Ford App übermittelt nicht mehr den Kraftstoffstand

  • Moin,

    seit ein paar Wochen übermittelt die Ford-APP nicht mehr den aktuellen Kraftstoffstand. ( zumindest bei mir ) Naja, ist zwar nicht lebenswichtig aber es wäre doch schön wenn es funktionieren würde.

    Ist der Fehler bekannt?

    Ford Fahrer seit 1986 :thumbsup:


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten ;)

  • Nein Mattes160 , ich habe keinen Fehler festgestellt.

    Hast du denn auch die aktuelle Version geladen?

    Grüße aus dem Ruhrpott

  • Den aktuellen Kraftstoffstand in Prozent zeigt die App schon seit bestimmt 2 Jahren nicht mehr an, im Gegensatz zum Ladestand des Akkus.
    Einzig die ermittelte Reichweite wird angezeigt.

    Viele Grüße aus dem Niederbergischen Land

    Michael

    Facelift PHEV, MJ 2024.50, ST-Line X, desert island blue, Technologie- + Winter-Paket, schwenkb. AHK, Pano
    Best. 06.02.24/Bau 29.05.24/Lieferung Mitte Juli 30.07.24/Zulassung 15.08.24
    ex: PHEV, MJ 2021.50, ST-Line X, chroma-blau, Technologie-, Assistenz-, Winter-Paket, schwenkb. AHK, Pano
    Best. 02.12.20/Bau 14.04.21/Lieferung 09.06.21/Zul. 17.06.21/Verkauf 15.08.24/ 57.500 km, davon 55% e-km; 7,7 kWh und 3,95l;
    Ford App: Samsung S23+, Android 14

  • Ich ging und gehe davon aus Mattes160 , du

    vermisst diese Anzeige.

    Alles andere und noch viel mehr ist dem Ford Einsparwahn unter dem Deckmantel der "Verbesserung von Kundenzufriedenheit" längst zum Opfer gefallen.

    Für 'ne grobe Einschätzung ob ich wieder Benzin reinschütten muss langt es aber.


    Grüße aus dem Ruhrpott

  • ...Alles andere und noch viel mehr ist dem Ford Einsparwahn unter dem Deckmantel der "Verbesserung von Kundenzufriedenheit"....

    was spart Ford, wenn eine bestehende, funktionierende Funktion aus der Software genommen wird?

    Gespart wird doch höchstens beim Verzicht auf die Programmierung neuer Funktonen.

  • Hallo Rainer dre,

    ich habe gerade im Play-Store geschaut und die App ist aktuell. Aber du hast wohl Recht der Sparkurs bei Ford nimmt wohl kein Ende.

    Tja, selbst schuld wenn man seine "Bestseller" Fiesta, Focus und Mondeo aus dem Programm nimmt.

    Screenshot_20260713_182755_Ford.png

    Ford Fahrer seit 1986 :thumbsup:


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten ;)

  • sorry,

    Aber ich versteh immer noch nicht, was eine wegfallende Funktion mit Sparkurs zu tun hat.

    Die Funktion gab es doch schon.

    Was wird gespart wenn sie wegfällt.


    Die Frage ist ernstgemeint.

  • Upps, das hatte ich wohl was verkehrt gelesen. Kommt davon wenn man so was beim Abendessen mit Freunden liest und schreibt. Ich hatte es genau andersrum verstanden.

    Ford Fahrer seit 1986 :thumbsup:


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten ;)

  • sorry,

    Aber ich versteh immer noch nicht, was eine wegfallende Funktion mit Sparkurs zu tun hat.

    Die Funktion gab es doch schon.

    Was wird gespart wenn sie wegfällt.


    Die Frage ist ernstgemeint.

    Na du möchtest es aber genau wissen!

    Um dir ja nichts vorzuenthalten habe ich mal die Ki bemüht.


    Wenn ein Autohersteller eine App-Funktion einstellt – sei es die Vorklimatisierung für ältere Modelle, das digitale Fahrtenbuch oder die Integration bestimmter Streaming-Dienste –, geht es im Hintergrund um weit mehr als nur darum, ein Icon aus der App zu löschen.

    Hinter den Kulissen spart der Hersteller an mehreren, oft sehr teuren Fronten:

    1. Laufende IT- und Cloud-Infrastruktur

    Jede Funktion, die Daten vom Auto aufs Smartphone schickt, benötigt Serverkapazitäten (z. B. bei AWS oder Microsoft Azure).

    • Datenverkehr & Speicher: Weniger Abfragen bedeuten weniger Traffic und geringere Hosting-Gebühren.
    • Rechenleistung: Das Verarbeiten von Live-Daten (wie Standort, Batteriestatus oder Reifendruck) in Echtzeit erfordert kontinuierliche Rechenleistung, die sekündlich abgerechnet wird.

    2. Wartung und Betriebssystem-Updates (Der größte Kostenfresser)

    Smartphone-Betriebssysteme sind extrem dynamisch. Apple (iOS) und Google (Android) bringen jährlich große Updates und laufend neue Sicherheits-Patches heraus.

    • Kompatibilität: Eine Funktion, die unter iOS 18 lief, bricht unter iOS 19 vielleicht zusammen. Entwickler müssen den Code ständig anpassen und testen.
    • Hardware-Vielfalt: Jedes neue Smartphone-Modell hat andere Displaygrößen und Schnittstellen. Die Anpassung alter Funktionen an neue Handys kostet permanent Entwicklerzeit, die der Hersteller lieber in neue Projekte steckt.

    3. Lizenz- und API-Gebühren von Drittanbietern

    Viele smarte Funktionen im Auto sind nicht "hausgemacht", sondern zugekauft.

    • Schnittstellen (APIs): Nutzt die App Wetterdaten, Spotify, Google Maps oder Verkehrsdaten, zahlt der Autohersteller oft Lizenzgebühren pro Nutzer oder pro Abfrage an diese Drittanbieter. Fällt die Funktion weg, enden diese Zahlungen.

    4. Support und Kundendienst

    Wenn eine Funktion zickt, glühen die Leitungen im Callcenter.

    • Fehlerbehebung: Weniger komplexe Funktionen bedeuten weniger Fehlerquellen (Bugs).
    • Entlastung: Der Kundenservice muss keine Tickets mehr für veraltete Features bearbeiten, und die Werkstätten müssen sich bei der Inspektion nicht mit Software-Verbindungsproblemen der Kunden herumschlagen.
    Zitat
    Der Sicherheits-Faktor: Jede aktive Schnittstelle (API) ist ein potenzielles Einfallstor für Hacker. Eine eingestellte Funktion muss nicht mehr auf IT-Sicherheit (Cybersecurity) geprüft oder an neue Datenschutz-Richtlinien (wie die DSGVO) angepasst werden. Das spart extrem teure Audits.


    Am Ende ist es oft eine simple Rechnung: Wenn nur noch ein kleiner Prozentsatz der Fahrer eine Funktion nutzt, übersteigen die Kosten für die Instandhaltung den Nutzen bei Weitem.


    In der Hoffnung dir Rainer dre dbzgl. dienlich gewesen zu sein können verbleibe ich wie immer mit den Worten:


    Grüße aus dem Ruhrpott