12 Volt Batterie Ladestand niedrig.

  • Ich habe ein Ford Kuga Facelift 2024 FHEV (Vollhybrid). Mein Fahrprofil ist 6 x pro Woche je 8km, also immer Kurzstrecke. Das ist für die 12 Volt Batterie sehr schlecht. Ich habe gelesen, dass man die 12V Batterie bei solchem Fahrprofil regelmäßig extern aufladen sollte. Leider habe ich keinen Stromanschluss dafür. Es bleibt nur die Möglichkeit 1: Regelmäßig eine lange Distanz fahren, um 12V Batterie mehr aufzuladen. Oder Möglichkeit 2: Regelmäßig das Auto ca. 30 Minuten einschalten, um die 12V Batterie im READY-Modus des Autos aufzuladen, ohne herum zu fahren.

    Hat jemand die Erfahrung für die Möglichkeit 2, also 12V Batterie Aufladen im READY-Modus?

  • … 6 x pro Woche je 8km, also immer Kurzstrecke. Das ist für die 12 Volt Batterie sehr schlecht. …

    … 12V Batterie Aufladen im READY-Modus? …

    Solch ein Kurzstreckenbetrieb sollte der 12V-Batterie nicht schaden. Auch im FHEV wird der Verbrennungsmotor ja durch den Startermotor/Generator mit Energie aus dem HV-Akku gestartet, was die 12V-Batterie nicht belastet. Ganz im Gegenteil sollte die 12V-Batterie bei deinem Fahrprofil bei jeder Fahrt mehr geladen als entladen werden. Würde das Auto die ganze Woche stehen, wäre das sicherlich für den Ladezustand der 12V-Batterie kritischer. Es ist auch völlig egal ob du eine halbe Stunde fährst oder dieselbe Zeit im Ready-Modus stehst, wobei ich nicht weiß, wann das BMS bei einem FHEV im Stand die Ladespannung reduziert oder ob nach einiger Zeit der Verbrennungsmotor startet, da der HV-Akku ja nicht sehr groß ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Kuga-Stromer ()

  • Vielen Dank Kuga-Stromer für Ihre Antwort.

    Ihre Erklärung bestätigt auch mein Kenntnis, dass die 12 V Batterie vom HV-Akku durch DC/DC-Wandler geladen wird und der Benzinmotor durch E-Motor/Generator mit HV-Akku gestartet wird. Daher wird die 12 V Batterie eigentlich nicht extrem gelastet.

    Aber mein Kuga ist nur 7 Monate alt und hat schon einmal die Meldung „12 V Batterie Ladestand niedrig“ gezeigt, nachdem das Auto nur 4 Tage in der Garage (Temperatur > 0 Grad) stand. Ich habe den Verkäufer bei Ford kontaktiert. Er sagte mir, dass mein Fahrprofil die Ursache ist. Und er meinte, dass die 12 V Batterie stark durch Anlasser (Starter) belastet wird und nur durch den laufenden Benzinmotor über die Lichtmaschine geladen wird. Daher konnten wir nicht mehr auf der gleichen Basis diskutiert werden. Die einzige brauchbare Information von Ihm ist, dass die 12 V Batterie regelmäßig zusätzlich aufgeladen werden muss, damit der Ladestand im gesunden Bereich bleibt.

    Ich habe deswegen über das Aufladen im READY-Modus gefragt, weil ich denke, damit man vielleicht die unnötige Fahrt sparen könnte.

  • Moin,

    evtl hilft Dir so etwas weiter:


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    Wäre ein Versuch wert und ist nicht so kostspielig.

    Grüße

    Jörg21279


    WF0FXXWPMHPU0599x, Build Date : 05.10.2023, 2.5L PHEV, ST-LINE, start warranty: 17.01.2024

  • Ich kenne sowas aus dem Campingbereich für Wohnmobile, die länger stehen. Wichtig ist bei unseren Kugas, dass man den Ladeanschluss über die OBD Schnittstelle laufen lässt, da die 12v Dose bei Zündung aus kein Strom aufnehmen kann. Habe auch schon überlegt mir sowas zu holen. Taugt bestimmt nicht dazu eine Batterie vollzuladen, aber sie vielleicht wenigstens zu erhalten.

