würde das Auto „ständig drohen“ zu brennen, wäre es nicht mehr auf dem Markt…
Ein bisschen sollte man sich auch an den nackten Zahlen orientieren:
Weltweit sind wohl 253.000 Fahrzeuge vom RR betroffen, nachgewiesen sind nach wie vor 7 (sieben) Fahrzeugbrände, die sich als Ursache auf die kontaminierten Batteriezellen belegen lassen, das sind also 0,0027% der betroffenen Fahrzeuge, oder eine Wahrscheinlichkeit von 0,0000277.
Angesichts dieser Zahlen von einer „ständigen Bedrohung“ eines Fahrzeugbrandes zu sprechen, kann imho nur eine subjektive Empfindung sein,
Wir brauchen uns doch gar nicht darüber zu streiten, dass die jetzige Situation weder für den Hersteller noch für den Kunden und Besitzer eines vom RR betroffenen Fahrzeugs eine gute ist.
Das subjektive Sicherheitsgefühl scheint hier doch aber sehr unterschiedlich zu sein.
Da gibt es diejenigen,
-die relativ gelassen damit umgehen, ja für ihr Fahrzeug eine so geringe Gefahr eines Brandes des Autos sehen, dass sie weiterhin bei Bedarf auf 100% laden und je nach Bedarf auch den Fahrmodus wählen
- die sich an die „Handlungsempfehlung“ des Herstellers halten, und dennoch ohne gesteigerte Brandangst geduldig auf die Herstellerlösung (nunmehr avisiert Ende August) warten
- die eine konkrete Brandgefahr sehen und mit einem unguten Gefühl das Auto „gezwungener Maßen“ nutzen und das Auto am liebsten gestern verkauft haben wollen
Unbestritten für alle scheint aber zu sein, dass beim jetzigen Stand der Verkauf eines solchen Fahrzeugs mit enormen finanziellen Verlusten behaftet ist, wer geleast hat, dürfte sich, was die Abgabe nach Leasingablauf angeht, entspannt zurücklehnen.
Wer jedoch das Auto verkaufen möchte, der wird wohl oder übel, will er große finanzielle Verluste vermeiden, noch bis zur Abarbeitung des RR mit einer nachhaltigen Lösung des Herstellers abwarten müssen...
Für diejenigen, die eine imho ganz gute (realistische) Zusammenfassung der Situation um den RR 25SC4 lesen möchten, das habe ich u.a. dazu gefunden:
Grüße