Beiträge von Kugi71

    Grundsätzlich ist das Ladekabel vom Typ-2 genormt,d.h. bei allen Ladekabeln sind Stecker, Buchse und Kontaktbelegung identisch.


    Somit kann man die Kabel untereinander tauschen - allerdings muss man beachten, dass es "einphasige" und "dreiphasige" Ladekabel gibt; d.h. dass von den großen Kontakten im Stecker beim einphsigen nur drei der fünf möglichen auch tatsächlich angeschlossen sind, beim anderen sind es alle fünf.


    Das ist beim Kuga allerdings unwichtig, denn er lädt ja nur "einphasig", d.h. ob bei dem kabel jetzt drei oder fünf Anschlüsse verbunden sind, ist egal, denn er benötigt nur die drei!


    Gruß Jörg

    Weder in der aktuellen Preisliste noch sonst wo findet sich eine offizielle Info ob und welche Ladekabel mit dem Auto ausgeliefert werden.

    In der Ausstattungs- und Preisliste, die ich aktuelle von der Ford-Homepage heruntergeladen habe, steht beim Titanium:


    "Ladekabel i.V. 2,5l Duratec-Plug-In-Hybrid (PHEV) (für die Haushaltssteckdose)"


    Damit ist für mich klar, dass das Typ-2-Kabel für die öffentlichen Ladesäulen nicht mehr serienmäßig an Bord ist.


    Gruß Jörg

    Mal eine Frage zum technischen Verständnis:


    Hast du daheim eine Wallbox mit integriertem Ladekabel oder nutzt du das Typ2-Kabel des Kuga?

    An den öffentlichen braucht man ja i.d.R. das eigene Kabel, da ja bei Typ2 meistens nur Steckdosen vorhanden sind...


    Könnte sonst ein Problem mit den sog. "Pilot-Kontakten" des Ladekabel sein...die beiden kleineren Kontakte signalisieren der Wallbox, dass ein Fahrzeug angeschlossen ist und mit welcher Leistung es geladen werden will.

    Wenn da der Kontakt nicht einwandfrei ist, beginnt die Ladung nicht...


    Gruß Jörg

    Nun ja, ich würde jetzt nicht darauf wetten, dass es keine interne Begrenzung der Ladeleistung auf 3,7kW gibt, denn ich kann nicht in die "Innereien" des Systems schauen...


    Aber mir will beim besten Willen nicht einleuchten, warum der Hersteller einen Onboard-Lader für 4,6kW konzipiert und ihn dann softwaremäßig auf 3,7kW begrenzt...:/

    Es gibt von Legrand eine Steckdose, die verstärkte Kontakte hat, und speziell für E-Mobilität angeboten wird : https://besserladen.de/produkt…en-up-ladesteckdose-37kw/


    natürlich ist trotzdem eine separate Zuleitung und Absicherung notwendig. Für den Ladeziegel wird es reichen.


    wobei ich habe die Hoffnung noch nicht begraben, dass die Ladeleistung nur per Software gedrosselt ist, und Vlt auf 7kW angehoben werden kann (wie z.B. bei Mercedes). Dann macht eine Wallbox definitiv Sinn.

    Wenn man den Ladeziegel nutzt, beträgt die Stromaufnahme etwa 10A - dafür reicht eine intakte Schukosteckdose und es braucht keine spezielle 77€-Steckdose!

    Der Onboard-Lader hat eine einphasige Leistung von maximal 3,7kW, also 16A - mehr geht nicht!


    Mehr als 20A(also 4,6kW) sind auch nach VDE in unserem Netz einphasig nicht zugelassen ("Schieflast ")- 7,4kW wären 32A einphasig und das darf man im normalen Hausnetz nicht machen!


    Aber mit 3,7kW an der Wallbox dauert es etwa 3 Stunden für eine Vollladung - das ist doch ok...


    Gruß Jörg


    Edit: Da die letzten Beiträge definitiv mit dem "Wartesaal" nichts zu tun haben, war ich so frei und habe sie der besseren Übersichtlichkeit wegen in ein passendes Thema verschoben...;)

    könntest du bitte ein Foto von dem "Ladeziegel" machen?

    Ist der spritzwassergeschützt? (ich werde das Auto im Freien parken und möchte es über eine Aussensteckdose aufladen.)

    Der Ladeziegel hat die Schutzart "IP67", d.h. er ist nicht nur staubdicht, sondern auch weitestgehend wassergeschützt, d.h. er darf nicht nur im Regen (also Spritzwasser) verwendet, sondern sogar kurzzeitig in Wasser getaucht werden...ist also kein Problem, das Gerät im Freien zu nutzen.:)


    Gruß Jörg

    Frage in die Runde: Hat schon jemand der stolzen Besitzer versucht, das Auto an der normalen Steckdose zu laden??

    Ich habe mir erst vor kurzem eine Wallbox zugelegt und vorher über den Ladeziegel an der normalen Steckdose geladen.

    Das geht problemlos, solange die Steckdose allein im Stromkreis ist und noch nicht an den Kontakten "ausgeleiert" ist.


    Hier gibt es die entsprechenden Erfahrungen der Kuga-Besitzer:


    Strom, Wallbox, Ladesäulen


    Gruß Jörg

    Im Kuga Dach kämen Solarzellen auch ganz gut.

    Das Auto steht im Sommer fast den ganzen Tag in der Sonne.

    Hiermit könnte auch einiges an Ladung erzeugt werden.

    Der Toyota Prius PHEV hat ja auf dem Dach Solarzellen - die sind aber eher ein Werbegag als eine wirkliche Entlastung, denn ein PV-Paneel der Größe, wie es auf ein Autodach passt, hat eine Maximalleistung, die unter 200W liegt.

    Wenn man dann noch die Verluste beim Laden berücksichtigt, kommt man an einem Super-Sonnentag mit maximaler Sonneneinstrahlung auf etwa 5km zusätzliche elektrische Reichweite...sicher nicht schlecht, aber das Solardach verteuert das Fahrzeug um satte 3000€!!!


    Die bekommt man in der Praxis niemals eingespart - insoweit ist es gut, dass Ford auf ein solches Gimmick verzichtet hat...


    Gruß Jörg