Kaufberatung Kuga Plug in Hybrid

  • Guten Morgen,

    durch langes suchen bin ich auf dieses Forum gestoßen und erhoffe mir zum evt. anstehenden Kauf eines Gebrauchten wichtige Infos zu erhalten.


    Wie im Titel schon erwähnt wollen wir evt. einen Kuga Plug in Hybrid ab Bj. 2022(23)-? kaufen.

    (Warum Kuga?,nach unserer Ansicht vom Preis/Leistungsverhältnis im Gegensatz zu anderen Modell noch Bezahlbar)


    Dieses Fzg. soll demnächst unseren 1,6 Focus (und in absehbarer Zeit unseren zweiten Wagen,einen Grand C-Max 1,5 Tdsi)ersetzen.


    Das heißt,Frauchen fährt mit besagten Kuga zur Arbeit (Ende der Erwerbstätigkeit ist absehbar),ca. 40Km hin und Rückweg+Wöchentliche Einkäufe usw.


    Für längere Fahrten wie Urlaub uvm. wird dann vorerst weiterhin unser Grand C-Max genu


    Als Eigenheimbesitzer haben wir Kraftstrom-anschluss(Dreiphasen) als auch Schukosteckdose im als auch /am Nebengebäude sowie Carport.


    Womit ich etwas hadere ist die Haltbarkeit der Hochvoltbatterie,die nach meiner info.im Gegensatz zum reinen E-Auto wohl etwas schneller altert.(?)


    Was ist von einem Batterie Zertifikat zu halten, was sagt es aus?

    Was sagt " vom Händler getestet" aus?

    Auf welche Laufleistung (Km) ist zu achten?


    Ab und an bewegen wir auch mal einen Anhänger (vorwiegend mit dem Grand C-Max) ansonsten öfters mal Fahrradträger/Wildbox.

    AHK sollte schon sein!!

    (Was verstehe ich jetzt unter "AHK vorbereitet"steht in einigen Inseraten) Elektrik vorbereitet muss nur noch die AHK ran?


    Rückrufe,wie steht es damit, auf was achten?


    Mehr fällt mir im Moment nicht ein,hoffe das der ein oder andere einige wertvolle Tipps gibt.


    Da das dann wohl unser letztes und einziges Auto sein wird wollen wir auf Nummer sicher gehen.


    MfG Katlehn

  • Ich würde es nicht machen! Die Updates sind schlecht, das System Sync3 viel zu langsam, der HV-Akku wird Aufgrund des Software-Updates kastriert. Ich bereue es meine E-Klasse verkauft zu haben. Es war ein Versuch in die eMobilität einzusteigen. Leider hat Ford es nicht geschafft mich davon zu überzeugen.

  • Hallo und willkommen im Forum.


    Ich habe selbst erst vor 3 Monaten einen 2023er PHEV gekauft und freue mich jeden Tag an diesem Fahrzeug.

    Zu Deinen Punkten:


    Drehstromanschluss ist immer gut. Wie stark ist der abgesichert? 3x 16A oder 3x 32A? Beachte, dass eine Wallbox, die 3x 32A zieht, den gesamten Hausanschluss ans Limit bringen kann wenn der zu knapp bemessen ist. Mit 3x 16A gehst Du diesem Risiko aus dem Weg, aber das Laden dauert halt etwas länger.


    Über die Akkus und den aktuell offenen Rückruf (ja, jeder derzeit gebraucht zu kaufende Kuga ist betroffen) wird hier an anderer Stelle gewaltig hitzig diskutiert, aber es gibt so gut wie keine belastbaren Fakten sondern überwiegend nur Vermutungen und Beobachtungen. Besser nicht irre machen lassen.


    Wenn der Händler ein Batteriezertifikat erstellt hat, fördert das das Vertrauen, ist also immer gut. War bei mir auch so. Dafür gibt es festgelegte Prüfprogramme.Aussagen wie "vom Händler getestet" belegen dagegen garnichts.


    "AHK vorbereitet" heißt, dass keine drin ist, aber der elektrische Anschluss soweit vorbereitet ist, dass sie nachgerüstet werden kann, und zwar a) der mechanische Teil draußen und b) die Steuerelektronik bis zur Steckdose drinnen.


    Viel Spaß beim Suchen und Probefahren. Der Wagen ist ein Platzwunder. Und angesichts der (auch hier kräftig angeheizten) Verunsicherung über den offenen Akku-Rückruf (Lösung liegt bereits vor, muss halt eingespielt werden) sind die Preise auch nicht zu hoch.

  • Wenn er Drehstrom hat ist es doch egal ob 16 oder 32A - der Kuga kann doch eh nur 1 phasig 16A laden.


    Das kann jede (mobile) 11 kW Wallbox auf einer Leitung.


    Gruß


    Karl

    Kuga PHEV - Titanium - EZ 08/2022 - MJ 2022.75


    KIA EV3 Earth - 81,4 kWh - EZ 04/2025 - MJ 2025


    Die Ladung erfolgt in der Regel zu Hause über eine Fronius Wattpilot Wallbox

  • Interessant. ;)

    Hier mal ein Blick in die Physik. Formel: W = A x V, oder hier kW = A x V / 1000

    Auf einer mit 16 A abgesicherten Einphasenleitung bekommt man rechnerisch maximal 3,68 kW bevor der Sicherungsautomat klickt. Der Kuga bekommt weniger als das durch Leitungs- und Ladeverluste.

    Bei 11 kW fließen 48 Ampere, inkl. Verluste so um die 50 A.

    Zeig mir bitte eine Standard-Haushaltsleitung, die mit >=48 Ampere abgesichert ist.

    Mit Drehstrom (Kraftstrom) ist das schon was Anderes. Hier liefert mit 3x 16 A abgesicherte 400 Volt rechnerisch rund 11 kW.

  • warum? Der Kuga lädt doch nur maximal mit 3,6 kW - das sind einphasig 16A bei 230V - wo sollen da die 48A herkommen ?


    Der Kuga kann nicht mit 11 KW laden.


    Gruß


    Karl

    Kuga PHEV - Titanium - EZ 08/2022 - MJ 2022.75


    KIA EV3 Earth - 81,4 kWh - EZ 04/2025 - MJ 2025


    Die Ladung erfolgt in der Regel zu Hause über eine Fronius Wattpilot Wallbox

  • den offenen Akku-Rückruf (Lösung liegt bereits vor, muss halt eingespielt werden) sind die Preise auch nicht zu hoch.

    Ho, kleine Ergänzung.

    So wie es derzeit aussieht, ist das 25SC4-Update ganz sicher kein gewöhnlicher „Fix“, sondern eine Begrenzung der maximalen Ladung und damit der EV-Reichweite.


    Kurz gesagt: Wenn der Ford-Algorithmus entscheidet, dass deine Batterie bereits gealtert ist, kommst du mit einer Akkuladung einfach weniger weit. Punkt. Und damit wirst du den ICE (Verbrennungsmotor) entsprechend häufiger benötigen.


    Mit anderen Worten: mehr fossiler Saft.

    Wenn das kein Problem ist, und die Preis richtig: Kauf! ;)