  • Hallo zusammen,
    mich beschäftigt das auch. Die Ford-Werkstätte meint, dass ich mich nicht schrecken soll.
    Diese Warnung kommt angeblich schon, wenn die Batterie nur mehr 80% voll ist (oder waren es 75%, hmmm!)
    Die KI habe ich auch befragt, hoffe man hat darauf Zugriff:
    https://chatgpt.com/share/6980…ac-8004-b9d5-e0b6cb872e1b

  • Ich habe Anfang Januar nur kurze Strecken gefahren und ein paar mal alle Heizungen wegen sehr kaltem Wetter nach dem Starten ca. 5 Minuten voll eingeschaltet. Drei Tage danach zeigte das Auto 3 mal die Warnung „12V Batterie Ladestand niedrig“. Ich habe das Auto in Werkstatt überprüfen lassen. Das Ergebnis ist: alles in Ordnung, zu viele kurze Fahrten, also extern nachladen oder lange fahren.

    Ich habe über 30 Jahre kein Problem mit 12V Batterie von Verbrenner-Autos. Ich habe recherchiert und das Ergebnis ist das folgende:

    Beim Verbrenner wird das 12V Bordnetz von der Lichtmaschine versorgt. Wenn die Leistung der Lichtmaschine für das 12V Bordnetz nicht reicht, wird die Leistung der 12V Batterie dazu genommen. Sonst wird die restliche Leistung von der Lichtmaschine vollständig für das Aufladen der 12V Batterie verwendet.

    Beim Ford Vollhybrid ersetzt die Hochvolt-Batterie mit DC/DC Wandler die Lichtmaschine und vorsorgt das 12V Bordnetz. Auch die 12V Batterie unterstützt das 12V Bordnetz. Sonst wird die 12V Batterie von DC/DC Wandler aufgeladen.

    Der entscheidende Unterschied ist, dass die Ladeleistung aus dem DC/DC-Wandler für die 12V Batterie von der Steuersoftware geregelt und leider relativ niedrig ist. Daher wird die 12V Batterie relativ langsam aufgeladen. Der Hauptgrund ist, damit die Angabe für Verbrauch, Emissionen usw. besser ausschaut. Der Nachteil ist, dass die 12V Batterie bei kurzen Fahrten oft mehr verbraucht als aufgeladen wird.

    Z.B. Beim Starten des Autos ist die Hochvolt-Batterie relativ „leer“ (< 30%). Die Steuerung lässt daher sehr wenige Leitung durch DC/DC-Wandler an das 12V Bordnetz und die 12V Batterie wird stark belastet (durch Heizungen usw.). Bei 2kW für 5 Minuten kommt es zu ca. 166Wh, das ist schon mehr als 20% der Kapazität der 12V Batterie. Bei anschließender kurzer Fahrt kann die 12V Batterie von DC/DC-Wandler nicht viel aufgeladen werden. Daher wird das Defizit immer größer.


    Die traurige Tatsache ist, dass man sein Fahrprofil an das Hybrid Auto anpassen muss, oder oft extern aufladen muss, oder oft zusätzlich unnötige lange fahren muss. Autoverkäufer und Werkstattmeister sagen einfach auch so, ohne Scheu. Das ist wirklich Wahnsinn!!!

  • Die elektrische Heizung wird über den Hochvoltakku versorgt und belastet nicht das 12V-System!


    Der DC-DC-Wandler kann nach meiner Recherche bis zu 300A liefern, was für sämtliche 12V-Verbraucher im Kuga zuzüglich des Ladestromes für die 12V-Batterie locker reichen sollte.

    Ich hatte in fünfeinhalb Jahren mit dem Kuga keinerlei Probleme mit der 12V-Batterie bezüglich niedrigem Ladestand, obwohl ich täglich auch nur einfache Strecken von unter 20km gefahren bin.

    Aber nach gut drei Jahren zeigte die 12V-Batterie selbst Schwächen, so dass sie getauscht werden musste - lag also am Akku selbst und nicht an der Ladeleistung.


    Gruß Jörg

    Kuga III - PHEV - Titanium - Sedona-Orange-Metallic - EZ 08/2020 - go-e-Charger 11kW - PV-Anlage 7,2kWp

    Seit 20.11.25 : Puma Gen-E premium

  • die Ladeleistung ist zu gering.

    selbst nach 7 Std, fahrt mit Tagfahrlicht wird die 12 Volt

    Batterie ohne die Zündung im Sommer auszuschalten

    nicht voll die Spannung geht nicht unter 15,3 bis 15,2 Volt

    zurück. Ladestrom mit Stromzange gemessen max. 15 Amp.

    PHEV ST-Line X Agate Black Metallic

    bestellt am 23.09.2021

    gebaut am 30.03.2022

    Am 17.05.2022 zugelassen, Übergabe mit leerer HV Batterie.:thumbsup: