Beiträge von Kuga-Stromer

    … Wenn der HV brennt können alle Updates nur warnen aber nicht Löschen.

    Das ist wohl richtig. Aber das Update kann warnen bevor er brennt oder sogar den Brand verhindern.

    Und wenn wirklich mal eine Zelle ausgast, heißt das noch nicht, dass es zu einem Brand kommen muss. Höher ist dann aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Feuerwehr vorsichtshalber, absolut nachvollziehbar und verständlicher Weise daraus einen Totalschaden macht.

    … Bezüglich Hybridfahrzeuge las ich an anderer Stelle vom selben Versicherer eine etwa doppelt so hohe Schadenszahl wie bei reinen Verbrennern.

    Habe es wieder gefunden, hier die originale Quelle:


    Gas vs. Electric Car Fires in 2026 (Shocking Stats)| AutoinsuranceEZ.com
    Gas vs. electric car fires comparison show insurance rates of $120/month for gas cars and $100/month for electric cars. Compare car fire stats to find the best…
    www.autoinsuranceez.com


    Demnach sollen es bei Hybridfahrzeugen 3.475 Brände pro 100.000 verkaufte Autos sein.

    Schon wieder zwei neue KBA- Rückrufe: 26S10 und 26S25 …

    Ford 26S10 (KBA 16356R)

    Defekte Abgasrückführungsventile

    KUGA, RANGER

    Potentiell betroffene Fahrzeuge

    Weltweit: 2.829

    Deutschlandweit: 622


    Ford 26S25 (KBA 16541R)

    Kühlmittelpumpe kann sich lösen

    FOCUS, TRANSIT CONNECT, ECO SPORT, TRANSIT COURIER, KUGA, PUMA, TOURNEO COURIER

    Potentiell betroffene Fahrzeuge

    Weltweit: 893
    Deutschlandweit: 97


    Und das hat alles nichts mit dem Thema 25SC4 zu tun.


    Zur Ankündigung von neuen Rückrufen gibt es diesen Thread:



    Zum Meckern und Polemisieren empfehle ich diesen Thread:


    … diese Zahlen sind ziemlich wertlos. Was war die jeweilige Ursache der Brände? …

    Als wertlos würde ich diese Zahlen nicht bezeichnen, da sie schon eine gewisse Relation aufzeigen. Richtig ist aber, dass Brände, wie auch andere Zwischenfälle, mit zunehmenden Fahrzeugalter steigen. Man muss also das durchschnittliche Fahrzeugalter berücksichtigen, das bei BEV noch deutlich niedriger sein wird. Andererseits sind ältere Fahrzeuge oft nicht kaskoversichert und tauchen daher diesbezüglich in der Versicherungsstatistik nicht auf.

    Andere Ursachen, wie z.B. Brandstiftung, sollten unabhängig vom Antrieb ähnlich häufig sein, aufgrund von Vandalismus vielleicht sogar bei BEV höher. Bei einem deutschen Versicherer habe ich mal gelesen, dass in der Silvesternacht etwas so viele Fahrzeugbrände zu Kaskoschäden führen, wie sonst in einem Monat.

    Auch ist nicht jeder Brandschaden ein Vollbrand. Das Ausgasen einer Akkuzelle führt übrigens auch selten zu einem Vollbrand, da im Akkugehäuse entsprechende thermisch sichere Entlüftungswege vorgesehen sind.

    Aber ja, dieses Zahlen lassen nur eine annähernde Beurteilung zu.

    Bezüglich Hybridfahrzeuge las ich an anderer Stelle vom selben Versicherer eine etwa doppelt so hohe Schadenszahl wie bei reinen Verbrennern.

    … Wenn bei einem Handy, einer Taschenlampe,... Ein Sicherheitsmangel (Brandgefahr)am Akku des Gerätes bekannt werden würde, müsste und würde das Gerät (welches nach europäischen Standards zugelassen ist) aus dem Verkehr gezogen werden. Und niemand würde sich da mit einer softwareseitigen Überwachungslösung zufrieden geben. …

    Und wie sollte das gehen? Solche Produkte haben im Gegensatz zum Kraftfahrzeug keine Halterregistrierung über die Rückrufe oder Stilllegungen abgewickelt werden können. Es sei denn, man macht (sich) das tägliche Lesen solcher Veröffentlichungen zur Pflicht:


    Produktwarnungen - Produktrückrufe und Verbraucherwarnungen
    tagesaktuelle Rückruf Meldungen für Verbraucher
    www.produktwarnung.eu


    Bezüglich Brandgefahr:


    … Und die beiden Zahlen bzgl der Brandhäufigkeit sind erst einmal völlig nichtssagend, da mir die Erhebung unbekannt ist. …

    Die Erhebung stammt von einem amerikanischen Versicherungsunternehmen und wird in etlichen Veröffentlichungen erwähnt, z.B. hier:


    E-Auto-Brand: Besteht eine echte Gefahr?
    E-Auto-Brand: ✓ Wie oft kommt es dazu? ✓ Was sind die Ursachen? ✓ Welche Schutzvorkehrungen gibt es? » Jetzt bei EWE mehr erfahren.
    www.ewe.de

    Neue Temperaturrekorde im Juni. Nicht nur die Klimaanlage für den Innenraum lief fast immer, auch die Kühlung für den Akku brauchte den Lüfter beim rein elektrischen Fahren mit „kaltem“ Verbrennungsmotor. Das hatte ich bisher nur hin und wieder beim Laden, nicht aber beim Fahren bemerkt. Meine Fahrten waren wieder etwas kürzer und von daher mit einem höheren elektrischem Anteil. Dafür war ich aber häufiger unterwegs. Fahrprofil: 65% Autobahn, 15% Landstraße und 20% innerstädtisch, fast immer bergauf und bergab, im Modus Normal EV-auto bei maximal 80% Ladung.


    Juni:

    1305,6 km gefahren, davon 946,5 km (72,5%) elektrisch, Durchschnittsgeschwindigkeit 49,4 km/h

    Getankt E10: 33,45 l für 60,51 € (1,809 €/l)

    Geladen: 136,2 kWh für 55,84 € (0,410 €/kWh)


    Verbrauch:

    Benzin 2,56 l/100km plus Elektrizität 10,43 kWh/100km, Energiekosten 8,91 €/100km


    Unter 9 € pro 100 Kilometer gefällt mir gut. Mal schauen, wie es im August bei vermutlich deutlich höheren Benzinpreisen aussieht. Insgesamt bin ich nach wie vor mit dem Auto sehr zufrieden.