Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku

  • Ich spreche lieber von der Firma Ford als Verantwortlichen, als von Kaufleuten, Ingenieuren oder beiden gemeinsam.

    Wenn die Kiste 3x wegen Hochvoltbrandgefahr vom KBA zurückgerufen wird, dann haftet Ford gemäß der vereinbarten Garantiebedingungen.

    Es gibt Kuga's mit mehr als 5 Jahren Garantieverlängerung, die hat extra Geld gekostet.

    Was genau der Garantieumfang ist, wird der Musterprozess klären.

  • Ich spreche lieber von der Firma Ford als Verantwortlichen, als von Kaufleuten, Ingenieuren oder beiden gemeinsam.

    Wenn die Kiste 3x wegen Hochvoltbrandgefahr vom KBA zurückgerufen wird, dann haftet Ford gemäß der vereinbarten Garantiebedingungen.

    Es gibt Kuga's mit mehr als 5 Jahren Garantieverlängerung, die hat extra Geld gekostet.

    Was genau der Garantieumfang ist, wird der Musterprozess klären.

    Nach meiner Kenntnis haftet Ford 8 Jahre bzw. 160 000 Km für Mängel der Akkus. Für alle vom aktuellen Rückruf betroffenen Modelle besteht daher mindestens noch ca. 3 Jahre Gewährleistung, soweit sie im Einzelfall noch nicht mehr als 160 000 Km betrieben worden sind.

  • Nach meiner Kenntnis haftet Ford 8 Jahre bzw. 160 000 Km für Mängel der Akkus. Für alle vom aktuellen Rückruf betroffenen Modelle besteht daher mindestens noch ca. 3 Jahre Gewährleistung, soweit sie im Einzelfall noch nicht mehr als 160 000 Km betrieben worden sind.

    Danke für den Hinweis, da habe ich nochmal nach geschaut. Auf Seite 30 des Verkaufsprospekts „Preisliste A-DE22109101DE. Ford-Werke GmbH, Köln. Drucklegung: 20.11.2020“ steht:


    5 Jahre Herstellergarantie auf (alle) Hochvolt-Komponenten

    8 Jahre Herstellergarantie auf die (Hochvolt)-Batterie

    Zusammen mit der erweiterten Garantie im Schreiben (Juni.2025 zum Abschluss des Rückruf 24S79: Abschnitt „ LÖSUNG: …):

    … Die Hochvoltbatterie Ihres Fahrzeugs erhält ebenfalls eine erweiterte Garantie, die dieses potenzielle Problem für 240.000 km oder 10 Jahre abdeckt, je nachdem, was zuerst eintritt“

    hat vermutlich jeder PHEV Anspruch auf eine fehlerfreie Hochvoltbatterie. Deswegen wird es teuer für Ford und ob im Hintergrund LG oder Samsung gegenüber Ford haftet, ist mir egal.

  • Damit beruhigt man halt die Leute, damit sie sich nicht wie auf einem Pulverfass sitzend vorkommen. Am Ende spart man sich eben den pauschalen Tausch aller Akkus und macht das nur dann, wenn es nötig ist.

    Die paar Schritte kann ich auch (elektrisch) fahren.

  • Damit beruhigt man halt die Leute, damit sie sich nicht wie auf einem Pulverfass sitzend vorkommen. Am Ende spart man sich eben den pauschalen Tausch aller Akkus und macht das nur dann, wenn es nötig ist.

    ist doch auch logisch.

    Warum soll der Akku pauschal getauscht werden wenn kein Fehler vorliegt.

    Du lässt doch von deiner Waschmaschine auch nicht die Pumpe tauschen, obwohl sie funktioniert, nur weil sie beim Nachbarn kaputt ist.

  • Bei Software redet man oft von Bananenprodukt, die reift beim Kunden.

    Bei Hardware klappt das Bananen-Vorgehen halt nicht. Ohne ausreichende Qualitätstest wird es bei der Hardware teuer. Das wissen die Ford, LG und Samsung und versuchen es trotzdem. Jetzt wird es halt teuer.

    …nur dass in diesem Fall die Aufgabe der Qualitätskontrolle für die Fahrakkus beim Hersteller der Akkus liegt und nicht beim Verwender (also Ford), der überhaupt nicht über die entsprechenden Prüfverfahren verfügen wird…

    Ford kann nur das System in der Funktionalität „qualitätsprüfen“, nicht doch aber in die Tiefe des Akkus prüfen! Ford kann doch bei Zulieferung und Montage vielleicht die Kapazität der eingebauten Akkus prüfen, doch nicht aber in der Tiefe die einzelnen Akkuzellen oder Akkublöcke.

    Ich kann doch euren Ärger und euren Missmut über Ford verstehen, klar ist der Kunde der Angearschte, der Vertragspartner für ein mangelfreies Produkt ist der Verkäufer, also Ford. Ich wäre genauso „pissig“ ob der Situation, gleichwohl ich nicht Ford an diesem Mangel „die Schuld zuweise“.

    Der Verkäufer hat nun allerdings schnellstmöglich zu reagieren und den Mangel abzustellen - im Hintergrund werden gleichwohl die Drähte in Gesprächen zwischen Akkuzulieferer heißlaufen. Und da es hier um nicht unerhebliche Beträge geht, dauert es eben ein bisschen länger, hier die Lösung zu präsentieren.

