Diskussion zum Rückruf 25SC4 für den Kuga, Brandgefahr des Hochvoltakku
-
-
Die verlinkte Anwaltskanzlei hat mich im Rechtsstreit mit VW (Dieselskandal) vertreten.
Sie haben die ganze Sache damals für mich positiv entscheiden können. Und ich war damals einer der "ersten Hundert" die VW noch als Einzelperson verklagt haben. Damals war noch keine Rede davon das das Ganze so groß wird und es auch Sammmelklagen geben wird.
Ich kann die Kanzlei also empfehlen und werde mal in mich gehen wie ich mit dem Kuga verfahren werde.
-
Beim Diesel-Skandal mit dem VW-Motor gab es einen gewaltigen Unterschied in der Sache: Es ging um eine absichtliche Täuschung des Herstellers gegenüber Handel und Kunden mit nachgewiesenen Vorschriftenverletzungen des Herstellers gegen die gesetzlichen Zulassungsvorschriften vor der Markteinführung der VW-Modelle. Das ist bei von Akku-Zulieferern verursachten und nach meiner Einschätzung weder beabsichtigten noch vertuschten technischen Problemen überhaupt nicht vergleichbar.
-
Ford versucht ein höchst schwerwiegendes Hardwareproblem (!!! Brandgefahr!!!) mit einer Software zu vertuschen. Das Verhalten von Ford ist sehr wohl mit der Dieselaffäre vergleichbar.
-
Ford versucht ein höchst schwerwiegendes Hardwareproblem (!!! Brandgefahr!!!) mit einer Software zu vertuschen. Das Verhalten von Ford ist sehr wohl mit der Dieselaffäre vergleichbar.

-
Eindeutig nein: Ford hat den eventuellen Mangel gestanden und nicht vertuscht. Die Ford-Software soll die Hardware-Probleme des Akku-Lieferanten identifizieren und ggfs. nachbessern. VW hat absichtlich getäuscht und den von der eigenen Entwicklungsabteilung zu verantwortenden Produktmangel bewusst vertuscht. Ich bin ziemlich sauer über den erneuten Rückruf. Der Vergleich mit dem Diesel-Skandal ist aber nicht fair.
-
Es wurde zwar nichts vertuscht aber nach 2 erfolglosen Nachbesserungsversuchen hat man das Recht auf Minderung des Kaufpreises oder Rücktritt vom Kaufvertrag, 439 BGB.
Also heisst es abwarten was die 2. Nachbesserung bringt.
Vielleicht gibt es ja einen Austausch - die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ausserdem dürfte es Schadensersatzansprüche geben weil man das Auto erst garnicht und dann nur bis 80% laden darf.
-
Wenn man versucht ein Hardwareproblem mit einer neuen Software zu beheben dann ist das keine Vertuschung sondern eine glatte Verarschung
Da wird nur ein Pflaster auf das Problem geklebt und gehofft, dass es nicht wieder runterfällt wie beim 1. Update , aber das eigentliche Problem wird damit nicht endgültig behoben. Der Mangel eines unsicheren Akkus bleibt.Genau wie der Rückruf wegen des Pleuellagers. Das wurde ebenfalls nicht sauber geklärt und nur auf Verdacht gehandelt.
-
Wenn man versucht ein Hardwareproblem mit einer neuen Software zu beheben dann ist das keine Vertuschung sondern eine glatte Verarschung

Ford versucht nicht, "ein Hardwareproblem mit einer neuen Software zu beheben", sondern das potenzielle Hardwareproblem Akkugenau zu identifizieren, Das halte ich für sachgerecht. Es wäre m. E. nicht sachgerecht, umweltfeindlich und wirtschaftlich unsinnig, auf Verdacht zehntausende Akkus zu tauschen, wenn nur wenige Akkus tatsächlich gefährliche Mängel hätten.
-
scheint aber nicht so doll zu funktionieren oder warum gibt Mercedes die Softwarelösung auf und tauscht aus?
Während zuerst Software-Updates das Risiko minimieren sollten, startet Mercedes jetzt den Batterietausch auch in Deutschland. - Auto, Motor Sport. Es handelt sich hier um einen anderen Hersteller aber mit dem selben Problem. Die Softwareüberwachung funktioniert nicht zuverlässig.