Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Mit Hochdruck? X/

    Das sagte man in 2024 auch schon... :3917:

    das dieses Thema sehr komplex ist zeigt doch schon die Situation dass andere Hersteller ebenfalls Batterieprobleme haben, oder?

    FORD ist nicht immer alles Schuld und unfähig und faul und vera***** seine Kunden ;)  :rolleyes:


    EDIT: P.S. nein ich werde keine weiteren Internas dazu preisgeben 8) ^^

    MfG


    Calimero


    Fahrzeug: Kuga Active X, PHEV, Baujahr Juli2024; Zulassung Oct2024

  • Prozesshanselland = Deutschland

    "Made in Germany" ist nicht mehr das, was es war. Controller und Aktionäre bestimmen heute die "Produkt-Qualität".

    Es ist gut, dass das Verbraucherrecht verbessert wurde.


    Daher = 3x erfolglose Reparaturversuche = 1x wandeln des Kaufvertrags.

    Ford wird sich hüten, den letzten Schuss daneben zu setzen.

  • Auch wenn es OT ist, das ist Quatsch, der Begriff BRD war bis 1990 auch im Westen ganz gebräuchlich (auch in unser Wissenschaft und den Medien).


    Und bitte nicht die Erstzulassung mit dem echten Baujahr verwechseln. Auch ein Auto mit EZ2025 kann schon 2023 gebaut worden sein. Übrigens hat Renault auch gerade einen Batterierückruf für den R4/R5 gestartet, das ist also kein reines Ford-Problem.

    Und jetzt auch VW... und und und

    Modell: Ford Kuga (PHEV 2022) ST-Line X

    Farbe: Lucid rot

    Vollausstattung ohne Panoramadach

    18 Zoll Ford-Original-Räder Ganzjahresbereifung Sommer

    17 Zoll Ford Winterräder aus dem Zubehör (aktuelles Angebot)

    Ford-Flatrate

    bestellt 16.08.22

    Anlieferung beim Händler 09.12.22

    Übergabe 21.12.22

    BAFA Antrag: 21.12.22 durch FFH mit Vollmacht, Antragseingang am gleichen Tag bestätigt

    BAFA Förderung ausgezahlt: 09.02.23

  • also ich habe bisher nirgendwo gelesen das es ein Software Update geben wird.

    Es ist bisher noch nicht klar ob es mit Software gelöst werden kann oder ob die Hardware getauscht werden muss.

    FORD FNA (JA, der Escape / Kuga wurde in FNA entwickelt, nicht in Europa) arbeitet mit Hochdruck und einem eigenen Team (speziell für diese Problematik) dran, wir können nur abwarten.

    So....wer hilft mir mal.....??

    Wo ist denn FNA ?? Auf die Gefahr hin, das ich mich lächerlich mache das nicht zu wissen.


    Also letztlich ist ja gar nicht bekannt, welche Akkus genau betroffen sind. Hier in diesem Thread wurde das schon mehrfach erwähnt.

    Evtl. ist Euer Kuga aus den betreffenden Baujahren, wird aber unter Umständen nie ein Problem haben.

    Die eingespielte Software soll die Ladung überwachen, oder auch den Zustand des Akkus. Wenn hier Probleme auftreten, dann gibt es eine Fehlermeldung und wahrscheinlich wird man dann gezielt den einen Akku tauschen, der betroffen ist.

    Eine generelle Tauschaktion halte ich ob des finanziellen Aufwands (wie schon einige andere auch hier angemerkt haben) für nicht machbar. Vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen.

    Und wahrscheinlich wird nach dem vermutlich im Rahmen dieses Rückrufes aufgespielten Softwareupdates auch das Laden bis 100% möglich sein. Warum denn auch nicht. Es ist ja aktuell wenn man es genau nimmt auch nicht verboten, sondern Ford hat angeraten, das möglichst nur bis 80% geladen wird. (O-Ton aus dem Schreiben: "... sollten Sie die Ladung des Hochvoltakkus auf 80% beschränken.")


    Ich halte mich da relativ entspannt. Zumal es ohnehin immer zu Brandereignissen kommen kann. Auch ein Benziner kann jederzeit in Brand geraten.

    Bin bei der Feuerwehr und habe bislang mehr abgebrannte Benziner, Gasfahrzeuge, als Elektrofahrzeuge gesehen.


