Beiträge von Okona

    Nach einem guten Gespräch mit dem Sachbearbeiter liegt der Wiederbeschaffungswert nun bei realistischeren 40.500 Euro - fast 5.000 Euro mehr als im Erstgutachten. :)


    Die Wertminderung erhöht sich dadurch nur marginal; damit ist eine Reparatur eigentlich vom Tisch. Spätestens beim Wiederverkauf hätte ich bestimmt mehr Abzüge und vor allem Probleme. ?(

    Das Ganze bleibt erst einmal spannend und sehr stressig. Einen RA habe ich nun auch eingeschaltet, u.a. wg. Schmerzensgeld, Verdienstausfall und anderen Dingen, die den Wagen auf nicht technischer Ebene betreffen; beispielsweise den Verlust durch gestiegene Zinsen bei einer neuen Finanzierung und dergleichen.

    Auch stellt sich die Frage, adäquaten Ersatz zu finden, für den man nicht das 49 Euro-Ticket ausreizen muss... wenn ihr versteht, was ich meine. ;)
    Oder doch wieder über den Tellerrand schauen? :/

    Da fließt die nächten Tage also noch viel Hirnschmalz rein, bis eine finale Entscheidung getroffen ist. :rolleyes:

    Ich wünsche euch allen eine gute und sichere Fahrt, damit ihr diese Achterbahn nicht fahren müsst, :3917:

    Im Sommer 2020 bestellt, im April 2021 endlich geliefert und nach einigen Scherereien mit der Startbatterie seit über einem Jahr absolut zuverlässiger Partner im Straßenverkehr: Mein Kuga Vignale PHEV; das erste Auto, dass ich mir komplett durchkonfiguriert hatte und exakt (fast ;) ) so gebaut wurde, wie ich es haben wollte, ist vielleicht schon bald, oder besser seit letztem Wochenende, Geschichte für mich. :(

    Im Stopp-and-Go-Verkehr fand meine Hintermännin (gibt's das Wort? Egal...) anscheinend ihr Handy oder irgendetwas anderes spannender als die Straße, so dass ihr Tiguan meinem Kuga einen sehr unsanften Schubs gab. Was zuerst wie ein Blechschaden geringen Ausmaßes aussah, entpuppte sich nun nach dem Sachverständigen-Gutachten mit fast 20.000 Euro Schaden als nicht mehr ganz so kleines Aua. ;( Der Schlag ging wohl bis vorne durch und u.a. muss die gesamte Auspuffanlage gewechselt werden; Hecklappe, Schürze, etc. natürlich auch.


    Nun stehe ich vor der Gretchenfrage: Reparieren lassen oder Wiederbeschaffungswert auszahlen lassen und Alternative suchen.

    PRO Reparatur: es ist mein Auto... CONTRA: ich finanzieren noch über Jahre einen Unfallwagen mit ungewisser Zukunft und habe beim Verkauf dann irgendwann Probleme!
    Darüber hinaus erheint mir die Wertminderung mit gerade mal 2.100 Euro zu gering. Außerdem Frage ich mich, ob die Hochvoltbatterie evtl. dadurch auch einen Schaden genommen haben könnte - wir wissen alle, dass es eine blöde Idee ist, einen Akku runterfallen zu lassen... 8|

    PRO Wiederbeschaffung: Gebrauchtes Auto gleichen Typs oder ein gänzlich anderes; dafür kein Unfallwagen. :rolleyes:
    CONTRA: bei den aktuellen Zinsen ist das ein ganz blödes Minusgeschäft! :cursing: Die wesentlich günstigere Finanzierung bei Ford läuft zumindest noch genau ein Jahr.
    Darüber hinaus ist hier im Gutachten der Wiederbeschaffungwert zu niedrig angesetzt; anscheinend hat man einen "normalen" Hybrid ergoogelt und keinen PHEV;
    aber das Thema kläre ich morgen mit dem Sachverständigen persönlich.


    Was würdet ihr machen? :/
    Habt ihr vielleicht Erfahrung mit ähnlichen (Un-)Fällen?
    Tipps oder Anregungen?
    Bin zur Zeit echt ratlos und Werkstatt und gegnerische Versicherung wollen sicherlich bald eine Entscheidung von mir... ?(

    Traurige Grüße :(
    Okona

    wenn ich nach dem Start des automatisierten Parkvorgangs auf irgendein Pedal trete, bricht er sofort ab

    Das habe ich auch so in Erinnerung; ist schon was her, dass ich das gemacht hatte. Wenn man aber mit gehaltener Bremse den Vorgang einleitet, kann man die Geschwindigkeit darüber dosieren.

    Ontopic: Mir persönlich gefällt die neue Schnauze zumindest auf den bisherigen Fotos gar nicht; in diesem (Design-)Zustand hätte mich Ford damals wahrscheinlich nicht abgeholt. :rolleyes:


    Offtopc bzgl. Autos, die es in unseren Breitengraden nicht gibt: Der gar nicht mal so hässliche Mazda CX-4 wurde damals explizit nur für den chinesischen Markt entwickelt. Besonders ärgerlich: als dann der CX-30 rauskam, der eigentlich die Nummer 4 hätte tragen müssen, musste man das Namenskonzept wieder neu definieren... daher kommt ja nun auch ein CX-60 statt dem CX-6. :/

    goggle maps is eh besser.

