Beiträge von long-tall-earny

    Aber all das wurde schon vor 5 Jahren in dem eigentlich dafür vorgesehenen Thread ausführlich durchgekaut.

    Kann einer der glücklichen Kuga-Besitzer sagen, wie das AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System) klingt? Viele Hersteller versuchen ja, ihren Modellen über diesen Sound eine unverkennbare Note zu geben.

    Hört man das Geräusch im Innenraum?

    Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde diese zusätzliche, elektronische Erzeugung eines Fahrgeräusches unsinnig, das uns die EU aufgezwungen hat. Tatsächlich dürfte es kaum Situationen geben, wo Fussgänger auf ein mit unter 20 km/h fahrendes Fahrzeug aufmerksam gemacht werden müssen.

    Grüße aus dem Ruhrpott

    Ja, das ist so.

    In der Europäischen Union ist das akustische Warnsystem AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System) für Elektro- und Hybridfahrzeuge schrittweise zur Pflicht geworden. Hier sind die entscheidenden Termine:

    Die zwei Stufen der Einführung

    Seit dem 1. Juli 2019: Pflicht für alle neuen Fahrzeugtypen. Das bedeutet, jedes Modell, das nach diesem Datum neu auf den Markt kam und seine Typgenehmigung erhielt, musste das System ab Werk eingebaut haben.

    Seit dem 1. Juli 2021: Pflicht für alle neuen Erstzulassungen. Seit diesem Tag darf kein neues Elektro- oder Hybridauto (auch wenn das Modell schon älter ist) mehr ohne AVAS in der EU zugelassen werden.


    mir ist bei meinem neuem aufgefallen das er keinen AVAS Sound beim Rückwärtsfahren von sich gib

    Wenn also dein Kuga stumm ist, ab zum FFH.


    Grüße aus dem Ruhrpott

    So entspannt wie long-tall-erny bin ich nicht.

    Für mich hatte ich das Thema Rückrufaktion zurückgestellt bis eine verbindliche Aussage von Seiten der Hersteller, Samsung als Hersteller des HV Akkus und Ford als unser Ansprechpartner, bezüglich der weiteren Vorgehensweise vorliegt.

    Da du Kuga20122 dich hier aber namentlich auf mich beziehst, sei mir die folgende Frage gestattet:

    Auf welche verbindliche Quellen beziehst du dich, wenn du immer wieder von einem erneuten Software Update sprichst?


    Ich hatte in diesem Thread auf die Auffälligkeit hingewiesen, dass diesmal im Rückruf Anschreiben zu 25SC4 nicht mehr nur von einer Software Lösung, sondern von einer Reparatur gesprochen wird.

    Das könnte auch einen Akkutausch beinhalten?

    Aber auch das, wie die übrige Diskussion hier, ist eigentlich ein stochern im Nebel und trägt zu einer sachlichen Diskussion nicht die Bohne bei.

    Unverständlich ist aber, dass diese betroffenen Hersteller sich mit der Softwarelösung ( nicht wirklich eine Lösung ) zufrieden geben und nicht auf einen Austausch drängen.

    Was bringt mir also ein weiteres Softwareupdate?

    Es muss uns allen klar sein, dass unser Auto wegen dieses Mangels trotz künftigen Softwareupdates deutlich im Wert gesunken ist.

    Und je mehr ich mit dem Problem beschäftige desto mehr Zweifel habe ich auch an der Sicherheit des neuen Updates

    So und nun lehne ich mich wieder entspannt zurück und harre der verbindlichen Antworten o.g. Hersteller. 😉

    Grüße aus dem Ruhrpott

    Wer eine Rechtsschutzversicherung hat sollte mal einen Anwalt nach der Rechtslage fragen.

    So langsam bekomme ich einen mittelschweren K*ckreiz. Aufgrund welcher Faktenlage soll den die Anfrage starten?

    Keiner weiß nichts genaues, aber alle sabbeln rum. Wie ein hysterischer Hühnerhaufen wird hier mit 0 (Null) Informationen aufgeregt um nichts diskutiert.

    Wartet doch einfach mal ab, welche Entscheidung seitens Ford/Samsung getroffen wird. Dann könnt ihr euch immer noch aufregen. Für jeden genau das richtige wird ohnehin nicht dabei rumkommen.

    Derweil erfreue ich mich an meinen tollen Kuga und fahre übergangsweise mit 80% Ladung und bekomme keinen Schluckauf vor lauter Aufregung. 😉

    Grüße aus dem Ruhrpott

    In diesem Fall gebe ich dir auch Recht Kuga20122 .

    Aber dieser sehr "unglücklich" gelaufene Fall sollte nicht zu grundsätzlichen Zweifeln führen.

    In der Ki liest sich die Aufarbeitung und Zusammenfassung wie folgt:


    Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) spielte im Abgasskandal eine Doppelrolle, die bis heute stark kritisiert wird: Einerseits ist es die zentrale Überwachungsbehörde, andererseits wurde ihm eine zu große Nähe zur Automobilindustrie vorgeworfen.

    Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte seiner Rolle:


    1. Die Aufsichts- und Genehmigungsbehörde

    Das KBA ist in Deutschland für die Typgenehmigung (Zulassung) neuer Fahrzeugmodelle zuständig. Es muss sicherstellen, dass Autos die gesetzlichen Umwelt- und Sicherheitsstandards einhalten.

    Versäumnisse vor 2015: Dem KBA wird vorgeworfen, über Jahre hinweg Hinweise auf Unregelmäßigkeiten ignoriert und sich bei den Prüfungen blind auf die Angaben der Hersteller verlassen zu haben.

    Fehlende eigene Kontrollen: Vor dem Skandal führte das KBA kaum eigene Nachmessungen im realen Straßenbetrieb durch, sondern akzeptierte Labortests, die von den Herstellern oft manipuliert waren.


    2. Krisenmanagement und Rückrufe

    Nachdem der Skandal im September 2015 durch US-Behörden aufflog, wurde das KBA zum zentralen Akteur bei der Schadensbegrenzung:

    Verpflichtende Rückrufe: Das KBA ordnete für Millionen Fahrzeuge (allein 2,4 Millionen bei VW) verpflichtende Rückrufe an, um illegale Abschalteinrichtungen durch Software-Updates zu entfernen.

    Überwachung der Updates: Die Behörde prüft und genehmigt bis heute die von den Herstellern entwickelten Nachbesserungen.

    Stilllegungsdrohung: Wenn Fahrzeughalter das geforderte Software-Update verweigern, kann das KBA über die lokalen Zulassungsstellen die Stilllegung des Fahrzeugs veranlassen.


    3. Kritik: "Industrie-Nähe" statt Verbraucherschutz

    Die Rolle des KBA gilt als einer der größten politischen Kritikpunkte des Skandals:

    Schutz der Hersteller: Kritiker und Umweltverbände (wie die Deutsche Umwelthilfe) werfen dem KBA vor, die Autoindustrie geschützt zu haben, indem es "freiwillige Servicemaßnahmen" statt strenger Rückrufe zuließ.

    Das "Thermofenster": Das KBA genehmigte lange Zeit das sogenannte Thermofenster (eine Reduzierung der Abgasreinigung bei niedrigen Temperaturen) als "Motorschutz". Der Europäische Gerichtshof (EuGH) und deutsche Gerichte stuften dies später in vielen Fällen als illegal ein, was das KBA massiv unter Zugzwang setzte.

    Werbe-Briefe: 2018 geriet das KBA in die Schlagzeilen, weil es im Auftrag der Industrie Briefe an Diesel-Besitzer verschickte, um für Umtauschprämien für Neuwagen zu werben – was als unangemessene "Schützenhilfe" empfunden wurde.

    Aktueller Stand (2025/2026)

    Das KBA ist heute deutlich strenger und führt regelmäßig eigene Felduntersuchungen durch. Dennoch beschäftigen die alten Genehmigungspraktiken weiterhin die Gerichte. Erst kürzlich (2024/2025) gab es Urteile, die besagten, dass das KBA bestimmte Fahrzeuge mit Thermofenstern niemals hätte zulassen dürfen, was den Weg für weitere Schadensersatzklagen ebnete.


    ...und, es muss einfach sein,

    Grüße aus dem Ruhrpott

    Unser KBA macht Druck? Sagt das auch die KI?

    Wenn wir mal davon ausgehen, dass deine Fragen auch etwas ernsthaftes beinhalten, hier die KI Antwort auf die Frage -

    Was sind die Aufgaben des KBA (Kraftfahrt-Bundesamt):


    3. Rückrufe und Produktsicherheit

    Wenn ein Fahrzeug einen sicherheitsrelevanten Mangel aufweist (z. B. defekte Airbags oder Bremsen), wird das KBA aktiv:

    • Es überwacht Rückrufaktionen der Hersteller.
    • In schweren Fällen kann das KBA Halter direkt anschreiben oder sogar die Stilllegung eines Fahrzeugs erzwingen, wenn der Mangel nicht behoben wird.

    Und Ford weiß mit Sicherheit, dass sie gut beraten sind, dies nicht auszuprobieren.

    Grüße aus dem Ruhrpott

    Ist es sinnvoll das Ford die Akkus alle tauscht? Meiner ist jetzt 5 Jahre alt. 8 Jahre Garantie gab es beim Neukauf. Wenn ich jetzt einen neuen bekomme sollte das Fahrzeug eigentlich ohne Probleme mit neuer Batterie durchhalten bis es gesamt 12 Jahre alt ist.

    Und nach erfolgtem FSA 24S79 Update wurden diese 8 Jahre auch noch schriftlich auf 10 Jahre, respektive 240.000 km Garantie erhöht.

    Zu deiner Frage ob ein Akkutausch sinnvoll wäre.

    Sollte Ford dieses Hochrisiko Problem anders nicht in den Griff bekommen, wird das KBA dran bleiben und schlimmstenfalls mit einer Stilllegung aller betroffenen Kuga PHEV drohen.

    Um dann von Klagen nicht überschwemmt zu werden, wird Ford nichts anderes als ein HV Akkutausch übrigbleiben.

    So jedenfalls ist meine Sichtweise.

    Grüße aus dem Ruhrpott