Beiträge von MucCowboy

    Interessant. ;)

    Hier mal ein Blick in die Physik. Formel: W = A x V, oder hier kW = A x V / 1000

    Auf einer mit 16 A abgesicherten Einphasenleitung bekommt man rechnerisch maximal 3,68 kW bevor der Sicherungsautomat klickt. Der Kuga bekommt weniger als das durch Leitungs- und Ladeverluste.

    Bei 11 kW fließen 48 Ampere, inkl. Verluste so um die 50 A.

    Zeig mir bitte eine Standard-Haushaltsleitung, die mit >=48 Ampere abgesichert ist.

    Mit Drehstrom (Kraftstrom) ist das schon was Anderes. Hier liefert mit 3x 16 A abgesicherte 400 Volt rechnerisch rund 11 kW.

    Hallo und willkommen im Forum.


    Ich habe selbst erst vor 3 Monaten einen 2023er PHEV gekauft und freue mich jeden Tag an diesem Fahrzeug.

    Zu Deinen Punkten:


    Drehstromanschluss ist immer gut. Wie stark ist der abgesichert? 3x 16A oder 3x 32A? Beachte, dass eine Wallbox, die 3x 32A zieht, den gesamten Hausanschluss ans Limit bringen kann wenn der zu knapp bemessen ist. Mit 3x 16A gehst Du diesem Risiko aus dem Weg, aber das Laden dauert halt etwas länger.


    Über die Akkus und den aktuell offenen Rückruf (ja, jeder derzeit gebraucht zu kaufende Kuga ist betroffen) wird hier an anderer Stelle gewaltig hitzig diskutiert, aber es gibt so gut wie keine belastbaren Fakten sondern überwiegend nur Vermutungen und Beobachtungen. Besser nicht irre machen lassen.


    Wenn der Händler ein Batteriezertifikat erstellt hat, fördert das das Vertrauen, ist also immer gut. War bei mir auch so. Dafür gibt es festgelegte Prüfprogramme.Aussagen wie "vom Händler getestet" belegen dagegen garnichts.


    "AHK vorbereitet" heißt, dass keine drin ist, aber der elektrische Anschluss soweit vorbereitet ist, dass sie nachgerüstet werden kann, und zwar a) der mechanische Teil draußen und b) die Steuerelektronik bis zur Steckdose drinnen.


    Viel Spaß beim Suchen und Probefahren. Der Wagen ist ein Platzwunder. Und angesichts der (auch hier kräftig angeheizten) Verunsicherung über den offenen Akku-Rückruf (Lösung liegt bereits vor, muss halt eingespielt werden) sind die Preise auch nicht zu hoch.

    Deutschlandweit: 67.165

    Weltweit: 323.847

    Das größte Problem dürfte aber sein, überhaupt Akkus zu bekommen...

    Ganz genau.

    In dieser Größenordnung dürften solche Batterien - bei ohnehin anhaltend hoher Nachfrage - auf dem Weltmarkt garnicht verfügbar sein. Stichwort "Seltene Erden". Selbst China rückt die Dinger nur noch ungern raus, um seine eigene E-Auto-Industrie zu protektionieren. Die Kostenwelle für Produktion, Einkauf und Austausch und der zeitliche Aspekt für die damit beauftragten Werkstätten wurden ja auch schon angesprochen. Dazu kommt dann die Entsorgung der ausgetauschten Einheiten, die allesamt nicht mehr neuwertig sind, auch wenn 99,x % davon garkeinen Fehler enthalten dürften. Also, selbst wenn Ford im Handstreich alle im Rückruf eingeschlossenen Akkus tauschen wollte, ist es schlicht unmöglich.


    Mir schmeckt das Ganze auch nicht so wirklich, aber ich verstehe, dass das Softwareupdate, wie es sich derzeit darstellt, verbunden mit der bedingten Garantieverlängerung, der einzig machbare Kompromiss ist.

    Es wird aber anscheinend auch nicht kommuniziert, dass die Service-Gutscheine für die entstandenen Unannehmlichkeiten sind.

    Davon steht nichts im Anschreiben (davon ausgehend, dass es keine mehreren verschiedenen Fassungen dieses Schreibens gibt). Und was dort nicht gehannt wird, darüber braucht man nicht zu spekulieren.


    Die vertragliche Garantieerweiterung bezieht sich nur auf die Degradation des Akkus und den SOH innerhalb der genannten Grenzen, nicht auf die auf 24 Monate begrenzte gesetzliche Gewährleistung der rechtlichen Haftung für technische Produktionsfehler, die explizit Grund für diesen Rückruf und die "Abhilfe" durch das Update sind.

    Auf was sich die Garantieverlängerung bezieht, steht ebenfalls expressis verbis im Schreiben, und zwar auf die mögliche Reichweitenverringerung um bis zu 12 % falls der neu eingeführte Algorithmus zum Wohle des Akkus eingreift.


    Die gesetzliche Produkthaftung, eine völlig andere gesetzliche Regelung, ist für die meisten der hier in Rede stehenden Fahrzeuge bereits abgelaufen (Beweislastumkehr nach 12 Monaten). Sie kann also kein "expliziter" Grund für die durch den Rückruf erfolgte Nachrüstung sein. Bitte nicht immer wieder neue Sachen in den Ring werfen, die garnicht stichhaltig sein können.

    Ja, das macht eine eventuelle Nachrüstung dann unmöglich, weil davon ausgegangen werden kann, dass die nötigen Teile und Kabelbäume vom Vor-Facelift vor Wegfall des Features im Facelift nicht passen, sowie dass es die Steuersoftware im Facelift eine "4-Tür-Version" nie gab.


    Mein Vor-Facelift von 2023 hat das auch bereits nicht mehr, aber so ist es denn.

    Ja?


    Was möchtest Du uns denn mitteilen?

    Betrachte Deinen Beitrag doch mal bitte mit den Augen eines unbedarften Lesers. 2 Smilies und ein paar Angaben zu Deinem Fahrzeug, sowie der Titel "Fahrerspiegel Plastehülle". Was ist damit?

    In welchem Land bist Du unterwegs?

    Hier in Deutschland ist das so nicht zulässig. "Tagfahrlicht" mit voller Leuchtstärke gibt es nur vorn. Wenn es auch hinten leuchten soll, ist das "Standlicht". Und Standlicht ist nur mit weniger Leuchtkraft erlaubt, auch vorn.


    In anderen Ländern kann das anderes geregelt sein. Fahrzeuge für den deutschen Markt sind so konfiguriert, dass es in Deutschland passt. Werden diese nach andere Länder versetzt, sollte eine gute Ford-Werkstatt das durch Austausch der Konfiguration anpassen können, denn das Fahrzeug ansich ist ja überall dasselbe.

    ...gehe aber davon aus, dass die Einstellungen denen des Kuga ähneln.

    Nein, das tun sie nicht.

    Der Kuga stammt vom Focus ab, aber der Galaxy ist ein Bruder vom Mondeo, und diese Fahrzeuge haben ein ganz anderes Steuermodul.


    Lichtschalter auf Stellung "Standlicht" drehen?