Erfahrungen an öffentlichen Ladesäulen?

  • In diversen Youtube Videos sieht man, daß die Leute mit unzähligen Ladekarten hantieren.

    Ich habe mir bisher nur die Karte von EnBW / ADAC besorgt...


    Welche Ladekarten sollte man unbedingt noch haben?


    Wie sind eure Erfahrungen, gibt es bei speziellen Anbietern böse Überraschungen zu erwarten?


    Interessant sind auch Infos zu kostenfreien Ladesäulen wie Lidl, Aldi Süd, Metro etc.


    Besten Dank

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  • Ich will nicht rum unken, aber man sollte nicht vergessen wie lange der Kuga braucht um den Akku zu füllen. Diese Zeit blockiert der Kuga die Stromtanke für Fahrzeuge, die diese Lademöglichkeit vielleicht viel dringender benötigen. Mir ist klar, das wir mit unserem Kuga nunmal genauso das Recht haben an den Öffentlichen Ladesäulen zu tanken, wie die reinen Stromer. Nur haben die Stromer keinerlei Alternativen. Ich würde mir Wünschen, das man da auch mit etwas Rücksicht rangeht. (Es sei denn, der Stromer-Fahrer pöbelt rum!) ;)

  • Ich will nicht rum unken, aber man sollte nicht vergessen wie lange der Kuga braucht um den Akku zu füllen. Diese Zeit blockiert der Kuga die Stromtanke für Fahrzeuge, die diese Lademöglichkeit vielleicht viel dringender benötigen. ...

    Ich wohne im einem Mehrfamilienhaus - und habe einen der wenigen Tiefgaragenstellplätze vor Jahren ergattert. Und da wird es so schnell keine Ladestation geben... Somit bin ich auf die öffentlichen Säulen angewiesen. 😎

  • Das ist zwar bedauerlich, aber an meiner Meinung ändert das nun auch nix. 8o

    Ich für mich, weiß jetzt nicht ob ich mir einen PHEV gekauft hätte, wenn ich nicht zu Hause laden kann. Vielleicht wäre da ein Voll-Hybrid besser...:/

  • Ich wohne im einem Mehrfamilienhaus - und habe einen der wenigen Tiefgaragenstellplätze vor Jahren ergattert. Und da wird es so schnell keine Ladestation geben... Somit bin ich auf die öffentlichen Säulen angewiesen. 😎

    Seh das nicht so negativ. Zum einen kannst du bei der Eigentümerversammlung darüber abstimmen lassen ob du dir eine Wallbox anschließen lassen darfst und zum anderen wird es ab Herbst das WEG geändert. Danach hat jeder Anspruch auch eine Stromversorgung am Stellplatz. Dann muss nur noch die Hausverwaltung informiert werden.

  • Das ist zwar bedauerlich, aber an meiner Meinung ändert das nun auch nix. 8o

    Ich für mich, weiß jetzt nicht ob ich mir einen PHEV gekauft hätte, wenn ich nicht zu Hause laden kann. Vielleicht wäre da ein Voll-Hybrid besser...:/

    Nun, da gibt es auch noch andere Anwendungsfälle, wie z. B. die öffentliche Ladesäule vor der Haustür und / oder am Arbeitsplatz. Daher finde ich das nun nicht verwerflich, wenn sich jemand in so einer erweiterten Konstellation trotzdem für einen Plug-in-Hybrid entscheidet. :) Geladen werden muss ja in jedem Falle und ich verstehe nicht, was es für einen Unterschied macht, ob ich mit dem Kuga 3 Stunden an der Ladesäule stehe oder ein reiner E-Wagen 3 Stunden an der Ladesäule steht. Ja, der reine E-Wagen ist unbedingt darauf angewiesen, aber auch ein Kuga steht dort ja zum Laden der Batterie und nicht um des Blockierens Willen. Dass es gar keine Alternativen gäbe, stimmt ja so auch nicht, denn es gibt ja nicht nur DIE eine Ladesäule, sondern immer alternative Ladesäulen in der Umgebung. Die absolute Anzahl der Ladesäulen müsste natürlich viel schneller erhöht werden, aber man sollte nicht die Plug-in-Fahrer für die unzureichende E-Infrastraktur verantwortlich machen bzw. ihnen ein schlechtes Gewissen einbläuen. ;)


    Natürlich sollte man aber nach Abschluss des Ladevorgangs sofort abstöpseln und sich auf einen "normalen" Parkplatz begeben, das ist aber selbstverständlich, finde ich.

  • Wer findet denn hier irgendwas verwerflich? Ich hatte da für mich gesprochen - ich hätte überlegt ob ein HEBV nicht die bessere Wahl für mich wäre. Das soll kann und muß selbstverfreilich jeder für sich selbst entscheiden.