    Seit ich mein AAWireless drinhab und sich das Handy automatisch mit Auto android verbindet, hab ich das serienmäßige Navi nicht mehr verwendet.

    Leider wird dann aber die Navi-Führung nicht mehr im HUD angezeigt, oder?

    Ich frage mich immer noch, warum man gewisse Features nur jeweils in einer der beiden Apps hat... :/


    z.B. Verriegelungsstatus nur in der Pro und diese neue Licht/Hupe-Funktion in der "normalen" App.

    So langsam platz mir auch der „Geduldskragen“. Insgesamt war der Wagen dreimal wegen Tiefschlaf in der Werkstatt, in der jedes Mal(!) nur Software-Updates eingespielt wurden, was immer mehr als einen Tag dauerte - ohne vom Autohaus oder Ford gestelltem, kostenfreien Leihwagen versteht sich. :evil:

    Zuletzt geschah dies im Januar, als auch noch eine Woche lang nach der Ursache des Ruckel-Problems im Neutral-Modus gesucht wurde, inkl. Videoaufnahme für USA ("So etwas haben wir ja noch nue gesehen/gehört!" :rolleyes:) und einer Begutachtung durch einen Fordmitarbeiter eine Woche später... das Ganze ist im Thread "Motor wackelt im Neutral- und D-Modus; rasseln und klappern im Motorbereich" nachzulesen.

    Im gleichen Thread hatte ich bereits den Verdacht geäußert, dass der Benzinverbrauch erheblich angestiegen sei.
    Hier meine Beobachtungen der letzten zweieinhalb Monate und eine (zugegebenermaßen laienhafte - ich bin nunmal kein Ingenieur oder Mechatroniker) Vermutung dazu:

    1. Fakt: Wenn der Wagen gestartet wird, schaltet sich erst nach einigen Kilometern (wahrscheinlich temperaturabhängig) der Elektromotor zur Entlastung des Benziners hinzu; selbst beim Abwärtsrollen bleibt das Motorsymbol im Cockpit weiß, der Benziner also aktiv (Modus Auto-EV). Nach etwa 6 - 8 Kilometern dann fährt der Wagen mit der vollen Elektrounterstützung, was sich auch im Bordcomputer bemerkbar macht, da der Verbrauch dann anfängt, sich zu normalisieren - je nachdem wie lange man fährt. Auf langen Strecken ist somit am Verbrauch des Wagen auch nichts auszuetzen, aber wenn es darum geht: dann hätte ich auch beim Diesel bleiben können.

    2. Vermutung: Der Benzimotor soll erst mal die Starterbatterie soweit aufladen, dass es zu keinem Tiefschlaf mehr kommen kann. Allerdings wird der Wagen auf Kurzstrecken natürlich absolut ineffizient und genehmigt sich so mal eben ca. 25 - 30 % mehr Sprit! Ob dies von Ford so gewollt ist, nach dem Motto - "Sehen Sie, kein Tiefschlaf mehr." - oder doch eher ungewollter Nebeneffekt, weiß ich nicht.


    3. Verifizierung(?): Letztens hatte ich den Wagen auf ca. 50% geladen und war dann am Abend zum Sport gefahren. Als ich zweineinhalb Stunden später im Dunklen zum Auto kam, zeigte der Wagen eine elektrische Reichweite von noch 10 km an, war aber partou nicht zu überreden, auch nur einen Meter der ca. 5 km langen Tour elektrisch zu fahren (Auto- bzw. ECO-Modus/Nur EV ...). "Motor aktiviert für Systemleistung" war glaube ich die Nachricht im Cockpit. Ganz großes Kino! Für mich eine kleine Bestätigung meiner Theorie. :/

    Nun, die tiefschlaflose Zeit ist nun jedenfalls sowieso wieder vorbei: da ich leider die letzte Woche in Quarantäne verbringen musste, zeigt mir die App nämlich genau dies wieder an... :sleeping: ... bin gespannt, ob der Wagen sich in ein paar Tagen dann überhaupt noch starten lässt. :cursing:

    Wieso?

    Ich nutze schon immer den Dauer-Neutral in der Waschstraße.

    Auf N schalten und L drücken. Auto aus und ab geht die feuchte Fahrt.

    Ich verstehe nicht weshalb man jedes Problem (ja, wenn das Auto bei laufendem Motor in N ruckelt oder Geräusche macht ist das ein Fehler, der seitens Ford behoben werden muss) so extrem aufbauschen muss. Für die Waschstraße ist das nun wirklich kein Hindernis.

    Danke für die Aufklärung; ich fahre eigentlich immer in eine stationäre Waschanlage und hatte mich daher damit noch nicht wirklisch befassen müssen.

    Es sollte nichts aufgebauscht werden. Grundsätzlich möchte ich auch lieber nur positives über das Fahrzeug berichten... das fällt mir zur Zeit leider aber etwas schwer. Die ersten sechs Monate habe ich zumindest im Bekanntenkreis sehr für den Kuga geworben...