Beiträge von Kugi71
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Die 12V Batterie wird nicht mehr geladen. Ob das angezeigt wird weiß ich nicht. Aber ich habe noch von keinem Fall gehört das sie in Europa durchgebrannt wäre und die SSM 51598 ist für europäische Fahrzeuge nicht veröffentlicht worden.
Wenn ich die Zündung einschalte, dann erscheint im Display die "klassische" Anzeige der Ladekontrolle (rotes Batteriesymbol). Nach meinem Verständnis sollte diese Lampe anzeigen, dass die Spannung auf der Ausgangsseite des DC-DC-Wandlers geringer ist, als die Spannung an der 12V-Batterie-genau wie bei der klassischen "Lichtmaschine" auch.
Wenn die ausgangsseitige Sicherung durchtrennt, müsste dies angezeigt werden.
Was aber diese Sicherung mit der Entladung der 12V-Batterie zu tun haben soll, ist mir als Elektrotechniker nicht ganz klar. Solche Sicherungen sind entweder intakt oder durchgebrannt - denkbar wäre höchstens ein korrodierter Anschluss und hohe Übergangswiderstände, aber die müßten dann schon gewaltig sein...
Gruß Jörg
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Hi zusammen,
Du kannst auch mit Anhänger im reinen E-Modus fahren
Es geht ja nicht darum, ob man es kann, sondern dass man es nicht machen soll!
Der Elektromotor hat eine Leistung von knapp 100 kW, die aber nicht als Dauerleistung ausgelegt sind. Im Anhängerbetrieb, gerade bei schweren Wohnwgen, würde der Elektromotor häufig und lange im Grenzbereich betrieben werden und sich stark erwärmen - die Elektronik würde dann die Leistung aus Sicherheitsgründen reduzieren und das könnte sehr ungünstig werden. Zudem würde der Akku über eine lange Zeit sehr viel Leistung abgeben, was bei häufigem Betrieb den Verschleiß erhöht.
Kurze Fahrten mit geringer Geschwindigkeit sind da natürlich nicht gemeint.
Man tut also gut daran, mit schweren Anhängern nicht im reinen E-Betrieb über längere Zeit zu fahren ...
Gruß Jörg
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OK, du meinst also das er den Akku nur sehr schnell leer macht und mehr nicht? Dachte halt Weil noch soviel Akku da ist das man es noch besser nutzen könnte. Haben ihn noch nicht so lange. Bis jetzt Bin ich auf kurzen Strecken immer im EV Auto und bei längeren EV später. In der Stadt dann wieder EV Auto und Heim wärst wieder EV später wenn ich aus der Stadt raus bin.
Laut Bedienungsanleitung soll man bei Anhängerbetrieb nicht rein elektrisch fahren - auf dem Campingplatz bei so geringen Geschwindigkeiten ist das sicher unproblematisch.
Ich weiß auch nicht, ob bei Erkennung des Anhängers der Kuga in EV-Auto überhaupt rein elektrisch fährt oder der Verbrenner-wie im Sportmodus- immer läuft ... vielleicht kann da jemand mit Erfahrung etwas schreiben.
Gruß Jörg
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Wird die Anlage nicht auf Dichtheit überprüft (abgedrückt)?
Gruß
Ich glaube, das gehört zum Standardprogramm bei der Wartung, aber aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass das Ergebnis dieses Tests nur erhebliche Undichtigkeiten erfasst.
Hatte bei meinem Nissan seinerzeit auch einen Ausfall der Anlage, laut Gerät war keine Undichtigkeit feststellbar. Anlage wurde gefüllt (mit Kontrastmittel) und nach etwa sechs Wochen ließ die Kühlleistung wieder merklich nach, die Untersuchung mit UV-Lampe ergab eine Undichtigkeit am Kondensator.... also alles noch mal von vorne....
Der Meister sagte mir dann, dass der Vakuumtest des Wartungsgerätes solche Undichtigkeiten häufig nicht erfasst.
Gruß Jörg
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Ford hat den Einbau einer neuen Batterie genehmigt, es ist das gleiche Modell wie zuvor (Silber-Calzium, habe ich noch nie gehört). Eine verstärkte AGM-Batterie mit höherer Voltzahl (so habe ich es verstanden) wäre doppelt so teuer. Und diese sei auch nicht gefeit vor meinem Tiefentladeproblem.
Da hat dein FFH durchaus recht. Das Problem mit der Tiefentladung liegt ja nicht an der 12V-Batterie, sondern daran, dass irgendwelche Verbraucher den Akku leersaugen, weil sie nach dem Ausschalten nicht abgeschaltet werden.
Wenn dann eine Batterie mit höherer Kapazität (nicht Voltzahl) verbaut wird z.B. 70 Ah statt der ursprünglichen 45 Ah, kann man die Tiefentladung nur etwas hinauszögern - macht also wirklich keinen Sinn und kostet nur Geld.
Mir PHEV-Neuling erscheint ein Tipp seltsam, der mir mit auf den Weg gegeben wurde. Im Gespräch ging es um die "schlaffe" 12V-Batterie. Sie würde geschont, wenn ich etwa 10 km vor meinem Zuhause vom vollelektrischen Betrieb auf "Batterie aufladen" wechsele. Zuhause habe ich in die Bedienungsanleitung geschaut und daher verstehe ich den Rat nicht. Denn es wird doch dann die Hochvolt-Batterie mit dem Motor aufgeladen und nicht die 12V-Batterie. Wozu soll ich Sprit verschwenden, wenn ich den Wagen zuhause ans Stromkabel anschließe? Anscheinend habe ich etwas falsch veverstanden.
Zu diesem "Tipp" hat hoggie123 schon alles Wesentliche geschrieben - BLÖDSINN!!
Bitte auf keinen Fall nachmachen, denn das verschleißt nur unnötig den Benzinmotor, denn der wird vor allem im Winter eventuell gar nicht auf Betriebstemperatur kommen, bevor er abgestellt wird und es bringt für die 12V-Problematik gar nichts, denn die 12V-Batterie wird immer bei eingeschaltetem System geladen, egal, ob der Verbrenner läuft oder der Kuga rein elektrisch fährt.
Zu solchen "Fachleuten" fällt einem nichts mehr ein...