  • Seh das nicht so negativ. Zum einen kannst du bei der Eigentümerversammlung darüber abstimmen lassen ob du dir eine Wallbox anschließen lassen darfst und zum anderen wird es ab Herbst das WEG geändert. Danach hat jeder Anspruch auch eine Stromversorgung am Stellplatz. Dann muss nur noch die Hausverwaltung informiert werden.

    Auch nach Änderung des WEG muss weiterhin ein Beschluss in der ETV gefasst werden, einfach machen ist nicht, denn die Eigentümergemeinschaft darf dir vorschreiben, wie du den Anschluss auszuführen hast oder auch durch wen.

    Aktuell: Ford Kuga Titanium 1,5 EcoBoost, Bj. 2015

  • Eine Wallbox in der TG kommt nicht in Frage, ich müsste als early Adopter voll bezahlen... (auch wenn es einen Zuschuss gibt) und glücklicherweise sind in 50m Entfernung von der Tiefgarage 4 Ladeplätze. Da hat sich München nicht lumpen lassen. Berlin ist eine Wüste dagegen...

    Mit einer Wallbox der Stadtwerke (muss wohl so sein....) müsste ich monatlich pauschal ca 75Euro zahlen... (zusätzlich zur Installation) Soviel kann ich gar nicht verfahren mit den 14KWh Akku - ich hatte mal ausgerechnet - 15tkm jährlich rein elektrisch, um auf ungefähr +-0 zu kommen.... Utopisch für mich

  • Was mich hier in Berlin stört ist die Tatsache das an vielen Ladesäulen nur 4 Stunden von 8-18 Uhr für E-Auto das laden erlaubt ist. Ich als Mieter bin bisher auf die Ladesäule angewiesen. Bei Arbeitszeiten von 10-18.30 und 11.30-20.00 Uhr ist es schwierig einen Platz zu ergattern. Wenn ich oder meine Frau ( sie fährt eigentlich den Wagen unter der Woche ) Feierabend haben stehen immer Verbrenner auf der Fläche. Die Senatsverwaltung hat damit argumentiert das es offen sein muss für alle Benutzer. Bei meinen Arbeitszeiten hätte ich mir halt kein Elektrowagen zulegen dürfen. Und damit soll die Wirtschaft angekurbelt werden, wenn der Staat auf Umweltschädliche Fahrteuge hinweist. Eigentlich nicht zu glauben.

  • Wenn ich oder meine Frau ( sie fährt eigentlich den Wagen unter der Woche ) Feierabend haben stehen immer Verbrenner auf der Fläche.

    dh das die Plätze nur tagsüber für EFahrzeuge reserviert sind - und danach darf dort jeder parken?

    Wenn das so ist, ist es ein Thema für die Automobilclubs!


    In München gehören die Ladesäulen Plätze ausschließlich den E-Autos... gebunden an die 4 Stunden von 8 - 18 Uhr. Danach ohne Parkscheibe, Hauptsache, das Kabel steckt... Aber das ist völlig ok

  • dh das die Plätze nur tagsüber für EFahrzeuge reserviert sind - und danach darf dort jeder parken?

    Wenn das so ist, ist es ein Thema für die Automobilclubs!


    In München gehören die Ladesäulen Plätze ausschließlich den E-Autos... gebunden an die 4 Stunden von 8 - 18 Uhr. Danach ohne Parkscheibe, Hauptsache, das Kabel steckt... Aber das ist völlig ok


    Ist in Berlin auch so.

    In der Zeit von 8 - 18h dürfen E-Autos da 4h laden, in der Zeit von 18 - 8h auch länger (z.B. 6 oder 8h, bis zu 14h max). Verbrenner haben auf diesen Plätzen nix zu suchen, egal zu welcher Zeit!

    Die meisten interpretieren die Beschilderung falsch.


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    Schilder werden immer von oben nach unten lesen, hier z.B.


    1) Parkbereich (Anfang)

    2) nur für E-fahrzeuge während des Ladens

    3) in der Zeit von 8 - 18h max 4h mit Parkscheibe


    https://www.emo-berlin.de/file…20190129_Info_Verkehr.pdf

  • Genau das ist ja das Problem. Die Leute können nicht lesen. Selbst die Senatsverwaltung hat mir als Antwort geschrieben das ab 18.00 Uhr auch Verbrenner dort stehen dürfen. Das Hauptproblem ist doch aber, wie bekommt man den Falschparker nach 18.00 dort weg. OAmt ist nicht mehr zu erreichen und 110 darf man nicht. Hab auf der Wache direkt angerufen. Die haben gesagt ich soll das OAMT anrufen. Ein Teufelskreis 😡.