Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    100% aufladen beim PHEV bedrutet nicht, dass der Akku zu 100% voll ist :!:

    Für den Anwender schon.

    Wir haben doch auf die Reserven des Akkus (sowohl nach unten als auch noch oben) gar keinen Einfluss. Wenn das Ladegerät bei Anzeige 100% anzeigt, ist eben Ende der Fahnenstange und „voll“, und wenn die Anzeige 0 anzeigt ist es für uns „leer“.

    meinst du wirklich, dass das BMS so intelligent ist?

    Ich habe davon noch nicht gelesen, dass auch ausbalanciert wird, wenn mit der Ladeplanung unter 100% geladen wird.

    Imho ist gängige Empfehlung, alle zwei bis drei Monate das Fahrzeug auf 10-20% leer zu fahren und dann mit AC auf 100% aufzuladen. Erst bei 99% beginnt das System, die Zellen auszubalancieren. Und erst, wenn der Ladevorgang komplett abgeschlossen ist, wurde ausbalanciert.

    Das Auto sollte in diesem Zustand (100%) nicht lange stehen, sondern zeitnah der Soc durch Fahren wieder reduziert werden…

    Hier sind wir aber wieder bei der Diskussion, dass ein PHEV eh nur eine relativ geringe elektrische Reichweite hat und somit viel eher die Tendenz zum 100%-Laden besteht, um eine möglichst hohe Reichweite je nach Strecken- und Fahrprofil nutzen zu können. Ich gebe zu, ich habe meine PHEV fast immer auf 100% aufgeladen, ob es dem Fahrakku langfristig geschadet hat, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Ich denke aber, dass auch permanente 100%-Ladungen nicht zu einer Degradation von unter 70% in den 8 Jahren Garantie auf den Akku führen werden, da werden die Hersteller schon sehr genau kalkuliert haben🥴

    Moin, ich stehe grundsätzlich nach wie vor auf dem Standpunkt, dass Ford nicht leistet, was mir verkauft wurde. Ich forsche auch nicht mehr nach, ob die bei Lieferung vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestreichweite auf diese Art und Weise die Prämienauszahlung … ungerechtfertigt macht.

    Ist mir jetzt egal, ich genieße ihn für den Rest: der Kuga (Leasing) geht im Dezember zurück; das Nachfolge-Fzg ist bestellt.

    Hatte mir die Option der Übernahme gesichert, schade um das ansonsten tolle Auto. Und: ich bleibe bei Ford, es wird der Explorer EV, MY2027/25.

    …dann schreiben wir uns im Explorerforum…😇

    Joe61

    …aber es droht doch nicht STÄNDIG ZU BRENNEN… statistisch liegt die Wahrscheinlichkeit, dass jeder 0,0027te Kuga PHEV in Flammen aufgeht…das halte ich nicht für eine „ständige Gefahr“. Diese Ausdrucksweise signalisiert jedoch, dass an jeder Ecke ein Kuga brennen würde…

    Ich weiß, ich bin da emotional nicht so belastet wie ihr als Betroffene, und ich sehe es somit eher nüchtern aus Sicht der realen Zahlen und der damit verbundenen Wahrscheinlichkeitsrechnung.

    Und gerne noch einmal, niemand verharmlost oder verniedlicht hier dieses Problem und ich kann jeden Grollenden verstehen, der subjektiv so denkt wie du.

    Ford MUSS endlich eine für die vielen Kunden zufriedenstellende Lösung finden!!!


    Grüße

    würde das Auto „ständig drohen“ zu brennen, wäre es nicht mehr auf dem Markt…

    Ein bisschen sollte man sich auch an den nackten Zahlen orientieren:

    Weltweit sind wohl 253.000 Fahrzeuge vom RR betroffen, nachgewiesen sind nach wie vor 7 (sieben) Fahrzeugbrände, die sich als Ursache auf die kontaminierten Batteriezellen belegen lassen, das sind also 0,0027% der betroffenen Fahrzeuge, oder eine Wahrscheinlichkeit von 0,0000277.

    Angesichts dieser Zahlen von einer „ständigen Bedrohung“ eines Fahrzeugbrandes zu sprechen, kann imho nur eine subjektive Empfindung sein,


    Wir brauchen uns doch gar nicht darüber zu streiten, dass die jetzige Situation weder für den Hersteller noch für den Kunden und Besitzer eines vom RR betroffenen Fahrzeugs eine gute ist.

    Das subjektive Sicherheitsgefühl scheint hier doch aber sehr unterschiedlich zu sein.

    Da gibt es diejenigen,


    -die relativ gelassen damit umgehen, ja für ihr Fahrzeug eine so geringe Gefahr eines Brandes des Autos sehen, dass sie weiterhin bei Bedarf auf 100% laden und je nach Bedarf auch den Fahrmodus wählen


    - die sich an die „Handlungsempfehlung“ des Herstellers halten, und dennoch ohne gesteigerte Brandangst geduldig auf die Herstellerlösung (nunmehr avisiert Ende August) warten


    - die eine konkrete Brandgefahr sehen und mit einem unguten Gefühl das Auto „gezwungener Maßen“ nutzen und das Auto am liebsten gestern verkauft haben wollen


    Unbestritten für alle scheint aber zu sein, dass beim jetzigen Stand der Verkauf eines solchen Fahrzeugs mit enormen finanziellen Verlusten behaftet ist, wer geleast hat, dürfte sich, was die Abgabe nach Leasingablauf angeht, entspannt zurücklehnen.

    Wer jedoch das Auto verkaufen möchte, der wird wohl oder übel, will er große finanzielle Verluste vermeiden, noch bis zur Abarbeitung des RR mit einer nachhaltigen Lösung des Herstellers abwarten müssen...


    Für diejenigen, die eine imho ganz gute (realistische) Zusammenfassung der Situation um den RR 25SC4 lesen möchten, das habe ich u.a. dazu gefunden:


    Ford Kuga PHEV Rückruf: Brandgefahr durch Batteriedefekt
    KBA-Rückruf 15919R für Ford Kuga PHEV. Fast 70.000 Fahrzeuge in Deutschland betroffen. Brandgefahr durch Batteriezellenkontamination.
    hh-autos.com


    Grüße