Gruß Jörg
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Hier meine aktuellen Werte für den August:
gefahrene Strecke: 755 km (80% Landstraße, Rest BAB mit max. 120 km/h)
Verbrauch Benzin : 1,9 l/100km
Verbrauch Strom : 12,2 kWh/100km (92 kWh an der Wallbox geladen)
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Kosten für 100km : 1,9 l x 1,85 € + 12,2 kWh x 0,30 € = 7,18 €
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Vorwiegend im Wechsel "EV-jetzt"/"EV-später" in NORMAL auf BAB in ECO
Gruß Jörg
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Der Kuga hat keinen WT
Grundsätzlich sehe ich das genauso -- es fragt sich nur, welche Funktion die beiden Kühlerschläuche haben, die durch die Trennwand zum Fahrgastraum geführt werden. Eigentlich typisch für einen Wärmetauscher im Innenraum (ich meine, da hat in der Vergangenheit schon mal jemand etwas gepostet...).
Ist leider schwer zu fotografieren, da zwischen Motor und Spritzwand wenig Platz ist.
Eventuell gibt es da einen zusätzlichen Heizungswärmetauscher, der nur bei entsprechender Kühlmitteltemperatur bei laufendem Verbrenner zugeschaltet wird, um die E-Heizung zu entlasten.
Gruß Jörg
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Ich glaube, ich muss mich hier mal einmischen!

Soweit ich das in Erinnerung habe, hat der Kollege Projekt Kuga PHEV als Mieter vor einiger Zeit mal investiert, und sich eine Lademöglichkeit an seinem gemieteten Stellplatz bauen lassen.
Insoweit schließen sich "Mieter und eigene Lademöglichkeit" nicht grundsätzlich aus - es ist eben nur einiges zu investieren...
Und jetzt vertragt euch bitte wieder!

Gruß Jörg