Reichweite nach Update

  • Hallo ich bin neu hier im Forum

    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen

    Bei meinem Ford Kuga wurde letze Woche das neue Update installiert nun habe ich wenn ich rein elektrisch fahre nur noch eine Reichweite von 40 bis 45 km und es wird nur noch 8 kw geladen statt wie vorher 10,4 kw hat jemand ähnliches schon erfahren

    Viele Grüße

  • Hallo ich bin neu hier im Forum

    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen

    Bei meinem Ford Kuga wurde letze Woche das neue Update installiert nun habe ich wenn ich rein elektrisch fahre nur noch eine Reichweite von 40 bis 45 km und es wird nur noch 8 kw geladen statt wie vorher 10,4 kw hat jemand ähnliches schon erfahren

    Viele Grüße

    Du solltest dich ein bisschen umsehen. Es gibt einen mehrseitigen Thread , in dem das Thema ausgiebig diskutiert wird.


    Die paar Schritte kann ich auch (elektrisch) fahren.

  • Hallo Blesco,


    ich habe einen Kuga Plug-In aus 2022, der in den letzten vier Jahren 60 - 70 Km elektrische Reichweite hatte.


    Die Bruttokapazität des HV-Akkus beträgt 14,4 kW/h.

    Die nutzbare Netto-Kapazität liegt im Bereich von 10,5 - 10,8 kW/h.


    Nach dem Update zur Rückrufaktion 25SC4 (Aufhebung der 80% Ladebegrenzung Hochvolt-Batterie) kann ich ebenfalls an meiner Wallbox nur noch 8 kW/h laden - somit fehlen mir 20 Km Reichweite nach dem letzten Update.


    Wie ich erfahren habe, liegt das eigentliche Problem in einem Fertigungsfehler der Hochspannungsbatterie. Die Separatorschicht der Hochspannungszellen zwischen Kathode und Anode kann bereits während der Zellfertigung beschädigt worden sein; hierdurch besteht die Gefahr eines inneren Kurzschlusses, der zu einem kompletten Fahrzeugbrand führen kann.


    Betroffen wären hauptsächlich die Batteriepacks des Herstellers Samsung. Die einzige Lösung, das Problem und die potentielle Brandgefahr zu beseitigen ist der Austausch der HV-Batterie gegen einen mängelfrei produzierten HV-Akku.

    Offensichtlich möchte Ford diese Gewährleistungskosten vermeiden und hat mit dem letzten Softwareupdate die Nettokapazität des Akkus stärker reduziert, um die thermische Belastung der Akkuzellen zu reduzieren.


    Für mich bedeutet der Verlust an elektrischer Reichweite, dass ich immer öfter einen Kaltstart des Verbrennungsmotors beobachte (mit erhöhtem Verbrauch, da noch kalt...) und das Fahrzeug mit noch feuchtem Abgasstrang wieder abstellen muss (erhöhter Verschleiß durch kaltes Motoröl, mehr Korrosion...).

    Auch die Kraftstoffkosten steigen hierdurch an, da jetzt öfter Kraftstoff verbrannt wird. Vermutlich wird diese geringere Reichweite auch zu einem schlechteren Akku-Gesundheitszustand "SOH" führen (verpflichtender Test bei HU ab 2027), wenn man zukünftig den HV-Akku zu 100 % laden muss bzw. mehr Tiefentladungen hat, um noch etwas elektrische Reichweite zu ermöglichen.


    Meines Erachtens liegt hierdurch ein Sachmangel vor:

    "Nach § 434 BGB liegt ein erheblicher Mangel vor. Eine Nachbesserung sei unzumutbar, da das Software-Update die Brandgefahr nicht sicher beseitige."


    Weiterhin wurden durch die Software-Begrenzung der elektrischen Reichweite die zugesicherten und beworbenen Eigenschaften des Fahrzeugs deutlich verschlechtert. Der Wertverlust beim Wiederverkauf dürfte hiervon ebenfalls negativ beeinflusst werden.


    Ich überlege daher aktuell, ob ich mir rechtliche Unterstützung ins Boot hole, um mindestens einen angemessenen finanziellen Ausgleich zu erwirken...


    Viele Grüße

  • Was ist wenn man die Hochspannungsbatterie auf eigene Tasche bezahlt und neue installieren lässt - wird Update zurückgespielt? :/

    Wozu? Erstens kann das Update meines Wissens nicht zurückgespielt werden und zweitens bekommen ja sogar aktuell ausgelieferte Neuwagen das Update.