Beiträge von Kunde1974

    Kann man nur hoffen, dass die "verdächtigen" Fahrzeuge dann kurzfristig eine neue HV-Batterie bekommen. Ich möchte nicht Monate lang mit einem unnützen PHEV fahren müssen!

    Da die Rückruf-Kohorte der diversen Ford-Modelle weltweit viele 10 000 , wenn nicht deutlich mehr als 100 000 Fahrzeuge umfasst, gehe ich von mindestens vielen Monaten und eventuell mehreren Jahren bis zur endgültigen technischen und rechtlichen Problemlösung für alle Betroffenen aus - falls überhaupt.

    Aber warum kommt der RR 23B64 nicht in der App und auch nicht in der Ford Serice Info? Zumindest nicht bei mir...

    Der langjährige Händler meines Vertrauens hat mir dazu mitgeteilt, dass Kunden nicht zeitgleich informiert werden, sondern in mehreren Info-Wellen, da nicht alle gleichzeitig bedient werden können. Die Reihenfolge der Kunden-Benachrichtigungen bestimmt der Ford-Konzern.

    ...im Anhang die genaue Beschreibung unter "REASON FOR THIS PROGRAM", was 23B64 macht: Keine Einschränkung beim Betrieb "unverdächtiger" Fahrzeuge, also 100% laden erlaubt, um die volle Akku-Kapazität und -Reichweite zu nutzen. Bei "verdächtigen" Fahrzeugen automatische Begrenzungen von Ladekapazität auf 70%, Ladegeschwindigkeit auf max. 5 kW an WB und Ladesäulen, E-Motor-Leistung auf 70 kW und Reichweite je nach Fahrprofil des Fz.-Halters um 10-40%. Da wird der Kunde nur zufrieden sein, wenn das Update den Akku nicht zum Verdachtsfall einstuft.

    na ja, Ford baut ja die Akkus nicht selber…bei so einem Gau wird man sich von Hersteller des Autos zu Hersteller der Akkus auseinandersetzen müssen.

    Wenn derart fehlerhafte Akkus an den Fahrzeughersteller ausgeliefert werden, die ja offenbar von Beginn diesen Fehler beherbergen, wird die Rechtslage und damit ein finanzieller Ausgleich unter diesen beiden zu erörtern und klären sein…


    Grüße

    ...die Rechtslage zwischen den Konzernen in USA und Fern-Ost dürfte nichts mit EU-Gewährleistungsregelungen für Endverbraucher zu tun haben. B2B außerhalb der EU ist reine Verhandlungssache. Da kann auch mal für den Käufer gelten: "Gekauft wie besichtigt!" . Dann hätte FORD das alleine zu bezahlen.

    Wenn der Kuga vom 25SC4 nicht unmittelbar vom KBA Rückruf betroffen ist, wird das KZB 23B64 anscheinend bei den PHEV "zur Kundenzufriedenheit" angeboten.

    Die Maßnahmen scheinen gleich zu sein: " Display Warnung wenn Batteriefehler erkannt wird und Laden automatisch auf 80% begrenzt".

    23B64 gilt m. E. gleichermaßen für Betroffene von 25SC4. Die meisten Betroffenen sind nur noch nicht informiert worden. Ob die Betroffenen durch 23B64 zufriedener werden, bleibt abzuwarten...

    Rückrufaktion 23B64 ein Software-Update für das Batteriesteuermodul (Battery Energy Control Module - BECM).

    Hat nichts mit dem aktuellen Rückruf zu tun. Völlig andere Nummer, hier 25SC4

    23B64 und 25SC4 betreffen dasselbe Problem "Brandgefahr des Hochvoltakku"! Dabei dient das neuere KZP 23B64 für den Rückruf 25SC4 als "Überbrückungshilfe" bis mit 25SC4 die endgültige Problemlösung ausgerollt wird. Durch das Update mit 23B64 ändern sich im BCEM Voreinstellungen für die Akku-Entladung beim Fahrbetrieb und die Fehlerdetektierung und -anzeige im Fahrzeug-Display. Da mir die Deutsch-sprachige Version noch nicht im Wortlaut vorliegt, möchte ich nur den Hinweis aus der Amerikanischen Version loswerden: Zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit soll die elektrische Reichweite durch das Update verbessert werden. Meine Interpretation: Statt 80%-Ladung und Auto-EV wird die Entladung des Akkus und E-Motor-Leistung bei "Vollgas" automatisch gedrosselt. Weniger Leistung senkt den Stromverbrauch und steigert die theoretische Reichweite des Akkus. Dafür dürfte der Verbrenner häufiger aushelfen, um auf der Landstraße überholen zu können.

    Dann wird es nicht mehr lange bis nach D brauchen. Update durchführen und den Haufen Schrott verkaufen

    Lt. der reddit-Beiträge soll das update zum 2023er Rückruf "nur" das automatische Akku-Management-Modul betreffen, also nicht den Akku "nachbessern". Angeblich soll die Ladekapazität bei evtl. fehlerhaften Akkus vom Modul automatisch begrenzt werden. Bei unserem 2025er Rückruf steht, dass der Halter die Ladekapazität selbst begrenzen und nur noch den Auto-Modus für den Fahrbetrieb nutzen soll.

    Mein Kuga ist toll und keineswegs ein Haufen Schrott. Wenn überhaupt ist der asiatische Akku vom Zulieferer Schrott.

    Moin zusammen,

    wo habt ihr denn das mit den 120,- Euro Kulanz gelesen? Ich habe das Schreiben erhalten, da steht aber nichts von Kulanzzahlung.


    Sehr netter Kommentar kommt nicht mehr vor

    Ford bietet die Kulanzzahlung nicht ohne individuelle Reklamation an. Dasselbe gilt für die FORD-Vertragshändler. Das Kulanz-Angebot macht FORD nur, wenn der Kunde sich persönlich über die Betriebsbeschränkung durch den Rückruf und die Reduzierung der Ladekapazität und -reichweite individuell beim Kundenzentrum beschwert:

    kunden@ford.com

    Die Antwort von Ford auf meine Beschwerde:

    "Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die Ihnen durch die vorübergehende Einschränkung beim Laden entstanden sind.

    Bitte beachten Sie, die Hochspannungsantriebsbatterie Ihres Kuga Plug-In-Hybrids so zu laden, dass sie einen Ladezustand (SOC) von 80 % nicht überschreitet.

    Das Fahrzeug darf darüber hinaus nur im Auto-EV-Fahrmodus verwendet werden.

    Damit unsere Fachabteilung eine Entschädigung beziehungsweise eine Kulanzzahlung prüfen kann, bitten wir Sie, uns folgende Informationen vorab bereitzustellen:

    • einen Nachweis über das erhaltene Rückrufschreiben (aus datenschutzrechtlichen Gründen erforderlich),

    • Ein Bild der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (ehemals Fahrzeugschein) (aus datenschutzrechtlichen Gründen erforderlich),

    • sowie Ihre Bankverbindung zur Überweisung der Kulanzzahlung. (Name, Nachname, IBAN, BIC, Bank) "


    Viel Erfolg!