Beiträge von Kugi71

    Das Problem mit dem Strom am Haus war auch ein weiterer Grund für mich, auf den PHEV zu verzichten.

    Und solange es keine vernünftige Ladestrategie gibt (1 - 2 Stunden Laden an der Säule ist doch ein Witz) und nicht genügend Säulen gibt, taugt das alles nicht.

    Gut, wenn ich keine private Lademöglichkeit hätte, würde ich auch keinen PHEV fahren...


    Aber mit dem Laden ist es auchn eine Sache des "anderen Denkens".

    Einen Verbrenner betanke ich nur dann, wenn der Kraftstoffvorrat dem Ende entgegen geht und nicht an jeder Tankstelle, an der ich vorbeikomme.

    Ein elektrifiziertes Fahrzeug lade ich immer dann, wenn es nicht gebraucht wird und nicht, wenn der Akku leer ist. Immer wenn der Kuga parkt, wird er geladen, entweder am Arbeitsplatz oder daheim über Nacht.


    Gruß Jörg

    ÖPNV???

    Bei uns fährt in der Woche ein Bus 2stündlich von 7-19 Uhr, am Wochenende gar nicht!!!

    So ähnlich sieht es bei uns auch aus, nur noch schlimmer!


    An Schultagen kommt 3 mal täglich ein Bus ins Dorf, in den Ferien einmal weniger...


    Wenn ich den morgendlichen Bus nehmen würde, brauche ich wegen der riesigen Umwege und dem häufigen Umsteigen über zwei Stunden zur Arbeit - mit dem Auto gerade mal 25 Minuten - abgesehen davon, dass ich gar nicht rechtzeitig ankommen würde...


    Und das wird in jeder ländlichen Region mehr oder weniger so sein - ein Ausbau wäre unbezahlbar...:huh:


    Gruß Jörg

    Ich hab mich für einen Benziner entschieden, weil das Fahrzeug nur max. 6000 km pro Jahr laufen wird. Das ist umweltfreundlicher als ein Stromer. Zur Arbeit fahre ich weiter mit dem Bus. Und da liegt die Zukunft - Verzicht auf PKW und mehr ÖPNV.

    Das erzähle mal den Menschen hier im Hunsrück, die täglich zur Arbeit kommen müssen...


    Ich komme ursprünglich aus Hamburg und da war ich begeisterter ÖPNV-Nutzer, der niemals dem Auto in die City gefahren ist, obwohl ich mit ÖPNV gut doppelt so viel Zeit für den Arbeitsweg benötigt habe...


    Hier in der Region, in der ich seit 12 Jahren lebe, kann man den ÖPNV vergessen und ein vernünftiger Ausbau ist bei der großen Anzahl von Dörfern mit den großen Entfernungen nicht machbar!

    Da bleibt das Auto die einzige Möglichkeit, vernünftig zum Arbeitsplatz zu kommen...leider!


    Gruß Jörg

    Genauso ist es! :thumbsup:


    Ich muss Benzin- und Stromverbrauch addieren, damit die Rechnung stimmt!

    Ich kann ja nicht "getrennt" fahren, sondern es ist immer die Kombination aus Verbrenner und Elektromotor...


    Wegen dem langen "Ladeverbot" von sieben Monaten komme ich aktuell auf einen Verbrauch nach 9000km von


    4,33 l/100km Benzin PLUS

    4,34 kWh/100km Strom


    Also 4,33 x 1,50€ + 4,34 x 0,24 € = 6,50 € + 1,04 € = 7,54 € gesamt


    Da ich ja aber seit 2 Monaten wieder laden darf, werden die Kosten zu Gunsten des Stromes verschoben werden....:)


    Gruß Jörg


    Nachtrag: Nach dem letzten Tanken waren es für 1650km 1,58 l/100km + 12,1 kWh/100km also 2,37 € + 2,90 € = 5,27 €/ 100km !

    Und jetzt zum Thema:


    Das Problem wird weniger die benötigte elektrische Energie für die ganzen Elektroautos sein, als vielmehr die richtige Verteilung!


