Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • … Möglicherweise wird seit 26.75 eine neue fehlerfreie Batterie mit höherer Kapazität eingebaut ? …

    Und wovon träumst du nachts? ;)


    Ja, ich bin mir sehr sicher, dass 14,4 kWh netto nicht stimmen. Und der Bauzeitraum der aktuellen KBA Rückrufbeschreibung deckt den 26.75 auch mit ab.

  • Außerdem müsste ein Ladezyklus auf die 14,4 KWh beziehen, sich auf die BruttoKapazität. Da dieser ja nicht genutzt wird, haben wir die stressigen echten 0 bis 100 Ladevorgänge ja überhaupt nicht..

    Ein Ladezyklus eines E-Autos bedeutet, wie Kuga-Stromer schon erläuterte, einen Ladevorgang von 0 auf 100%.

    Um also die Anzahl der Ladezyklen seines Autos zu bestimmen, müsste die insgesamt geladenen Prozente durch 100 teilen und hat damit seine verbrauchten Ladezyklen.

    Dem Ladezyklus ist es damit völlig egal, wie hoch die Brutto-Kapazität eines HV mal war, es ist damit also der Vorgang des Ladens das entscheidende Merkmal. Letztendlich führt jeder vollständige Ladezyklus neben den anderen Umständen wie Temperatur, Leistungsbelastung usw. zur Degradation. IdR bei einem Neuakku anfänglich ein bisschen mehr, dann kommt die lange Phase der einer relativen Stabilität, bevor die Degradation nach eben diesen Ladezyklengrenzen exponentially zunimmt (man sagt immer noch, dass dieser Kipppunkt bei mindestens ca. 1000 Ladezyklen ist, wobei dieser Wert theoretisch ist und je nach Lade- und Fahrverhalten unterschiedlich ausfallen kann.

    Wer seinen Akku regelmäßig durch Beschleunigungsarien oder Höchstgeschwindigkeit an der Leistungsgrenze prügelt, wer das Auto häufig unter 10% fährt und dann auch noch längere Zeit stehen lässt, wer häufig 100% lädt, erschwerend das Auto dann längere Zeit mit diesem Akkustand stehen lässt, wer den Fahrakku extremen Temperaturen/Temperaturschwankungen aussetzt, wird einen merklich früheren Kipppunkt zur merklichen Degradation feststellen…heißt also auch, wer sein E-Auto mit einem hohen Verbrauch fährt, wird wohl früher das Einsetzen einer höheren Degradation erfahren.

    Insofern finde ich immer den Ausspruch, “mir doch egal, was mein Auto verbraucht, ich fahre so, wie es mir Spaß macht…” in Verbindung von Haltbarkeitsängsten des Fahrakkus überaus widersprüchlich, weil das eine das andere bedingt…🤷🏻‍♂️


    Für den “Kipppunkt” der Degradation bedeutet das natürlich auch bei einer Reduzierung der Kapazität des Fahrakkus in der Folge häufigere Ladevorgänge von “0 auf 100%” bei gleichem Fahr- und Streckenprofil, damit natürlich auch das frühere Einsetzen der stärkeren Degradation…


    Grüße