Beiträge von otto55

    Der Reichweitenverlust ist das eine, auf der anderen Seite steht, dass durch den Kapazitätsverlust der Verbrenner bei Kurzstreckenfahrten jetzt häufiger und vor allem nur für eine kurze Zeit läuft. Der Motor wird dadurch nicht ausreichend warm, was höherer Verschleiß beim Motor und Öl bedeutet.

    Viele werden vor dem Kauf ihr Fahrprofil mit den Angaben zur elektrischen Reichweite verglichen und erst dann den Kauf getätigt haben.

    Ärgerlich ist vor allem, dass pauschal die verwendbare Akkukapazität begrenzt wird, nach welchem Kriterium ist unklar, wird nicht kommuniziert. Denn ob die Zellen wirklich mangelhaft sind weiß ja keiner, das sieht man ja nicht von außen. Selbst messbare Spannungsunterschiede zwischen den Zellen müssen ja nicht zum Brand führen und können eine andere Ursache haben.

    Wir werden sehen, ob Ford mit der jetzigen Lösung in den USA bzw. in anderen Ländern durchkommt. Die Regelung zur Sachmangelhaftung ist in Deutschland ja nicht sehr streng und hilft den wenigsten von uns, da die Frist schon abgelaufen ist.

    Die Tests kosen 100€ und machen als zertifizierter Nachweis möglicherweise mehr Eindruck, als ein Screenshot vom Forscan.

    Weiterhin sind die Tests einfach an die OBD-Buchse anzuschließen und fertig. Das kann jeder.

    Was nicht jeder kann, ist das Forscan-Programm zu installieren, zu bedienen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Außerdem muss dann auch noch der passende OBD-Stecker gekauft und installiert werden.


    Aber das soll jeder für sich entscheiden.

    Mit Forscan kann man nicht nur einen Screenshot der Werte machen, man kann das Prokoll (Lade-/Entlade-) auch als .csv Datei (ca. alle 10 ms werden die Werte protokolliert) exportieren und in Excel importieren. Der Umgang mit Forscan ist kein Hexenwerk, der passende OSB2-Adapter hat bei Amazon 40€ gekostet und kann immer wieder verwendet werden und mit der 2 Monate gültigen erweiterten kostenlosen Lizenz auch für andere Funktionen (Fehlercodes auslesen, Funktionen freischalten) im Ford benutzt werden.

    Letzten Endes wird vor Gericht aber sicher ein Gutachter benötigt.

    Hat jemand Zugriff auf das Urteil des LG Frankfurt am Main, Az. 2-27 O 248/25?


    Mein Händler hat die Teilnahme am Verfahren vor der Kfz-Schiedsstelle abgelehnt und sich dabei auf genau dieses Urteil berufen. Nach seiner Darstellung soll die Frage der vom Hersteller vorgesehenen Abhilfemaßnahme dort bereits zugunsten des Herstellers entschieden worden sein.


    Kennt jemand dieses Verfahren oder hat Zugriff auf das vollständige Urteil bzw. die Urteilsbegründung?

    laut KI ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen

    Wenn das Auto im Display 0% bzw.0km anzeigt, sind lauf Forescan bei meinem Auto noch 2,42 kWh im Akku. Die Zellspannung liegt beträgt 3,52V.

    Bei 100% sind es 12,2 kWh und 4,08V (SoH 88%)

    In diversen Artikeln zu LiIon-Akkus wird die Entladeschlussspannung eines klassischen Lithium-Ionen-Akkus von 2,5V bis 3V angegeben und die Ladeschlussspannung mit 4,2V.

    Das diese Werte nicht ausgenutzt werden, dient sicher dem Schutz der Akkus. D.h. wir erreichen praktisch nie einen vollen Lade-/Entladezyklus, wenn wir den Akku von 100 auf 0% entladen und anschließend wieder auf 100% laden.

