Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Hab heute das Update bekommen, war nicht dabei aber nach rd. einer Stunde war das Auto wieder fertig. Nach der Vollladung daheim wurde eine elektrische Reichweite von 55km angezeigt. Da ich gestern eine Überstellungsfahrt mit dem 1700kg Wohnwagen hatte und trotz nennenswerter Steigung der Verbrenner nicht zugeschaltet wurde, war der vorangegangene Durchschnittsverbrauch höher, somit erscheinen die 55km eigentlich gut. Bemerkenswert ist nur, dass bei halbem Benzintank, nach dem Update die Reichweite mit Benzin um ca. 100km höher wurde.

    LG

    Wigg

  • Joerg21279: Der Auszug aus den Erläuterungen bezieht sich auf den Bordcomputer und nicht auf das Lademanagement nach dem Update. Ich interpretiere das so: Verbleibende 88% der jetzigen Netto-Lade-Kapazität des Akkus sind nach dem Update "das neue 100%" der Ladeanzeige des Bordcomputers. Die Reichweitendaten werden nach dem Update ebenfalls auf 88% der ursprünglichen Netto-Ladekapazität als neue Realität umgerechnet. Tröstlich: Der Bordcomputer würde durch das Update nicht noch unberechenbarer, sondern die 12% Akku-Kastrierung in seine Anzeigen für Ladezeiten, -mengen und -reichweiten einbeziehen, alles nach dem Update um 12% verringert, doll!

    Für Halter jüngerer Kuga PHEV stellt sich dann vielleicht sogar die Frage, ob die verbleibende elektrische Reichweite gem. WLTP noch gesetzeskonform wäre. Dazu gibt es ebenfalls keinerleit Hersteller-Information für in Deutschland zugelassene Fahrzeuge.

  • Ich lese in dem Text, dass eine Reduzierung der Kapazität eintreten kann, aber nicht eintreten muss, und zwar im Umfang abhängig vom Zustand des Akkus und nicht als feste Größe. Es könnte aber sein, dass je nach Zustand die Reduzierung 12% beträgt.

  • Ich lese in dem Text, dass eine Reduzierung der Kapazität eintreten kann, aber nicht eintreten muss, und zwar im Umfang abhängig vom Zustand des Akkus und nicht als feste Größe. Es könnte aber sein, dass je nach Zustand die Reduzierung 12% beträgt.

    Genau das ist der Grund, warum die Kommunikation von Ford mich in den letzten Jahren völlig misstrauisch gemacht hat: Immer wieder Wischi-Waschi-Ankündigungen statt eindeuiger Informationen, über Ziele, Termine und Auswirkungen für mich als Kunden! Das Verlustrisiko für die Kapazität und Reichweite durch das "kann" sollen die Kunden konkludent übernehmen, die dem "Update" zustimmen.


  • Für Halter jüngerer Kuga PHEV stellt sich dann vielleicht sogar die Frage, ob die verbleibende elektrische Reichweite gem. WLTP noch gesetzeskonform wäre. Dazu gibt es ebenfalls keinerleit Hersteller-Information für in Deutschland zugelassene Fahrzeuge.

    Dem ist nicht so. Hier ein Auszug aus dem Händlerschreiben zum 25SC4.


    Die mit der Software implementierten Änderungen haben keine Auswirkungen auf die technischen
    Daten, einschließlich nominale elektrische Reichweite, Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß des
    Fahrzeugs. All dies sind wichtige Faktoren für landesspezifische Förderungen oder steuerliche
    Begünstigungen.

  • Für die Befürworter der 80%-Ladungen zum Schonen der Akkus ist das neue 100% ungefähr, geht man tatsächlich von einer Reduzierung aus, das alte 80%…

    Wer es also positiv sehen möchte, der lädt dann mit 100% überaus akkuschonend und hat damit gute Voraussetzungen für ein langes Akkuleben…

    Das hilft aber nicht denjenigen, die eine größtmögliche Reichweite mit 100%-Ladungen bevorzugen.


    Aber man muss eben erst einmal noch ein paar Wochen abwarten, bis die Erfahrungswerte mit der Reichweite nach dem Update eine gewisse Sicherheit und Belastbarkeit erreichen.

    Dabei wird allerdings eine “objektive” Bewertung um so mehr durch den herannahenden Herbst/Winter mit seinen sinkenden Temperaturen erschwert, da die Werte ja mit den Reichweiten der gleichen Temperaturen aus dem Vorjahr/dem Frühling abzugleichen sind…


    Grüße


  • Dem ist nicht so. Hier ein Auszug aus dem Händlerschreiben zum 25SC4.


    Die mit der Software implementierten Änderungen haben keine Auswirkungen auf die technischen
    Daten, einschließlich nominale elektrische Reichweite, Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß des
    Fahrzeugs. All dies sind wichtige Faktoren für landesspezifische Förderungen oder steuerliche
    Begünstigungen.

    Ach ja, das Händlerschreiben ist juristisch relevant für die behördliche und gerichtliche Einstufung der tatsächlich geänderten technischen Daten? Das ist nur Marketing und komplett irrelevant, solange der Hersteller Ford dafür keine Hersteller-Gewährleistung übernimmt.

  • @Projekt Kuga:

    Zitat: "Aber man muss eben erst einmal noch ein paar Wochen abwarten, bis die Erfahrungswerte mit der Reichweite nach dem Update eine gewisse Sicherheit und Belastbarkeit erreichen."

    Das ist das Problem: Ich soll das Update akzeptieren, installieren und ein paar Wochen abwarten, wie sich die von Ford offiziell angekündigten Einschränkungen auswirken. Das ist Hinhalte- und Beschwichtigungs-Taktik! Ich warte seit Jahren auf eine technische Lösung des Brand-Risiko-Problems durch Ford ohne Leistungsbeschränkung und Nachteil für die Kunden!

  • … Immer wieder Wischi-Waschi-Ankündigungen statt eindeuiger Informationen, …

    Ich finde die zitierten Informationen aus deinem Beitrag #1499 durchaus eindeutig.

  • Ich finde die zitierten Informationen aus deinem Beitrag #1499 durchaus eindeutig.

    Dein Beitrag 1503: "Ich lese in dem Text, dass eine Reduzierung der Kapazität eintreten kann, aber nicht eintreten muss, und zwar im Umfang abhängig vom Zustand des Akkus und nicht als feste Größe. Es könnte aber sein, dass je nach Zustand die Reduzierung 12% beträgt."

    Es war Dein oben zitierter Beitrag, den ich kommentiert habe: "...kann, abhängig, Es könnte je nach Zustand..." Eindeutig interpretiert?