    Aber eins finde ich nicht ganz fair - Ford nun „aufzuhängen“ und das Produkt an sich nun zu verdammen - mich hat hier kein einziges Argument davon überzeugt, warum Ford (in diesem Fall, anders sieht es zB beim Rasselmotor oder dem frühen Versagen der 12V-Batterie aus) der Adressat der Schande sein sollte…gleichwohl muss Ford natürlich auch Druck beim Akkuzulieferer machen, die ein fehlerhaftes geliefert haben und so den Auslöser für das Desaster setzten🥴


    Grüße


    Grüße

    Kuga PHEV Vignale, Vollausstattung

    Bestellt: 07.08.2020

    Produktion: 18.02.2021

    Auslieferung: 09.04.2021

    Verkauft: 08.12.2022

    Verbrauch im gesamten Zeitraum: ca. 16600 km gefahren, 14,62 kwh/100km (inkl. Ladeverluste)+ 1,45 L/100km


    STOP WAR!!!

  • Aber eins finde ich nicht ganz fair - Ford nun „aufzuhängen“ und das Produkt an sich nun zu verdammen - mich hat hier kein einziges Argument davon überzeugt, warum Ford (in diesem Fall, anders sieht es zB beim Rasselmotor oder dem frühen Versagen der 12V-Batterie aus) der Adressat der Schande sein sollte…gleichwohl muss Ford natürlich auch Druck beim Akkuzulieferer machen, die ein fehlerhaftes geliefert haben und so den Auslöser für das Desaster setzten🥴

    Es geht bei der Sache mit dem HV-Akkus einfach um eine Brandgefahr und nicht um irgendwelche Schönheitsfehler, oder ob ein Auto anspringt oder nicht. Ich finde, da kann nicht so entspannt sein als Kunde und sagen: ok, ich habe jetzt ja 10 Jahre Garantie auf die Akkus. Sollten die zündeln, was scheinbar trotz Update sein kann, braucht man auch keine mehr, . Eine tolle Lösung war das.

    Die paar Schritte kann ich auch (elektrisch) fahren.

  • Auch wenn nur 1% (Statistik [sic]) von uns betroffen sind bleibt für alle ein ungutes Gefühl. Keiner weiss ob er zu diesen 1% gehört. Darauf zu bauen, dass das neue Update das Risiko minimiert oder sogar ganz auf Null senkt ist wie pfeifen im Wald. Hier wurde von den Herstellern ( Auto + Akku) sehr viel Vertrauen verspielt. Die Autobauer sollten im eigenen Interesse die Akkubauer in die Pflicht nehmen und so Vertrauen wieder aufbauen.

  • Es geht bei der Sache mit dem HV-Akkus einfach um eine Brandgefahr und nicht um irgendwelche Schönheitsfehler, oder ob ein Auto anspringt oder nicht. Ich finde, da kann nicht so entspannt sein als Kunde und sagen: ok, ich habe jetzt ja 10 Jahre Garantie auf die Akkus. Sollten die zündeln, was scheinbar trotz Update sein kann, braucht man auch keine mehr, . Eine tolle Lösung war das.

    Wie drehen uns im Kreis - ich habe mit keinem Wort die „Brandgefahr“ als Schönheitsfehler abgetan - und dennoch - Ford hat reagiert und eine Handlungsanweisung zur Minimierung des Eintritts des Schadensfalles an die Fahrzeugbesitzer rausgegeben.

    Damit haben sie -ein gewisses Restrisiko hinnehmend (das besteht aber bei jedem anderen Auto auch, egal ob Benziner oder E-Auto)- zunächst reagiert, bis die endgültige Lösung zur Verfügung gestellt wird.

    Und bitte nicht außer Acht lassen: Ein Update wird wohl eine „VORÜBERGEHENDE“ Lösung, bis die endgültige Lösung bereitgestellt wird.

    Und wenn die „endgültige“ Lösung ein Update ist, was die Batteriezellen soweit überwacht und im „Entwicklungsfall eines drohenden Schadens“ RECHTZEITIG das System abschaltet, dann ist das auch ok (hat Ford ja übrigens auch mit den klebenden Schützen beim Akku des Mach E gemacht), dann ist das in den 1% der dann ausgelösten Schutzschaltung für den Betreffenden zwar ärgerlich, die Brandgefahr wäre damit aber auf Null reduziert.

    Aber soweit sind doch die Fakten ja noch gar nicht - ich wäre also gelassen, bis Ford die endgültige Lösung darstellt - dann könnte ich immer noch überlegen, ob mir die dann angebotene Lösung gefällt oder nicht, ich ggf. im Einzelfall rechtliche Schritte einleite, das Auto verkaufe oder sonstige für mich gangbare Lösungen beschreite.


    Grüße

    Kuga PHEV Vignale, Vollausstattung

    Bestellt: 07.08.2020

    Produktion: 18.02.2021

    Auslieferung: 09.04.2021

    Verkauft: 08.12.2022

    Verbrauch im gesamten Zeitraum: ca. 16600 km gefahren, 14,62 kwh/100km (inkl. Ladeverluste)+ 1,45 L/100km


    STOP WAR!!!

  • Frage in die Runde mit Rückruf-Aktion:

    Hat schon jemand seinen PHEV verkauft mit einer laufenden Rückruf-Aktion?

    Wir wollten unseren Kuga eigentlich verkaufen und auf einen Vollstromer umsteigen.


    Der aktuelle Fehler wird anscheind nicht so schnell gelöst. Auf unsere Anfrage hies es:"... frühestens Mitte 2026, eher Herbst 2026 ...".


    Kann man dann nur an einen Händler verkaufen und gibt es dann wenigstens ein besseres Angebot?


    Vielleicht hat hier ja schon jemand verkauft.

    Bestellt: 26.08.20

    Produktionsdatum: unbekannt

    Liefermonat lt. FFH: Dezember 2020 ... evtl. Ende Januar?? GELIEFERT 13.01.21/ABGEHOLT 15.01.21

    Modell: Kuga PHEV ST-Line X 2,5 Duratec PHEV, Obisdan-Schwarz Metallic

    Name: Mando :saint:

    ... wir sind begeistert :love: