Beiträge von Kuga-Stromer

    Was beim EasyFold sehr clever gelöst ist: Die faltbare Laderampe wird in einem Fach des Trägerrahmens verstaut, das bei abgeklappten Fahradträger von oben bequem erreichbar ist.


    Hier ein Video dazu:


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    Wie man auch gut erkennen kann, ist beim EasyFold keine separate Überfahrschiene notwendig und daher auch nicht erhältlich.

    Ich hatte mir auch verschiedene Fahrradkupplungsträger angeschaut und mit deren Besitzern gesprochen. Überzeugt haben mich Handhabung und Qualität des Thule Easyfold XT2. Diesen habe ich nun seit fast drei Jahren regelmäßig im Einsatz und bin immer noch sehr zufrieden damit. Aus dem Zubehör habe ich mir noch die Aufbewahrungstasche und Laderampe gegönnt. Alles ist sehr durchdacht und hervorragend verarbeitet.

    … ab wann ein Garantiefall vorliegt.

    Es gibt sicher zu bezahltende Lösungen … es wäre aber schön, wenn man die Info im Rahmen der Durchsicht von der Ford-Werkstatt erhalten würde …

    Ein Garantiefall liegt vor, falls die Kapazität bzw. Reichweite innerhalb der acht Jahre oder 160.000 km auf 70% gesunken ist.


    https://www.ford.de/hybrid-elektrisch/laden/batterie#


    Der Reichweitenverlust im Winter allerdings wird wohl nicht damit gemeint sein. ;)


    Eine wirklich objektive Messung der Kapazität ist sehr aufwändig und wird wohl kaum irgendwo kostenfrei zu bekommen sein.

    … wenn man den PHEV ernsthaft als E-Fahrzeug nutzt und so viel lädt, wie geht, …

    Nicht nur dann, bei mir stammen fast die Hälfte der Ladezyklen nicht aus der Steckdose, sondern aus Fahrten im Modus EV-später und aus der Rekuperation. Und gerade dabei treten auch noch vielfach höhere Ladeströme auf, als beim Laden an der Steckdose. Man sieht das ja an den rein elektrisch zurückgelegten Kilometern bei solchen Fahrten. Die Betriebszeiten, bei denen der Akku nahezu außen vor bleibt, also der Verbrennungsmotor läuft und MG1 direkt MG2 antreibt sind sehr gering. Das ist tatsächlich ein Nachteil des leistungsverzweigenden Getriebes gegenüber den Hybriden mit einem klassischen Antriebsstrang für den Verbrennerbetrieb, bei denen die elektrische Maschine dann hauptsächlich im Leerlauf dreht. Aber die Vorteile des leistungsverzweigenden Getriebes überwiegen meiner Meinung nach deutlich.

    … Ist im Bereich der Ladeklappe, daher vermute ich eine Notentriegelung für diese. …

    Fast richtig. Die Ladeklappe lässt sich meines Wissens damit nicht öffnen. Es ist die Notentriegelung für den Stecker des Ladekabels, falls nach dem Laden die 12V-Versorgung ausgefallen ist.



    … Die Studie hat lediglich BEVs untersucht und keine PHEVs, aber ich denke, es ist nicht abwegig, wenn man diese Ergebnisse sinngemäß überträgt. …

    Sinngemäß heißt in diesem Fall aber, dass man aufgrund des viel kleineren HV-Akkus die angegeben Kilometer ungefähr durch fünf teilen muss.


    Mein Kuga PHEV hat jetzt ca. 36.000 km auf dem Tacho. Ich habe überschlägig ausgerechnet, dass er hierbei etwa 400 Ladezyklen durchlaufen hat. Man darf dabei nicht nur vom Laden über Kabel ausgehen, sondern muss auch das Laden während der Fahrt bei laufendem Verbrennungsmotor berücksichtigen. Bei einem BEV mit 450 km Reichweite, reichen 400 Ladezyklen aber schon für 180.000 km.


    Da es auch bei den BEV erhebliche Unterschiede (Faktor zwei bis drei) gibt, was die Kapazität der Akkus und damit auch der Reichweite betrifft, ist es vielleicht garnicht so glücklich die Untersuchungsergebnisse auf die gefahrenen Kilometer zu beziehen.


    Aber immerhin sieht man schon, dass die Akkus bezogen auf den Verschleiß des gesamten Fahrzeugs eine völlig ausreichende Lebensdauer haben.

    Vielleicht hab ich es übersehen aber weiß zufällig jemand, was beim FL so dramatisch geändert wurde, daß er jetzt 2,1t ziehen darf? …

    Das FL des PHEV hat ein überarbeitetes Getriebe, das HF55 statt des HF45. Der wesentliche Unterschied ist dabei die geänderte Achsübersetzung, woraus sich ein wesentlich höheres Antriebsdrehmoment ergibt.


    … So auf den ersten Blick, sehe ich nur einen geringen Unterschied …

    Ich sehe da schon einen Unterschied. Mit leerem Akku waren es demnach 4,7 l/100km mit 0 kWh/100km und bei EV-laden waren es 5,1 l/100km plus ca. 6,7 kWh/100km. Vermutlich waren die Bedingungen in den beiden Fällen doch deutlich unterschiedlich.


    EV-laden ist bei vollem Akku auch wenig sinnvoll. Egal in welchem EV-Modus, der HV-Akku wird immer erst einmal bis 80% elektrisch leer gefahren. Bei EV-laden steigt der SoC auch ansonsten nicht zwingend an. Bei höheren Geschwindigkeiten sinkt er sogar. Um einen bestimmten SoC unter 80% zu halten, verwendet man EV-später.


    Ein weiterer Test wäre also, die Tour mal mit EV-später bei einem SoC von 50% zu fahren.