Beiträge von Kugi71

    Hallo zusammen!


    Ich lese hier sehr gerne mit, obwohl ich noch nicht mitreden kann.

    Eine Frage ist mir aber schon in den Sinn gekommenen, und zwar:


    rechnet der Bordcomputer recouperierte Leistung auch mit ab? Die müsste man dann ja gar nicht Geldwert berechnen. Und wie ich so lese, können das auf 100Km schon mal 20-30 Km sein, die der Akku über seine reine EV Leistung hinweg beisteuert.
    Da ich mir das bislang aber alles nur theoretisch vorstelle, habe ich vielleicht auch nur einen Denkfehler.
    Was sagt Ihr dazu?

    Der Bordcomputer nimmt als Bezugsgröße für den elektrischen Verbrauch die elektrische Arbeit, die aus dem Akku zum Antrieb läuft.

    Wie die Energie in den Akku gelangt, spielt dabei keine Rolle, also ob durch Rekuperation, externes Laden oder internes Laden über den Benzinmotor.

    Für den "echten" Verbrauch muss ich die extern geladenen kWh aus Steckdose oder Wallbox mit den gefahrenen Kilometern verrechnen.


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    wenn ich das richtig verstanden habe, wird die Wallbox über die entsprechende App konfiguriert und es kann gewählt werden, ob die Box generell freigegeben ist (wenn sie beispielsweise in einer geschlossenen Garage hängt) oder nur über die App freigegeben werden kann, um die Ladung zu beginnen - wie in deinem Fall!


    Gruß Jörg

    FordLader schreibt dazu aber auch, dass er 50% AB-Anteilmit höheren Geschwindigkeiten hat - und da kommt man mit 4l/100km definitiv nicht hin, wenn man da den Strom nicht mit einbezieht!


    Ich habe ja in meiner Rechnung den Benzin- und Stromverbrauch auch auf 100 km angegeben, muss aber trotzdem beide Werte addieren...


    Wenn man mit einer Akkuladung über 70 km schafft, dann nur bei optimalen Bedingungen, also geringe Geschwindigkeiten, wenig Beschleunigung und keine Heizung; sowie da die Autobahn ins Spiel kommt, schafft man da eher 30 bis 40 km...wenn ich weiß, dass auf meiner geplanten Fahrt ein hoher AB-Anteil ist, fahre ich nicht im EV-jetzt-Mkdus.


    Gruß Jörg

    Unbezahlbar ? Man muss da ggf. nur anders denken. Das größte Problem ist doch, dass es zuviel Autos gibt. Diese Autos werden aber häufig nur wenig genutzt, auf dem Lande aber aus guten Gründen benötigt. Schafft man nun genügend selbstlenkende Autos, könnten die als Ersatz für die vieleln PKW dienen, wären nicht so teuer wie Busse und deutlich flexibler. Will Oma zum Arzt, holt sie der Selbstlenker ab, bringt sie zum Arzt und fährt optimalerweise direkt einen weiteren Patienten von dort nach Hause.

    Das wäre sicherlich ein interessanter Ansatz - befürchte aber, dass das mittelfristig njr schwerrealisierbar sein wird.


    Solche Dinge wie den "Bürgerbus", der vor allem Senioren noch mobil erhält und versucht, Fahrten zu bündeln, haben wir hier seit einiger Zeit auch - ähnlich in der Art, wie du es beschrieben hast...nur halt nicht autonom fahrend.

    Das Problem mit dem Strom am Haus war auch ein weiterer Grund für mich, auf den PHEV zu verzichten.

    Und solange es keine vernünftige Ladestrategie gibt (1 - 2 Stunden Laden an der Säule ist doch ein Witz) und nicht genügend Säulen gibt, taugt das alles nicht.

    Gut, wenn ich keine private Lademöglichkeit hätte, würde ich auch keinen PHEV fahren...


    Aber mit dem Laden ist es auchn eine Sache des "anderen Denkens".

    Einen Verbrenner betanke ich nur dann, wenn der Kraftstoffvorrat dem Ende entgegen geht und nicht an jeder Tankstelle, an der ich vorbeikomme.

    Ein elektrifiziertes Fahrzeug lade ich immer dann, wenn es nicht gebraucht wird und nicht, wenn der Akku leer ist. Immer wenn der Kuga parkt, wird er geladen, entweder am Arbeitsplatz oder daheim über Nacht.


