Beiträge von MucCowboy

    ich muss im Juli sowieso zum Service wegen einem Rückruf. Ich denke das gehört dazu.

    Wenn das Update dann bereits auf dem Ford-Server korrekt bereitgestellt ist, dann ja, sonst eher nicht. Denn ein Servicebetrieb wird sich nur aus der offiziellen Quelle bedienen.

    Zurück zur Technik, wenn's geht ;)

    Das ist dauerhafte Leistungseinschränkung ohne Entschädigung.

    Du hast meinen Beitrag nicht verstanden.... oder Du willst ihn vielleicht auch garnicht verstehen ;)


    Ich habe ausgeführt, dass mit Softwareanpassung das Verhalten des Fahrzeugs beim Laden verändert werden kann, damit der Worst Case eben nach menschlichem Ermessen nicht eintritt. Wenn also die Softwareanpassung entwickelt, getestet, qualitätsgesichert und in alle Fahrzeuge ausgerollt ist, sollte ein Laden auf 100% wieder möglich sein. Von "dauerhafter Leistungseinschränkung" kann also keine Rede sein. Vielleicht dauert es halt etwas nur länger, bis er ganz voll ist.

    "Es wird eine Software entwickelt, die das Hardwareproblem erkennt, analysiert und Maßnahmen ergreift, bevor es zum Brand kommt", wurde weiter oben mitgeteilt. Warum soll das Ladelimit von 80 % etwas an einem möglichen Brand ändern? Ist nicht der Ladevorgang an sich das Problem für einen möglichen Brand?

    Das wurde in diesem Dauerthema sicherlich auch schon mehrfach gesagt:

    Es geht darum, eine Kette von möglichen Effekten zu verhindern, die im aller-ungünstigsten Fall zum Brand führen KÖNNTEN. Das Problem hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein nicht-einwandfreier Akku "ausgasen" könnte, d.h., dass Gase austreten. Das könnte auftreten, wenn der Akku heiß wird. Und diese Erwärmung tritt im Lade- und im Entladebetrieb auf (jeder kennt das vom Handy). Beim Entladen wird ja gefahren, da hilft der Fahrtwind zur Kühlung. Also wird besonders der Ladebetrieb beachtet. Sollten solche Gase austreten, könnten diese sich z.B. am heißen Motor entzünden, und dann kann es brennen. Mit jedem Punkt in dieser Kette wird das Eintreten des ultimativen Ernstfalles (Brand) unwahrscheinlicher, aber er ist nicht völlig ausgeschlossen. Daher die Handlungsempfehlung und angekündigte Nachbesserung.


    Akkus werden gegen Ende des Ladezykus' am wärmsten. Deshalb die Empfehlung mit 80%, um diesen potentiell riskanten Bereich zunächst auszuklammern. Nachdem die Software bereits beim Laden ständig die Temperatur des Akkus überwacht, nehme ich stark an, dass die angekündigte Modifikation genau hier ansetzen wird, z.B. indem bei entsprechenden Temperaturverlauf in den letzten 20 Prozent das Laden gedrosselt wird oder Ladepausen eingebaut werden.


    Ein präventiver Tausch aller möglicherweise betroffenen Akkus ist

    - wirtschaftlicher Wahnsinn für Ford

    - umwelt-seitiger Wahnsinn für uns alle

    - kapazitätsmäßiger Wahnsinn für die Vertragswerkstätten

    - und in dieser Stückzahl am Weltmarkt auch garnicht verfügbar


    Und es stimmt schon: Software kann keine Hardware reparieren. Aber Software regelt die Nutzung der Hardware. Genau darum geht es.

    Kann ich noch ergänzen:

    Ja, das ist eine Funktion im Keyless-System von Ford, nicht nur im Kuga.


    Wenn ein Schlüssel im Fahrzeug gelassen und dieses verriegelt wird (egal ob mit einem anderen Schlüssel oder z.B. durch Schließen der Heckklappe im bereits verriegelten Zustand), dann wird dieser Schlüssel in der Wegfahrsperre deaktiviert. Ein Autoknacker kann damit also nicht einfach wegfahren. Erst wenn das Fahrzeug mit einem weiteren, gültigen Schlüssel wieder entriegelt und gestartet wird, dann wird der deaktivierte Schlüssel automatisch wieder aktiviert.


    Zumindest in älteren Bedienungsanleitungen war dieser Umstand erwähnt.