Beiträge von Kunde1974

    Ich habe einen geeichten Stromzähler in der Mennekes-Wallbox und lade den Akku vor dem Update von 0-100% und "bitte" Ford vor dem Update um Gewährleistung der amtlich nachgewiesenen Ladekapazität. Wenn Ford das nicht akzeptiert, beauftrage ich einen Anwalt mit der Reklamation des Fahrzeugs beim Vertragshändler. Ich habe Anspruch auf 100% der Netto-Ladekapazität gem. Produktdatenblatt und nicht 88% nach dem Update. 12% Verringerung der Leistung wären ein juristischer und technischer Sachmangel, den ich nicht akzeptiere. Meine Zustimmung zum Update mit der Leistungseinschränkung um 12% wäre m. E. juristisch konkludent ein Gewährleistungsverzicht. Das Update würde ich ohne Gewährleistungzusage für die volle Ladekapazität verweigern verweigern, um auf den gesetzlichen Gewährleistungsanspruch nicht zu verzichten.

    Ich habe soeben den Termin gemacht - am 28.08. ist meiner dran.


    Ich könnte damit leben . Jetzt lade ich schon seit Monaten auf 80 max. Da wären 90 (angezeigte 100) ja schon eine Verbesserung. :)

    Wenn das Update tatsächlich die Netto-Lade-Kapazität des Akkus um weitere 10% einschränken würde, wären von brutto ca. 14 kWh nicht mal 10 kWh übrig. Die in der kalten Jahreshälfte eh schon mickrige elektrische Reichweite würde durch das Update auf 30 Km und weniger kastriert. Das reicht auf dem Land meistens gerade mal bis zur Kreiststadt oder zum Arbeitsplatz. Zurück geht's dann mit dem inzwischen super-teueren Benzin? Wenn das Update tatsächlich eine Zwangsbegrenzung der Netto-Akku-Kapazität verursachen würde, müsste Ford das transparent kommunizieren, damit ich entscheiden kann, ob ich diesen Mangel akzeptiere oder den E-Modus und Akku weiter entsprechend der im Vertrag zugesicherten Produkteigenschaften nutzen kann.

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    Also was ihr alles wißt. Echt der Hammer. Meine Hochachtung.

    Ich wunder mich echt, dass keiner vom Forum hier in der Vorstandsebene von Ford arbeitet und den unfähigen Ingenieuren, Vertrieblern, Einkäufern und und und mal gehörig in den Arsch tritt.

    ...das war der Ursprungspost, den ich unfair finde, weil er alle Mitarbeitenden bei Ford für die Fehler des Akku-Zulieferers völlig zu Unrecht beschimpft. Ebenso unfair finde ich darauf folgende zustimende Kommentare, die Ford-Beschäftigten vorwerfen, aus egoistischen Motiven E-Schrott zu verbauen.

    Die letzten Posts sind mit viel Bauchgefühl für den "KLeinen Mann" schnell zustimmungsfähig. Ich finde diese Posts mit den pauschalen Vorwürfen insbesondere gegenüber Ford und seinen angeblich unfähigen Bossen, Ingenieuren, Vertrieblern und Einkäufern nicht fair: Ford hat 8 Jahre "Gewährleistung/Garantie" für Endkunden auf die Akkus im Vertrauen auf die QS seines Zulieferers übernommen. Der Zulieferer ist ein weltweit anerkannter und seriöser Hersteller von Hochvolttechnologie, die aber rasant weiterentwickelt wird und durch die steigende Nachfrage ebenso rasant neue Produktionskapazitäten erfordert. Ja, Ford schuldet uns die versprochene Garantie/Gewährleistung und Kundenorientierung! Nicht weniger, aber auch nicht mehr!

    Wir haben das Auto jetzt knapp 1 Jahr. In der ersten Woche ging's für eine Woche vom Rheinland in die Alpen und zurück, Durchschnitt Spritverbrauch auf 1600 Km mit über 80% Autobahn unter 6 l, genauer weiß ich das nicht mehr. Danach fast immer ca. 5000 Km Kurzstrecken mit hohem Stadt- und Lanstraßenanteil. So alle vier Wochen sind wir mal weiter als 50 Km gefahren und mussten nachladen oder Sprit verbrennen. Der BC zeigt jetzt 2,1 l/ 100 KM Durchschnitt für Benzinverbrauch. Tatsächlich habe ich seit Ende September vorigen Jahres nach dem Urlaub nicht mehr getankt, dreimal den Akku über öffentliche Ladesäulen, und zu 75% langsam über PV geladen. PV-Strom kostet ca. 10 ct. entgangene Einspeisevergütung, Unser Nissan Leaf ist noch effizienter: Der hat für über 70000 Km in 6 Jahren gar keinen Sprit verbrannt.