So, eine hoffentlich letzte Anmerkung zu deiner Behauptung, die imho schlichtweg falsch ist:
Niemand, aber auch wirklich niemand, behauptet hier, dass das Auto 10kWh auf 100km verbraucht.
Das Auto von MichaelTE hat im Monat März
- 10,53 kWh/100km PLUS
- 3,83 L/100km
verbraucht.
Zugrunde gelegt hat er die wichtigsten und am nachvollziehbarsten realen Werte: Nämlich die einzigen verlässlich messbaren Werte getankte Liter und geladene kWh sowie gefahrene Kilometer.
Und genau darauf kommt es doch bei einem PHEV an, hier einen GESAMTVERBRAUCH darzustellen, der vergleichbar mit anderen ist.
Dabei würde auch kein Umgerechne auf einen gemeinsamen Energiewert helfen (wie es einige früher immer mal wieder gemacht haben), weil das für den Verbraucher wieder nur reine berechnende Theorie und wäre.
Für die Kostenermittlung sind übrigens sowohl die Rekuperationsleistung meines Autos als auch die Ladeverluste irrelevant, weil ich die als Betreiber eines solchen Fahrzeugs sowohl im positiven Sinne (Rekuperation muss ich idR nicht bezahlen und bekomme ich kostenfrei dazu) als auch im negativen Sinne (die Ladeverluste kann ich nicht verhindern, die sind eben als gegeben da) diese schlichtweg mitbezahlen muss und diese zwangsläufig eben dazugehören.
Die Angaben des reinen Nettoverbrauchs sind wiederum einfach ungenau, da wir eben nicht verlässlich aus irgendeiner Quelle den realen Verbrauch der kWh abrufen können.
Niemand geht hier wohl ernsthaft davon aus, dass die Bordcomputeranzeige dazu verlässliche Werte liefert.
Fazit:
Die verbrauchten Liter PLUS die von außen zugeladenen kWh ergeben nun einmal bei einem PHEV den Gesamtverbrauch und sind für eine Vergleichbarkeit der Kosten eines Fahrzeugs unter Auslassung der Strecken-, Wetter- und Fahrprofile die einzig aussagekräftigen Eckdaten, die wir haben.
Grüße