Beiträge von Karle


    Ja kann man so sehen - wer hat denn den Fehler gemacht? Ford oder der Akkulieferant?


    In der Branche in der ich arbeite ist es üblich, dass solche Fehler voll auf den Lieferanten durchschlagen - der hat für Austauschteile zu sorgen und auch die Kosten für den Tausch des defekten Teils im Feld zu tragen - da ist es zumindest unseren Kunden "egal" ob wir das bezahlen können oder nicht oder ob es uns möglich ist Austauschteile zu besorgen.


    Sicherlich wäre es bei so einem Fehler sehr aufwändig alle Akkus zu tauschen obwohl nur wenige tatsächlich defekt sind - aber gut auch das ist letztendlich ein Problem des Akkulieferanten - wenn er nicht sagen kann welche wirklich defekt sind, dann hat er seine Traceability nicht im Griff.


    Aber all das interessiert letztendlich den Kunden nicht - der hat ein Produkt mit einer Spezifikation gekauft.


    Wenn sich Ford nun kulant zeigt und die Akkus die nach dem Update eine deutlich reduzierte Kapazität zeigen tauscht, dann wäre zum Schluss ja (hoffentlich) alles in Ordnung.


    Gruß


    Karl

    . Es kann eine Minderung der Ladekapazität erwartet werden welche dann zu einer bis zu 12% geringeren Reichweite führt. Gleichzeitig wird ein Algorithmus in Gang gesetzt welcher diesen Vorgang im Verhältnis zur Alterung des Akkus überwacht und künftig ständig anpasst. Ich bin gespannt, ahne aber eigentlich nichts Gutes.

    ja wenn das tatsächlich so ist und nach dem Update wirklich ein Großteil der Fahrer merkt, dass die Reichweite deutlich gesunken ist geht der Shitstorm erst richtig los ... aus der Erfahrung hat unser PHEV bei normalen Temperaturen immer 55-65 km rein elektrisch geschafft wenn er voll geladen und komplett leer gefahren wurde. Genau das erwarte ich auch NACH dem Update.