems-Pedal die Rekuperation stufenlos variieren.

    Ich war lange ein Fan vom One-Pedal-Driving des BMW i3, finde aber den Kuga PHEV für Umsteiger einfacher, da das Fahrverhalten eher dem klassischen Verbrenner mit seiner Schubabschaltung ähnelt.

    ... japp... haste Recht... müsste man, wenn man möchte, ausrechnen/gegenüberstellen. Wer das machen möchte, kann das natürlich machen ;)

    "Müsste man" ist lustig, muss man machen!

    Ansonsten kann ich auch sagen, mein Kuga fährt mit einem Liter Sprit auf 100 km und verschweige dabei, dass ich auf der Strecke auch noch zweimal die HV-Batterie geladen habe.


    Nochmal für alle, die es vergessen haben: Hybrider Antrieb bedeutet auch hybrider Verbrauch.