    Bei den Einzelhäusern mag das noch funktionieren, wobei teilweise die Netzbetreiber die Ortstransformatoren gegen leistungsstärkere tauschen müssen, um das Mehr an Leistung übertragen zu können.

    Aber die vielen Mieter mit den Parkplätzen in Garagen und Vermietern, die sich scheuen, dieses Thema offensiv anzugehen, ist aus meiner Sicht ein Riesenproblem!


    Bei der ganzen Diskussion, ob unsere Stromerzeuger in der Lage sein werden, den benötigten Strom zu liefern, wird gerne vergessen, dass auch die Verbrenner viel Strom benötigen, bevor der Kraftstoff überhaupt im Tank ist...


    Auch Verbrenner fahren mit Strom!
    Der Strombedarf für die Elektromobilität ist überschätzt - denn mit dem Ende des Verbrennungsmotors sparen wir auch eine Menge Strom ein. Ein…
    www.pv-magazine.de


    Wenn man also den gesparten Strom für die Kraftstoff-Herstellung gegenrechnet, wäre der Umstieg auf die Elektromobilität problemlos machbar...


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    da in einem anderen Thread das Thema gerade mächtig abdriftet, habe ich hier mal ein neues Thema eröffnet für eine lebhafte Diskussion über die Zukunft der Elektromobikität...die vorigen Beiträge habe ich kopiert bzw. hierhin verschoben...


    Gruß Jörg

    Hallo Jörg,

    Das Du " kurz" geschrieben hast habe ich nicht überlesen. Du schreibst aber danach das sich der Benzinmotor abschaltet wenn er Betriebstemperatur hat. Es ist keine Rede davon das Du wieder zurück stellst auf Nornal oder Eco. Daher dann mein Kommentar das er im Sportmodus nicht automatisch auf elektrisch zurück geht.

    Nichts für ungut. Auch Moderatoren sind nur Menschen :saint:

    Na ja....wenn ich scheibe, dass ich "kurz" in den Sportmodus schalte, beinhaltet das doch eigentlich, dass ich vorher im Normal- oder Eco-Modus war...dachte ich zumindest....aber egal!


    Hauptsache, die Unstimmigkeit ist geklärt...und Moderatoren sind definitiv nur Menschen - wäre ansonsten auch langweilig, wenn immer alles eindeutig und perfekt wäre!

    Worüber sollte man dann diskutieren? :love:


    Gruß Jörg

    Beim Sportmodus schaltet meiner nie ab. Egal wie und wo ich fahre. Erst wenn ich wieder auf normal oder eco schalte wird der Modus kurzfristig später geändert.

    Da hast du ein kleines Wort von mir übrsehen..:


    Ich hatte geschrieben, dass ich "... kurz den Sport-Modus einschalte...", d.h. ich schalte nach einer Minute zurück auf "Eco-Modus" abr der Benzinmotor bleibt trotzdem bis zum Erreichen der Betriebstemperatur eingeschaltet (beim analogen Cockpit drei Balken bei der Kühlmitteltemperatur).


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    erstmal ein ganz herzliches "Willkommen" im Forum!


    Bei mir ist der Verbrenner noch nicht auf der Autobahn "kalt" zugeschaltet worden, aber auf der Landstraße kam er immer sehr "dezent" dazu, d.h. man hat das eigentliche Zuschalten wegen der niedrigen Drehzahl kaum wahrgenommen - man hatte den Eindruck, dass der Motor nach dem Starten zunächst ohne Last "durchgeölt" wird, bevor er Leistung bringen muss - beim 0W20 Öl geht das ja sehr schnell.


    Wenn ich weiß, dass es auf die Autobahn geht, wähle ich vorher schon einmal bei geringer Last kurz den Modus "Sport" - dann schaltet der Benzinmotor zu und bleibt laufen, bis er Betriebstemperatur erreicht hat, dann schaltet er wieder ab, aber wenn dann kurze Zeit später auf der Autobahn der Benzinmotor dazu kommt, dann ist er vorgewärmt und vorgeschmiert...ist vielleicht etwas übertrieben, aber es verschafft mir ein gutes Gefühl beim Fahren. :)


    Gruß Jörg