    Gruß Jörg

    ÖPNV???

    Bei uns fährt in der Woche ein Bus 2stündlich von 7-19 Uhr, am Wochenende gar nicht!!!

    So ähnlich sieht es bei uns auch aus, nur noch schlimmer!


    An Schultagen kommt 3 mal täglich ein Bus ins Dorf, in den Ferien einmal weniger...


    Wenn ich den morgendlichen Bus nehmen würde, brauche ich wegen der riesigen Umwege und dem häufigen Umsteigen über zwei Stunden zur Arbeit - mit dem Auto gerade mal 25 Minuten - abgesehen davon, dass ich gar nicht rechtzeitig ankommen würde...


    Und das wird in jeder ländlichen Region mehr oder weniger so sein - ein Ausbau wäre unbezahlbar...:huh:


    Gruß Jörg

    Ich hab mich für einen Benziner entschieden, weil das Fahrzeug nur max. 6000 km pro Jahr laufen wird. Das ist umweltfreundlicher als ein Stromer. Zur Arbeit fahre ich weiter mit dem Bus. Und da liegt die Zukunft - Verzicht auf PKW und mehr ÖPNV.

    Das erzähle mal den Menschen hier im Hunsrück, die täglich zur Arbeit kommen müssen...


    Ich komme ursprünglich aus Hamburg und da war ich begeisterter ÖPNV-Nutzer, der niemals dem Auto in die City gefahren ist, obwohl ich mit ÖPNV gut doppelt so viel Zeit für den Arbeitsweg benötigt habe...


    Hier in der Region, in der ich seit 12 Jahren lebe, kann man den ÖPNV vergessen und ein vernünftiger Ausbau ist bei der großen Anzahl von Dörfern mit den großen Entfernungen nicht machbar!

    Da bleibt das Auto die einzige Möglichkeit, vernünftig zum Arbeitsplatz zu kommen...leider!


    Gruß Jörg

    Genauso ist es! :thumbsup:


    Ich muss Benzin- und Stromverbrauch addieren, damit die Rechnung stimmt!

    Ich kann ja nicht "getrennt" fahren, sondern es ist immer die Kombination aus Verbrenner und Elektromotor...


    Wegen dem langen "Ladeverbot" von sieben Monaten komme ich aktuell auf einen Verbrauch nach 9000km von


    4,33 l/100km Benzin PLUS

    4,34 kWh/100km Strom


    Also 4,33 x 1,50€ + 4,34 x 0,24 € = 6,50 € + 1,04 € = 7,54 € gesamt


    Da ich ja aber seit 2 Monaten wieder laden darf, werden die Kosten zu Gunsten des Stromes verschoben werden....:)


    Gruß Jörg


    Nachtrag: Nach dem letzten Tanken waren es für 1650km 1,58 l/100km + 12,1 kWh/100km also 2,37 € + 2,90 € = 5,27 €/ 100km !

    Und jetzt zum Thema:


    Das Problem wird weniger die benötigte elektrische Energie für die ganzen Elektroautos sein, als vielmehr die richtige Verteilung!


    Bei den Einzelhäusern mag das noch funktionieren, wobei teilweise die Netzbetreiber die Ortstransformatoren gegen leistungsstärkere tauschen müssen, um das Mehr an Leistung übertragen zu können.

    Aber die vielen Mieter mit den Parkplätzen in Garagen und Vermietern, die sich scheuen, dieses Thema offensiv anzugehen, ist aus meiner Sicht ein Riesenproblem!


    Bei der ganzen Diskussion, ob unsere Stromerzeuger in der Lage sein werden, den benötigten Strom zu liefern, wird gerne vergessen, dass auch die Verbrenner viel Strom benötigen, bevor der Kraftstoff überhaupt im Tank ist...


    Auch Verbrenner fahren mit Strom!
    Der Strombedarf für die Elektromobilität ist überschätzt - denn mit dem Ende des Verbrennungsmotors sparen wir auch eine Menge Strom ein. Ein…
    www.pv-magazine.de


    Wenn man also den gesparten Strom für die Kraftstoff-Herstellung gegenrechnet, wäre der Umstieg auf die Elektromobilität problemlos machbar...


    Gruß Jörg