Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Nein, passt es nicht.
    Es wäre mir neu, dass Ford mit einer mehrjährigen Leistungsgarantie für 100 Prozent der Nennkapazität geworben hat.
    Vielmehr hat Ford meiner Meinung nach eine Gewährleistungspflicht, wenn die Kapazität nach 8 (oder 10?) Jahren unter 70% der Nennkapazität sinkt.
    Das wiederum dürfte jetzt bei den wenigsten erreicht sein.


    https://www.ra-kotz.de/mangel-…ruecktritt-und-rechte.htm

    ich denke trotzdem, dass es richtig gut auf das Ford-Kapazitätsklau-update passt. Vielleicht nicht 100%, evtl. 12%-20% weniger.

  • Ich hab nächste Woche den Termin zum Update, werde das Fahrzeug leer dahin bringen, wenn ich es wieder habe vollladen und dann evtl schon 2 Tage später die Mängelmeldung per Einschreiben Rückschein losschicken.

    Hast du denn in den zwei Tagen den Akku dreimal komplett leer gefahren (0%) und wieder vollständig aufgeladen (100%)? Das ist ja mindestens notwendig, damit das BMS sich nach dem Zurücksetzen neu kalibrieren kann.

  • Gut, das war wahrscheinlich etwas übereifrig. Ich würde den leer dahin bringen. Dann laden wenn ich den zurück habe, um den 3x leer zu machen bräuchte ich wahrscheinlich bisschen länger,aber sonst fahre ich halt extra durch die Gegend :D

  • …blöde Zwischenfrage:

    Wenn man so ewig braucht, um einen PHEV 3x leer zu fahren, fährst du dann immer mit dem Benziner oder fährst du grundsätzlich so wenig…150km sind doch schnell weggefahren🤷🏻‍♂️

    Bei so einem Fahrprofil würde ich immer mal überlegen, ob nicht ein BEV Sinn machen könnte🥴


    Grüße

  • Hallo,

    was mich stutzig macht ist es vielleicht so das das Update defekte Zellen erkennt und dadurch die Akkukapazität verringert wird ? Da ja manche nach dem Update auch richtig voll laden können. Und Ford durch albschalten der defekten Zellen sich den Akkutausch sparen will?


    Lg Gabi

  • …blöde Zwischenfrage:

    Wenn man so ewig braucht, um einen PHEV 3x leer zu fahren, fährst du dann immer mit dem Benziner oder fährst du grundsätzlich so wenig…150km sind doch schnell weggefahren🤷🏻‍♂️

    Bei so einem Fahrprofil würde ich immer mal überlegen, ob nicht ein BEV Sinn machen könnte🥴


    Grüße

    Ist durchaus richtig und auch der nächste Schritt. Ich hab einen relativ kurzen Arbeitsweg, aber bin relativ oft längere Strecken unterwegs wegen Familie,wo dann einfache Strecken 250km+ Pro Weg sind. Deswegen kann ich in der Woche 4 Tage zur Arbeit mit Akku fahren.

    Aber BEV ist der nächste Schritt. Nur definitiv kein Ford.

    Hab seit ich den habe (November 23) allerdings auch gute 42.000km drauf gemacht. Also so schrecklich wenig fahre ich nicht^^

  • Einmal kurz zurück zu meiner Theorie. ..Die Leistung wurde ebenfalls beschränkt.


    Ich habe mit app carScanner gerade folgende Zahlen bei vollgas im ev. Modus gesehen.

    Die Zahlen entsprechend ca. 70 kW . Wie ist es möglich, dass man hier das Auto elektrisch? Mit 130 PS angibt? Kurz danach habe ich einen 0-100 Test gemacht. Über über 14 sec.. für mich sind das Werte, die max. zum vorfacelift Model passen...

  • … Die Zahlen entsprechend ca. 70 kW . Wie ist es möglich, dass man hier das Auto elektrisch? Mit 130 PS angibt? Kurz danach habe ich einen 0-100 Test gemacht. Über über 14 sec.. …

    Da ist völlig normal. Sowohl die volle Leistung des Traktionsmotors als auch die in den technischen Daten angegebenen Beschleunigungswerte lassen sich nur bei laufendem Verbrennungsmotor im Sportmodus erreichen. Siehe auch meinen Beitrag hier:


  • … ist es vielleicht so das das Update defekte Zellen erkennt und dadurch die Akkukapazität verringert wird ? Da ja manche nach dem Update auch richtig voll laden können. Und Ford durch albschalten der defekten Zellen sich den Akkutausch sparen will? …

    Dass die Software defekte Zellen erkennen soll, ist Sinn des Updates und wurde hier auch schon mehrfach erklärt. Dass die Kapazität aufgrund des Gesundheitszustand des Akkus begrenzt wird, wurde auch so von Ford veröffentlicht.


    Dass defekte Zellen abgeschaltet werden, ist aber unwahrscheinlich. Alle 84 Zellen sind in Serie geschaltet. Würde man eine Zelle überbrücken, wäre der Kapazitätsverlust nur 1,2 %. Hier wird aber immer von 20% und mehr geschrieben. Dazu müssten 17 Zellen überbrückt werden. So viele defekte Zellen wird es in einem Akku kaum geben. Zudem würde die Spannung des Akkus dann auch um 20% niedriger sein, also statt einer Nennspannung von 300 V nur noch 240 V. Das wäre viel zu wenig. Ich glaube auch nicht, dass jede Zelle einen Überbrückungschalter (wäre dann vermutlich ein Thyristor) hat, der für einen Strom von mindestens 300 A ausgelegt ist.

  • Joy

    der Akku wird nie richtig voll geladen. Selbst 100% in der Anzeige sind nicht wirklich voll, wurde schon ausdiskutiert.

    Bei 100% Ladeanzeige zeigt Forscan z.B. folgende Werte: (Update noch nicht erhalten)

    maximal erlaubte Pack-Spannung: 370V

    Spannung der Hybridbatteriegruppe: 342V

    Maximum allowed Cell Voltage: 4,40V - laut KI eigentlich zu hoch, da selbst High-Voltage Akkus (Li-HV) max. 4,35V haben dürfen

    Average Battery Module Voltage: 4,08V

    verbleibende Energie geschätzt: 12,202 kWh

    Interessante Werte sind auch:

    bei 80% Ladezustand: Begrenzung der Entladeleistung der Hybrid-/Elektrofahrzeug-Batterie; 75,10 kW

    bei 50% Ladezustand: Begrenzung der Entladeleistung der Hybrid-/Elektrofahrzeug-Batterie; 70,30 kW

    Das würde zur Aussage von kollege76 passen

    Müsste man auch im Powermeter des Kuga sehen können. Wenn die Grenze überschritten wird, müsste/wird sich automatisch der Verbrenner zuschalten.

    Ford Kuga MK3 PHEV ST-Line MJ2020, Zulassung 05/2021, Farbe: AGATE BLACK METALLIC

    Reifen: Nokian SEASONPROOF 1 225/60R18 104W

    KM-Stand 9.7.2026: 52800