    So....steinigt mich.

  • Wo ist denn FNA ??

    Ford North America

  • Hallo in die Runde und schon vorweg sorry, für den viele Text :-).



    Ich bin auch von der Rückrufaktion und habe auch mein entsprechendes Schreiben von Ford erhalten.



    Nachdem ich über die App auch Probleme hatte die 80% einzustellen Mein Standort ließ sich nicht speichern) hatte ich mit Ford Kontakt. Die haben dann wohl im Hintergrund etwas gemacht, sodass ich meinen Standort eingebe konnte. Aber mit dem 80% Laden hat dann in der Praxis nicht geklappt. Dann also den Weg über das Fahrzeug gegangen. Und siehe da, es hat geklappt. Aber nur ganze zwei Mal, und plötzlich lädt das Fahrzeug selbständig auf 100%!



    Ich habe weder an den Einstellungen was verändert, noch habe ich zwischendurch irgendwo anders geladen. Ich lade lediglich an meinem festen Platz im Carport wo es auch nur eine Wallbox gibt, an der auch nur ich mit dem Kuga lade. Im Fahrzeug ist auch noch mein Ladepunkt wie ich ihn hinterlegt habe eingestellt.



    Hatte jemand diese Phänomen auch schon? Oder mache ich was verkehrt?



    Nun noch meine eher rhetorische Frage, weil die abschließend wohl nur sicher ein Gericht beantworten könnte: „Wer haftet, wenn das Fahrzeug nun doch abfackelt“. Ich möchte hier keine Diskussion über die Wahrscheinlichkeit lostreten. Die wurde und wird ja immer wieder behandelt, ist meiner Ansicht nach aber nicht zielführend in der Sache. Denn selbst wenn die Chance bei 0,1% liegt, es aber doch zu einem Personenschaden kommen sollte (und dann stellt euch vor es würde sich um euer eigenes Kind handeln) bringen mir die 99.9%, das nichts passieren könnte recht wenig. Und ja, vielleicht Worst Case und das Leben ist im Allgemeinen ein Risiko, aber nicht umsonst ist das Forum hier voll, weil es eine explizite Warnung von Ford dazu gab.



    Übrigens danke ich euch allen für die vielen hilfreichen Beiträge.

    Kuga PHEV ST-Line, Bj. 12.2022

    Magnetic Grey Metallic

    Panoramadach, AHK elektrisch abnehmbar

  • Ich denke, dass nicht nur FNA mit Hochdruck an einer Lösung arbeitet sondern auch SAMSUNG als Hersteller der Akkus. Die müssen nämlich dann die von FORD erarbeitete Lösung auf ihre Tauglichkeit testen. Bei Mercedes hat man die Softwarelösung bereits aufgegeben. Es wird getauscht.


    Austausch der Akkus auch in Deutschland: Mercedes-EQA-&-EQB-Rückruf wegen Brandrisiko
    Mercedes ruft weltweit Zehntausende EQA- und EQB-Modelle wegen Brandgefahr durch defekte Batteriezellen zurück. Während zuerst Software-Updates das Risiko…
    www.auto-motor-und-sport.de


    Wenn Mercedes "freiwillig" tauscht sagt das schon viel aus.

  • Martin Z schreibt: "Eine generelle Tauschaktion halte ich ob des finanziellen Aufwands (wie schon einige andere auch hier angemerkt haben) für nicht machbar. Vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen."


    Wieviele Fehlversuche darf sich deiner Meinung nach Ford (oder VW, Mercedes, Renault, ...) per Software leisten, bevor die Hardware teilweise getauscht wird ? und wenn das nicht hilft, komplett getauscht wird?

    Die Controller bei den Autohersteller lernen anscheinend nur mit Schmerzen.

    Wie ist es eigentlich mit den E-Autos aus China und deren Batterien ?

  • Nach 2 gescheiterten Reparaturversuchen kann man den Rücktritt ( Wandlung) vom Kaufvertrag erklären. Klingt einfach aber in der Praxis sind hier einige Hürden zu überwinden.

    Die grösste Hürde sehe ich darin, dass keiner weiß welches Auto von den rund 55.000 in D wirklich betroffen ist, also das statistische 1%. Nur der wirklich Betroffene hat einen Anspruch. "Auf gut Glück" dürfte ein Rücktritt ansonsten schwierig bis unmöglich sein.