Beiträge von Der_kleine_Ford

    Ja, da gebe ich Dir recht. Es sind 1 % potenziell betroffene Batterien, aber keiner weiß, welche… das nennt man russisches Roulette…. Mercedes hat das auch nicht aus reiner Nächstenliebe gemacht.


    Ich persönlich sehe da keine große Gefahr, aber objektiv besteht Handlungsbedarf so schnell wie möglich (behördliche Vorgaben, Imageschaden, Restwerte der Gebrauchtwagen bei den Händlern usw.).

    Im Grunde ist es genau die gleiche Situation wie bei Mercedes mit EQA usw. Man kann lange rumlavieren mit dem x-ten Software-Update, aber letztendlich bleibt ein Restrisiko und es ist die Frage, ob die zuständigen Behörden dies akzeptieren. Sichere Abhilfe schafft nur ein Austausch aller Batterien. Und auch da würde es wie bei Mercedes sein, dass so ein Austausch sich sehr lange hinziehen kann, da mehrere Jahresproduktionen an Batterien auszutauschen wären.

    2020 gab es doch für den Kuga PHEV auch bereits einen Rückruf, bei dem 2021 alle HV-Akkus ausgetauscht wurden.

    Da waren aber ganz erheblich weniger betroffene Fahrzeuge unterwegs als heute und dennoch hat es Millionen gekostet (wer auch immer letztlich dafür aufkommen musste).


    Bei der aktuellen Anzahl von betroffenen Fahrzeugen ginge ein genereller Austausch vermutlich so richtig an die Substanz.


    Daher denke ich, dass die Batterien in der Werkstatt geprüft werden und wenn der Fehler feststellbar ist, wird halt irgendwie repariert (oder ausgetauscht). Natürlich ist das m. E. nur eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Überprüfung. Das heißt ja nicht, dass der Fehler später nicht trotzdem noch auftreten kann. Diese Überwachung muss dann wohl eine angepasste On-Board-Software übernehmen und hoffentlich rechtzeitig warnen...

    Und wo wir schon bei KI sind, hier die aufschlussreiche Antwort von Grok:


    "Ja, es gibt offizielle Quellen, die auf einen Austausch der Hochvolt-Batterie (Battery Pack) hinweisen – allerdings ist die endgültige Reparaturmaßnahme (final remedy) für den Rückruf 25SC4 (NHTSA-Nummer 25V789) noch in der Entwicklung und nicht abschließend festgelegt.

    Aktueller Stand laut offiziellen Dokumenten (Stand Januar 2026):

    Ford hat in den offiziellen Rückrufberichten (Part 573 Safety Recall Report) und NHTSA-Dokumenten explizit festgehalten, dass das Problem auf defekte Batteriezellen (manufacturing defect in one or more high voltage battery cells) zurückzuführen ist, die zu internen Kurzschlüssen und Thermal Venting (Brandgefahr) führen können.


    Der vorherige Rückruf 24V954 / 24S79 sah eine Software-Aktualisierung des Battery Energy Control Modules (BECM) vor, die Anomalien erkennen und das Laden stoppen sollte. Bei Erkennung einer Anomalie war bereits damals ein Austausch des gesamten Hochvolt-Batteriepacks vorgesehen.

    Da diese Software-Lösung in mehreren Fällen (insbesondere bei Kuga PHEV in Europa) nicht ausreichend war und es zu weiteren Vorfällen kam, wurde der neue Rückruf 25SC4 eingeleitet. Dieser ersetzt den alten und sieht eine neue, verbesserte endgültige Reparatur vor.


    In den offiziellen Ford- und NHTSA-Quellen wird wiederholt betont:

    Die endgültige Lösung (final remedy) ist derzeit noch in Entwicklung („The remedy is currently under development“ / „The remedy is under development“).

    Besitzer erhalten zunächst Interim-Briefe (seit Dezember 2025) mit Anweisungen, das Laden auf max. 80 % zu beschränken und nur „Auto EV“-Modus zu nutzen.

    Sobald die finale Reparatur verfügbar ist (Erwartung: irgendwann 2026, genaue Angaben variieren zwischen Quellen, z. B. Mitte/Ende 2026), werden weitere Briefe versendet.


    Basierend auf dem Muster früherer ähnlicher Rückrufe und der Beschreibung des Defekts (defekte Zellen) ist es sehr wahrscheinlich, dass die Lösung einen Austausch einzelner defekter Zellen oder – wahrscheinlicher – des gesamten Batteriepacks umfassen wird. Ford erwähnt in vergleichbaren Fällen explizit „replacement of the high voltage battery pack“.


    Wichtigste offizielle Quellen:


    NHTSA-Recall-Dokumente (z. B. RCLRPT-25V789 und RCAK-25V789): Hier steht klar, dass die Remedy noch entwickelt wird und der Defekt in den Batteriezellen liegt.


    Ford-eigene Recall-Infos (z. B. auf ford.com/support oder fromtheroad.ford.com): Bestätigen, dass betroffene Fahrzeuge (auch solche mit vorherigem Software-Update) eine neue Reparatur brauchen und der permanente Fix per Brief angekündigt wird.

    In Deutschland/Europa gilt Ähnliches für den Kuga PHEV (gleiche Plattform), wo das KBA und Ford von möglichen Batterieaustauschen bei erkannten Anomalien sprechen."



    Das könnte auch auf die Vorgehensweise Test -> Austausch bei festgestellten Defekten hinweisen und nicht für einen generellen Tausch aller Batterien.

    Ich schaue gelegentlich auch mal in die englischsprachigen Foren rein. Die Diskussionen sind denen hier sehr ähnlich, aber von tatsächlichen Schadensfällen habe ich auch da nichts finden können (auch nicht von Fehlern in der Batterie, die die neue Software erkannt hätte).

    Der_kleine_Ford und worauf beruht deine Vermutung?

    Darauf, dass bei solchen Aktionen das Vorsichtsmotiv regelmäßig höher gewichtet wird als das tatsächliche Risiko (ist ja auch gut so). Davor gab es ja die Aktion(en) mit der „Brandgefahr im Motorraum“ (23S27 u. a.). Die letztlich installierte Software sollte ja auch nur erkennen, ob der Motor gerade hochgegangen ist und sich die Teile inkl. Öl in Richtung Straße davon machen… Kennst Du einen einzigen Fall, bei dem das im Nachgang passiert ist und die Software irgendwas verhindert hätte? So wird es (hoffentlich) auch in diesem Fall sein.

    Interessant ist ja jetzt noch die Frage, ob irgendwo nach dem Update auch mal ein Fehler in der Hochvoltbatterie erkannt wurde oder diese gar ausgetauscht werden musste. Ich habe da bisher noch nichts zu gelesen. Meine Vermutung: da wird auch kein Fall auftauchen...