Beiträge von TomTraveler

    Kommen wir wieder zum Thema der entladenen 12V-Batterien...

    BTT: Wie ich bereits geschrieben hatte, waren bei mir im Winter auch Symptome am Auto vorhanden, die auf einen niedrigen Ladestand der 12V-Batterie schließen ließen. So ging der Kuga oft schon kurz nach dem Parken in den Tiefschlafmodus, weigerte sich, beim Parken das Standlicht anzulassen (hat er selber abgeschaltet), im Stand wurde das Radio ruck-zuck automatisch ausgeschaltet und Keyless Go auf der Beifahrerseite wurde ebenfalls deaktiviert (an den hinteren Türen sind die Sensoren eh weggespart).


    Jetzt, bei milderen meist frühlingshaften Temperaturen sind diese Symptome komplett verschwunden und das Auto verhält sich diesbezüglich wie man es erwarten würde: kein Deaktivieren von irgendwelchen Verbrauchern mehr.


    Meine persönliche Interpretation ist, dass die 12V-Batterie tatsächlich nur soweit aufgeladen wird, dass es für Schönwetter reicht, und sobald die 12V-Batterie durch die niedrigen Temperaturen im Winter belastet ist, reicht der knappe Ladestand halt nicht mehr aus, alle Verbraucher wie vorgesehen mit Energie zu versorgen.

    Ich finde es ja cool, dass die Entwickler die Möglichkeiten implementiert haben, einzelne "unwichtige" Verbraucher zu deaktivieren, um die Starterbatterie bei niedrigem Ladestand zu schonen. Noch besser wäre es gewesen, diese Arbeit wäre in einen gescheiten Lade-Algorithmus geflossen, damit der beschriebene Zustand erst gar nicht so schnell auftreten kann.

    Ich denke schon, dass es da Sicherheitsvorkehrungen gibt, wenn an dem Fahrzeug „gearbeitet“ wird,

    Für die Arbeiten an den Hochvolt-Systemen eines Autos ist eine entsprechende Unterweisung oder Schulung notwendig. Dazu gibt es entsprechende Hochvolt-Schulungen mit aufsteigenden Schulungs-Leveln ("Blitz-Schulungen"). Danach kann der spannungsfreie Zustand des Fahrzeugs nach Herstellerangaben hergestellt werden, die Spannungsfreiheit überprüft werden und gegen Wiedereinschalten gesichert werden.

    in dem überreglementierten Deutschland

    Bei sinnvollen Vorschriften, die Leib und Leben der Arbeiter schützen, kann man wohl kaum von Überreglementierung sprechen.
    Ich finde diese dauernde tendenziöse Darstellung bzgl. der gesetzlichen Regelungen in Deutschland und Europa durch einen Moderator ermüdend und hier fehl am Platz. Dafür gibt es bestimmt passendere Foren.

    Ich bin vor längerer Zeit, so Anfang der 2010er Jahre, mal einen BEV-Prototypen von Volvo gefahren. Der war mit Siemens-Technologie aufgebaut worden und fuhr sich wirklich prima. Mein Feedback an die Entwickler war damals das gleiche, das ich auch heute noch geben würde. Ich hätte gerne die Möglichkeit, situationsbedingt und ohne Aufwand, z.B. durch ein Lenkrad-Paddle, zwischen verschiedenen Rekuperations-Stufen wählen zu können. Manchmal ist tatsächlich das Segeln am günstigsten und ein anderes Mal verkehrsbedingt vielleicht das gezielte Rekuperieren, z.B. um in einiger Entfernung an einer roten Ampel zum Stehen zu kommen.


    Der Kuga PHEV bietet dieses Feature auch nicht, ist aber ein guter Kompromiss, denn man kann ihn mit Fuß-vom-Gas-Nehmen weit segeln lassen und mit dem Brems-Pedal die Rekuperation stufenlos variieren.

    Ich war lange ein Fan vom One-Pedal-Driving des BMW i3, finde aber den Kuga PHEV für Umsteiger einfacher, da das Fahrverhalten eher dem klassischen Verbrenner mit seiner Schubabschaltung ähnelt.

    ... japp... haste Recht... müsste man, wenn man möchte, ausrechnen/gegenüberstellen. Wer das machen möchte, kann das natürlich machen ;)

    "Müsste man" ist lustig, muss man machen!

    Ansonsten kann ich auch sagen, mein Kuga fährt mit einem Liter Sprit auf 100 km und verschweige dabei, dass ich auf der Strecke auch noch zweimal die HV-Batterie geladen habe.


    Nochmal für alle, die es vergessen haben: Hybrider Antrieb bedeutet auch hybrider Verbrauch.

    Die Fahrzeugfront ist sicherlich gewöhnungsbedürftig

    Ford nennt es "Shield" wenn ich mich recht erinnere, das Blech an der Front, wo eigentlich der Kühlergrill wäre.

    Ich denke, diese Design-Herausforderung haben gerade alle Hersteller, wie sie die Frontpartie neu gestalten.

    Manche bauen daher einfach die alten Fronten mit geschlossenem Kühlergrill nach, damit der Kunde seine Marke wiedererkennt.

    Daher finde ich den Schritt von Ford mutig, eine eigene Designsprache für die Elektro-Auto-Front zu entwickeln.

    Ob das nun gefällt oder nicht, liegt wie immer im Auge des jeweiligen Betrachters.

    Ich finde zumindest, dass der elektrische Explorer eine klare Designsprache spricht mit seinem schnörkellosen Auftreten und den vielen geraden Flächen.

    Das ist fast schon der Gegenentwurf zum inzwischen zu stark konturierten und geschwungenen Kuga Mk 3 Design.

    Von daher passt für mich die Geradlinigkeit des Gesamtentwurfs zur neuer Front und erinnert mich an die klaren Formen des Ford Bronco Sport.

    Vielleicht kann man da einen Rückruf in Gang bringen

    Das 12V-Problem ist wirklich total ärgerlich und nervt sehr viele hier im Forum, mich eingeschlossen.

    Leider glaube ich allerdings nicht, dass es dafür einen Rückruf geben könnte, denn laut Definition im geposteten Artikel muss dazu ja eine potenzielle Gefahr vom Fahrzeug ausgehen.
    Von einem Auto, das wegen entladener Starterbatterie nicht losfahren will, geht eher gar keine Betriebsgefahr mehr aus.