Ford wird sich hüten, den letzten Schuss daneben zu setzen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Ford wird sich hüten, den letzten Schuss daneben zu setzen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Akkus/Batterien sind eigentlich eine "alte" und erprobte Technik. Gab es schon in den U-Booten. Wie hier aber schon mehrfach geschrieben müssen sowohl die Fertigung als auch die verwendeten Materialien ständig überwacht werden. Das kostet natürlich alles Geld das dann den Aktionären an der Dividende fehlt. Deshalb Augen zu und durch, immer nach dem Motto " es wird schon schief gehen". Qualität wird in unserer Zeit in allen Bereichen überbewertet.
Es ist also nicht die Technik sondern die Ausführung schuld.
Im Netz gehen zu diesem Thema die Meinungen sehr weit auseinander. Angeblich findet eine Balancierung immer automatisch statt entweder nach jedem Laden, egal ob 80 oder 100% oder wenn die Werte der Zellen zu unterschiedlich werden. Ist hier niemand im Forum der vom Fach ist und kompetent Auskunft geben kann? Der KI vertraue ich nicht, die grast auch nur Google ab.
Falls es doch zu einem Akkutausch kommen sollte, hoffe ich nur, dass wir dann nicht wieder die Dummen sind und man uns zur Kostenreduzierung eine Abnutzungsentschädigung auferlegt, da wir ja einen neuen Akku bekommen und den alten Akku schon längere Zeit genutzt und wertvermindert haben. Ich hab da ein ganz komisches Gefühl.
Das werden dann vermutlich Gerichte klären. Auf den "benutzten" Akku gibt es ja Garantie bis 240.000 km
Mein Vorschlag gebrauchte Akkus für PV Anlagen zu verwenden bezog sich nur auf die grossen PV Anlagen am Rand der Gemeinden, niemals in Wohnhäusern.
Das bisherige Handling der letzten Recalls macht auf mich nur den Eindruck " wie können wir das möglichst billig abwickeln" ( Löcher bohren, Softwareupdate bei mechanischem Mangel ). Ernst genommen fühle ich mich so nicht. Ich mag meinen KUGA und will ihn noch möglichst lange fahren. Dazu gehört aber auch ein ehrlicher Kundenservice. Dass es am Service mangelt zeigt sich auch wenn FORD seine FFH im Dunkeln tappen lässt und keine Infos raus lässt. Das ist das amerikanische " no need to know ". Das ist Bulls......
Nachdem sich Mercedes für einen umfassenden Akku-Tausch entschieden hat weil das 2. Update offenbar nicht wirksam genug ist, müsste jetzt das KBA von Ford und den anderen betroffenen Herstellen auch einen Austausch fordern. Das das dauert, immense Kosten verursacht und dabei auch "gute" Akkus getauscht werden darf kein Hinderungsgrund sein. Gebrauchte und geprüfte Akkus kann man heute auch noch für Speicher in PV-Anlagen benutzen. Also kein Umweltschaden.
Ohne Tausch bleibt ein Restrisiko, insbesondere wenn sich die Garage im oder neben dem Haus befindet. Da bleibt einfach ein ungutes Gefühl. Vom Wiederverkaufswert ganz zu schweigen. Dass Mercedes sich zu diesem Schritt entschlossen hat zeigt, dass man dort das Risiko durchaus ernst nimmt.
550 Autos sind statistisch betroffen. Das hört sich wenig an aber wenn man zu dem 1% gehört dies es trifft dann hilft auch die Ststistik nicht. Man sollte also nicht ein Glas Gurken mit dem hier vorliegenden Problem vergleichen.
Vielleicht zieht man ja Lehren aus dem Disaster. Die Hoffnung stirbt zuletzt. ![]()
Die waren besser organisiert. ![]()