    So sehe ich das, lasse mich aber gern eines besseren belehren, wenn jemand das entsprechend begründen kann.

    Die Übersetzung:

    Ich habe meinen Fall für ein Auto-Schiedsverfahren eingereicht. Der Händler wurde offiziell gebeten, sich zu der Angelegenheit zu äußern.


    Ich warte seit etwa drei Wochen auf die Antwort des Händlers. Bisher habe ich keine Informationen darüber erhalten, ob seine Aussage eingegangen ist.


    Darüber hinaus habe ich einen Brief an das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) geschickt, in dem ich einige detaillierte Fragen zum Produktrückruf und zum bestehenden Problem gestellt habe. Ich warte immer noch auf eine schriftliche Antwort.


    Außerdem habe ich bereits drei E-Mails mit spezifischen Fragen an Ford geschickt. Leider kommen Fords Antworten nicht auf den Kern der Sache und beantworten nicht eindeutig wichtige Fragen.


    Morgen werde ich den Kfz-Schiedsausschuss bitten, zu fragen, ob es in der Zwischenzeit eine Erklärung des Händlers gegeben hat.


    Sobald ich neue Informationen von einem Händler, einem Schiedsgericht oder einem KBA erhalte, werde ich Sie hier im Forum informieren.

    Zum Thema SoH nach dem Update sagt die KI:

    Der SoH eines Akkus beschreibt, wie viel der ursprünglichen Kapazität physisch noch vorhanden ist.

    Nach dem Rückruf‑Update (25SC4) passiert Folgendes:

    1. Die nutzbare Kapazität wird softwareseitig begrenzt

    Ford reduziert die nutzbare Energie, um alternde oder potenziell fehlerhafte Zellen zu entlasten.

    Das ist keine echte Degradation, sondern eine Sicherheitsmaßnahme.

    Quelle: Ford begrenzt die nutzbare Energiekapazität laut Herstellerinfo

    2. Der SoH wird dadurch nicht automatisch schlechter angezeigt

    Da die Begrenzung nicht durch Zellverschleiß, sondern durch Software erfolgt,

    wird der SoH in vielen Diagnose‑Apps nicht sinken, weil die physische Kapazität nicht gemessen, sondern nur die nutzbare Kapazität limitiert wird.

    3. Die reale Reichweite sinkt trotzdem

    Ford bestätigt bis zu 12 % weniger elektrische Reichweite nach dem Update.

    Das ist die Folge der Kapazitätsbegrenzung – nicht eines schlechteren SoH.

    4.Durch die geringere Belastung der Zellen (weniger nutzbare Kapazität → weniger Stress)

    kann der physische Alterungsprozess sogar verlangsamt werden.

    Das ist eine technische Ableitung, keine offizielle Aussage von Ford.

    Fazit: Der Akku hat bei einem SoH von z.B. 88% (meiner nach 65 Monaten) noch eine ganz passable Kapazität, wir können die blos nicht mehr nutzen :cursing:. Dadurch ist es leicht die Garantie zu verlängern - SoH sinkt langsamer.

    Mal sehen, ob sich Anwälte und Gerichte finden, die diese Schummelei nicht akzeptieren.

    wieso kaufts du dir einen PHEV, wenn du eh nicht laden willst. Ein FHEV wäre da vielleicht die bessere Lösung, anstatt die sicher nicht leichte Batterie immer mitzuschleppen.

    Laut KI benötigt die Klimaanlage je nach Temperatur mind. 1kw bis 2kw, bei hohen Temperaturen noch mehr. Viele eingeschaltete Nebenverbraucher reduzieren halt schnell die Reichweite.

    Außerdem wissen wir ja nicht, wie gefühlvoll dein Gasfuss und wie dein Fahrprofil ist. Über die vielen Faktoren, die den Verbrauch mehr oder weniger stark beeinflussen wurde im Forum schon ausgiebig diskutiert. Jeder fährt anders und hat andere Fahrprofile.