Beiträge von TomTraveler

    dieser Renommee-Verlust betrifft dann sicherlich nicht nur die betroffenen Fahrzeughersteller sondern auch die E-Mobilität im Gesamten, gerade bei der immer noch allgemein vorherrschenden Skepsis zur E-Mobilität

    Die Zulassungszahlen sprechen da aber eine andere Sprache:


    Wenn man die Zulassungszahlen in Deutschland im Januar 2026 betrachtet, stellt man fest,

    - dass der Bereich der Elektrofahrzeuge im engeren Sinne (BEV, Plug-in, Brennstoffzelle) mit 64.484 Neuzulassungen um 23,5 Prozent im Jahresvergleich gewachsen ist, und

    - dass reine BEV sogar um 23,8 Prozent zulegten und mit 42.692 Neuzulassungen auf einen Marktanteil von 22,0 Prozent kamen.


    Betrachtet man das vor dem Hintergrund, dass im Januar 2026 rund 6,6% weniger Fahrzeuge zugelassen wurden als im Vorjahresmonat, dann ist das ein klares Signal für einen deutlichen Strukturwandel im deutschen PKW-Markt hin z elektrischen Antrieben.


    Quelle:

    63 % alternative Antriebe, 22 % rein elektrisch: Wie sich der Automarkt im Januar neu sortiert
    Der Januar 2026 zeigt: Nicht Marken treiben den Markt, sondern der Antriebsmix. Während BYD stark zulegt, bleiben viele Volumenmarken stabil – und der…
    www.firmenauto.de

    mit der Fahrzeugidentifizierungsnummer für das individuelle Gebrauchtfahrzeug: https://www.ford.de/hilfe/r%C3%BCckrufe

    Da habe ich mal meinen Rückruf-geplagten PHEV eingegeben, den ich letztes Jahr glücklicherweise zurückgeben konnte während noch der Rückruf 24S79 lief (HV-Batterie Kurzschluss-Gefahr, Laden verboten , nur EV-Auto):


    RR25SC4.JPG


    Der ist also auch wieder mit dabei und mir tut der Käufer meines Leasing-Rückläufers leid, der nun den Staffelstab zum Rückruf-Marathon von mir übernommen hat.

    In vier Jahrzehnten Auto fahren habe ich noch nie Wachs auf meinen Autolack geschmiert oder mit Politur die ober Lackschicht abgehobelt. Ich kann mit meinem Geld und meiner Zeit besseres anfangen.

    Waschstraße mit billigstem Programm und fertig. Hat vom Neuwagen bis zur alten Gurke immer für alle gepasst.

    Heute am Freitag den 13., um 13 Uhr veröffentlichte auch auto, motor sport einen Artikel zum 25SC4:

    56.040 Kuga in Deutschland betroffen

    166.989 Fahrzeuge weltweit

    Bauzeitraums 02. August 2019 bis 28. November 2023
    Kurzschluss in der Hochvoltbatterie kann zu Antriebsverlust oder Brand führen
    Batterie nicht über 80 Prozent laden
    Nur den Modus Auto-EV nutzen


    Zitat


    Ein Ford-Sprecher gibt gegenüber der Online-Plattform kfz-betrieb.vogel an, dass die Ingenieure mit Hochdruck an einer Lösung des Problems arbeiten.


    Da war es wieder, das Zauberwort: Hochdruck!
    Ich hoffe, die haben bei Ford gute Überdruckventile, nicht dass die Ingenieure noch platzen. ;)

    https://www.auto-motor-und-spo…-durch-einen-kurzschluss/

    Also ich mach nach jedem sicherheitsrelevanten u.motorrelevanten Update immer eine Probefahrt :thumbup: :thumbup: Kann ja Auto nicht ohne Probefahrt rausgeben.

    Danke Ralf1967, genau das wäre als Kunde auch meine Erwartung.

    Ein modernes Fahrzeug besteht zu einem nicht unerheblichen Anteil aus Elektrik und Elektronik.

    Da wäre es meiner Meinung nach unverantwortlich, nur nach Arbeiten an der Mechanik, aber nicht nach E/E-Arbeiten eine Probefahrt zu machen.


    Das Dienstleistungsdenken und das Verantwortungsbewusstsein geht jedoch scheinbar mit uns Boomern in Rente.

    "Fords Rückrufrekord 2025 ist auf den ersten Blick ein alarmierendes Signal – tatsächlich steckt dahinter jedoch eine bewusst gewählte Qualitätsstrategie. Der Konzern setzt auf Transparenz, interne Kontrolle und eine neue Fehlerkultur, auch wenn das kurzfristig teuer ist."

    Ja, Ford muss jetzt was machen, bevor das Unternehmen noch mehr Kunden verprellt hat.
    Im Nachhinein reagieren zu müssen, um nicht noch mehr Geld zu verlieren, kann man schön reden und als transparente Strategie verkaufen.
    Tatsächlich brennt da die Hütte und bei den Fahrzeugen hapert es an allen Ecken.
    Ist irgendwie bezeichnend, dass Ford nur noch bei Pickup-Trucks in den USA wachsen kann.

    Die wollen halt einfach keine Fremdmarke aufm Hof

    Ja, das ist wohl oft so, dass nur die eigene Marke auf dem Hof stehen soll.

    Daher haben viele Händler ein Netzwerk, über das sie Fremdfabrikate abgeben und andersherum Modelle der eigenen Marke beziehen können, die irgendwo anders eingehandelt worden sind.
    So war es bei meinem Audi-Händler, der >1.000 gebrauchte Audis auf dem Hof stehen hat, kein Problem einen Koreaner einzuhandeln und dabei noch einen Preis oberhalb unseren Erwartungen angeboten zu bekommen.
    Hängt halt wie immer vom jeweiligen Händler ab, und @stoeli ist leider an den falschen geraten. Ich würde es einfach mal beim nächsten Händler versuchen.

    Vielen Dank für das zahlreiche Feedback zu meinem Artikel.
    Es freut mich, dass ich nach 3 Jahren Tipps und Unterstützung durch das Forum am Ende etwas hoffentlich nützliches zurückgeben konnte. ❤


    Ich kann auch die Feststellungen von TomTraveler komplett nachvollziehen und aus meiner praktischen Erfahrung bestätigen

    Insbesondere Danke an Projekt Kuga PHEV für die Bestätigung meiner geschilderten Erfahrungen.


    der aktuelle Travell-Assist aus dem VW-Konzern ist dem ähnlich vergleichbarem des aktuellen Ford-Kuga MK3 FL und dem des Mach E deutlich merklich überlegen, weil er einfach zumeist wirklich gut und „gefühlvoll“ funktioniert.

    Hierzu noch eine Ergänzung meinerseits, die es nicht in meinen Bericht geschafft hatte:

    Beim meinem Kuga Mk3 vFL ist mir beim ACC immer negativ aufgefallen, dass er beim Stop&Go-Verkehr oder an roten Ampeln, wenn das Auto automatisiert zum Stehen gekommen ist, nur sehr kurze Zeit in Bereitschaft geblieben ist. D.h. wenn die Kolonne wieder ins Rollen gekommen ist, musste ich fast immer per Tastendruck am Lenkrad oder durch Antippen des Gaspedals die Weiterfahrt autorisieren.

    Der Kodiaq iV bleibt in diesen Situationen viel länger anfahrtbereit, was er auch so anzeigt. Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der ich ihn wieder aufwecken musste. Das ist sehr praktisch, wenn man z.B. im Berufsverkehr in der städtischen Rush Hour unterwegs ist und ständig automatisiert stoppt und wieder anfährt.