Beiträge von Martin Z

    Also bei meinem Modelljahr 2021 hat mir die Werkstatt auf die Frage nach einer Prüfroutine mitgeteilt, das es in meinem Sync 3 keine Prüfroutine über den Bildschirm oder die FordPass App gibt, außer die Überwachung der Leuchten wie zuvor schon einmal von MucCowboy beschrieben.
    Es gebe auch keine Möglichkeit dies in meinem Fahrzeug freizuschalten, weder durch die Werkstatt, noch über selbstgeführte Softwareanwendungen (das wurde sogar betont)


    Ein bekannter der einen neueren Kuga Bj. 2025 fährt, hat es jedoch in meinem Beisein einmal fertig gebracht, eine Prüfroutine zu starten in dem er folgendes gemacht hat:

    - Anhänger angekuppelt und Strom/ Lichtkabel angeschlossen

    - die Zündung eingeschaltet (ob er den Motor auch angemacht hat weiß ich leider nicht mehr, er auch nicht....... :saint: )

    - das Bremspedal so für mehrere Sekunden getreten und gehalten

    - dann die Bremse losgelassen............


    Plötzlich startete ein Lichttest der von ganz alleine durchgelaufen ist und nach und nach alle Leuchten kurz aufleuchten ließ (Blinker, Bremsen, Rücklicht). Dieser endete erst, als er die Bremse erneut gedrückt hat.


    Seltsamerweise hat das nur 1 x funktioniert, dann nicht wieder, egal was wir probiert haben.


    Das wäre natürlich für Anhängernutzer schon ein cooles Feature. Ich nutze meinen "Müllanhänger" für die Gartenabfälle auch öfter.

    Sehr schön geschrieben long-tall-earny!!


    Ich trauere auch noch meinem Ford-Händler bei mir um die Ecke hinterher – da waren viele Deiner Erwähnungen ganz normal.

    Bei meinem jetzigen Händler (leider so ein richtiger Konsumtempel, in dem Ford, Volvo, Hyundai und Polestar verarbeitet werden) ist man nicht mehr Kunde, sondern nur noch eine Nummer.

    Der mitgebuchte Video-Service hat dann gar nicht mehr stattgefunden („…Ach so ja, den hatten Sie ja mit beauftragt“). :rolleyes:
    Bei meiner alten Werkstatt war das ganz selbstverständlich: Zu jedem Aufenthalt gab es ein Video – selbst wenn nichts defekt war, einfach mit dem freundlichen Hinweis „Wir haben Ihr Fahrzeug durchgesehen, es war alles in Ordnung“.

    Beim letzten Inspektionsaufenthalt bei meinem derzeitigen Händler habe ich gebeten, den Fensterheber zu kontrollieren, weil dieser am Endanschlag gelegentlich wieder nach unten fuhr … Aussage: „Aktuell tritt der Fehler nicht auf, kommen Sie wieder, wenn es erneut auftritt.“ Also nichts gemacht :|


    Also ich fahre da nur noch hin, weil ich muss – nicht, weil ich wirklich will. Und mir graut es jetzt schon wieder vor der Rückrufgeschichte vom Kuga. Die ist beim gleichen Händler beim letzten Mal (24S79) nämlich auch ordentlich in die Hose gegangen. Da stand mein Kuga 5 Tage in der Werkstatt.

    Martin Z schreibt: "Eine generelle Tauschaktion halte ich ob des finanziellen Aufwands (wie schon einige andere auch hier angemerkt haben) für nicht machbar. Vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen."


    Wieviele Fehlversuche darf sich deiner Meinung nach Ford (oder VW, Mercedes, Renault, ...) per Software leisten, bevor die Hardware teilweise getauscht wird ? und wenn das nicht hilft, komplett getauscht wird?

    Die Controller bei den Autohersteller lernen anscheinend nur mit Schmerzen.

    Wie ist es eigentlich mit den E-Autos aus China und deren Batterien ?

    Nun ja, was bemerkst Du denn für Probleme durch die vermeintlichen "Fehlversuche"? Also ich.... gar keine (gut außer den Gang zur Werkstatt wegen des Rückrufs und die verminderte Ladung derzeit auf 80%).

    Die Software hat bei mir bislang bislang nicht einmal angesprochen. Und das wird sie bei allen hier wohl noch nicht getan haben. Jedenfalls habe ich hier noch von niemandem davon gelesen.


    Ich spreche da allerdings auch nicht von Fehlversuchen, sondern dem aktiven Bemühen das Problem irgendwie frühzeitig erkennen zu können.

    Immerhin sieht man an den Rückrufen, das das Problem bei Ford schon ernst genommen wird und man versucht die Fehlerquote irgendwie klein zu halten.

    Ich spinne jetzt mal in die Zukunft: Es werden als vorausschauender Gehorsam durch Ford alle Akkus getauscht und auch da gibt es in den neuen Akkus vielleicht wieder fehlerhafte Zellen... und dann brennt dir das Auto ab....... Wer will das denn im Griff haben. UNd wer weiß ob das mit Deinem jetzigen Akku auch passiert wäre.


    So lange mein Fahrzeug also rollt, keinen Fehler irgendwie meldet, erfreue ich mich daran. Wenn ich anfange Angst zu haben, weil es könnte ja abbrennen, dann darf ich mir erst gar kein Fahrzeug zulegen.


    Und auch bei E-Autos in China wird es solche Batterieprobleme geben. Das wirst Du aber erst gar nicht so ausgeprägt erfahren, da man dort ja nicht sehr kommunikativ ist.

    also ich habe bisher nirgendwo gelesen das es ein Software Update geben wird.

    Es ist bisher noch nicht klar ob es mit Software gelöst werden kann oder ob die Hardware getauscht werden muss.

    FORD FNA (JA, der Escape / Kuga wurde in FNA entwickelt, nicht in Europa) arbeitet mit Hochdruck und einem eigenen Team (speziell für diese Problematik) dran, wir können nur abwarten.

    So....wer hilft mir mal.....??

    Wo ist denn FNA ?? Auf die Gefahr hin, das ich mich lächerlich mache das nicht zu wissen.


    Also letztlich ist ja gar nicht bekannt, welche Akkus genau betroffen sind. Hier in diesem Thread wurde das schon mehrfach erwähnt.

    Evtl. ist Euer Kuga aus den betreffenden Baujahren, wird aber unter Umständen nie ein Problem haben.

    Die eingespielte Software soll die Ladung überwachen, oder auch den Zustand des Akkus. Wenn hier Probleme auftreten, dann gibt es eine Fehlermeldung und wahrscheinlich wird man dann gezielt den einen Akku tauschen, der betroffen ist.

    Eine generelle Tauschaktion halte ich ob des finanziellen Aufwands (wie schon einige andere auch hier angemerkt haben) für nicht machbar. Vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen.

    Und wahrscheinlich wird nach dem vermutlich im Rahmen dieses Rückrufes aufgespielten Softwareupdates auch das Laden bis 100% möglich sein. Warum denn auch nicht. Es ist ja aktuell wenn man es genau nimmt auch nicht verboten, sondern Ford hat angeraten, das möglichst nur bis 80% geladen wird. (O-Ton aus dem Schreiben: "... sollten Sie die Ladung des Hochvoltakkus auf 80% beschränken.")


    Ich halte mich da relativ entspannt. Zumal es ohnehin immer zu Brandereignissen kommen kann. Auch ein Benziner kann jederzeit in Brand geraten.

    Bin bei der Feuerwehr und habe bislang mehr abgebrannte Benziner, Gasfahrzeuge, als Elektrofahrzeuge gesehen.


    So....steinigt mich.