Beiträge von Joe61

    Die Software soll Unregelmäßigkeiten schon so früh erkennen, dass es garnicht erst zu einem Brand kommt und der Motor rechtzeitg abgeschaltet wird. Hoffen wir, dass das auch funktioniert. Es dürften ja nicht nur Leute von Ford sondern auch von Samsung an der Entwicklung beteiligt sein. Ausserdem ist es ein Hersteller übergreifendes Problem. Vielleicht sollten Sie mal die KI fragen :D .

    Das KBA ist gefordert, einen Termin zur Stilllegung zu fixieren, wenn am 17.Aug.2026 kein update kommt oder danach ein weiterer Rückruf wegen Brandgefahr folgt. Ford und seine KI programmiert schlechter als Microsoft.

    Dann hör doch auf deine Mutter und kommentiere nicht ohne inhaltlichen Beitrag

    Ich habe inzwischen die dritte 12V- Batterie in meinem 5,5 Jahre alten PHEV. Mein Werkstattmeister hat mir das BMS/BCM detailliert erklärt, weil ich deswegen sauer war.

    Das BMS misst die Temperatur, den Strom und die Spannung der Batterie. Es ist ein kleiner Sensor direkt am Minuspol der Batterie.

    Das BCM empfängt Daten u.a. vom BMS. Es entscheidet dann, wie viel Strom generiert wird für Licht, Scheibenwischer, Klimaanlage...

    Insofern hat der Cowboy an dieser Stelle die Sachlage wohl richtig dargestellt.


    Wenn eine Batteriekapazität in kWh angegeben wird, ist das streng physikalisch genauso falsch wie die Angabe in Ah. Die Angabe in kWh verwenden Laien z.B. auch für die "Kapazität" der Hochvoltbatterie 14,4 kWh.

    Ein bisschen Klugscheissen scheint notwendig: die elektrische Kapazität C entspricht (bei linearen Verhältnissen) dem Quotitent der gespeicherten Ladung Q zu einer Spannung U ( C = Q / U ). Maßeinheit ist Farad. Ein Ingenieur unterstellt bei Angabe der Kapazität in Ah, dass die Spannung bei einer kurzzeitigen Messung konstant und daher das

    Produkt I*t (Einheit Ampere*Sekunde) direkt proportional zur Kapazität in Farad ist ( I = Q/t und damit C = I*t/U ). Anschaulich: Ein Farad ist die elektrische Kapazität, wenn ein Ladestrom von einem Ampere die Spannung in einer Sekunde um ein Volt erhöht. Wenn man es nicht so genau nimmt, ist für die 12V Batterie die Angabe in Ah und die Hochvoltbatterie kWh für Laien geeignet. - Ende Klug scheissen.


    Eine AGM selbst einbauen ist natürlich möglich, ohne am BMS oder BCM was zu machen. Das hochwertige Potential der AGM-Batterie wird dann halt nicht ausgeschöpft.

    Eine "alte" Nass-Batterie (VARTA B19 SLI 12V 45Ah Black Dynamic) für EUR 60 (ebay) hält bei mir anscheinend 2,5 Jahre, eine AGM vielleicht 1 Jahr länger, mit Anpassung BMS/BCM vielleicht 2,5 Jahre länger.


    Die Unverschämtheit von Ford besteht darin,

    1. den BMS nicht bei einem der vielen Rückrufe oder beim 1. Batteriewechsel aus Kulanz kostenfrei zu tauschen, weil die schwach dimensionierte Batterie offensichtlich ein Konstruktionsfehler ist und weil es für das BMS kein Software-update gibt

    2. das BCM update aus Kulanz nicht kostenfrei zu machen - siehe 1.

    3. den Kunde über den Sachverhalt nicht einmal zu informieren. Mir wurde vor 3 Jahren für EUR 260 wieder eine Varta Nasszelle eingebaut und Kulanz abgelehnt. Beim 3.Mal war ich schlauer.

    4. EUR 300 zu verlangen für ein update des BCM und einen neuen BMS. Dafür kann man ja 5 Nasszellen selber einbauen und hat sich die Fahrerei in die Werkstatt gespart.

    Die Kosten der AGM kommen noch zu den EUR 300 dazu. Dann ist man bei über EUR 500 für einen 12V-Batteriewechsel.


    Autch ;)

    BMS steht für Battery Management Sensor, Als Sensor lädt dieser .... garnichts, sondern er meldet einen Sensorwert an das BCM, welches wiederum den Regler auf der Lichtmaschine steuert. Des Weiteren sind "14,2 Volt" ein Wert für eine elektrische Spannung und hat für die Ladekapazität eines Stromspeichers keine Aussage. Ladung wird in Wh oder kWh ausgedrückt.


    Ich weiß schon, Physik ist was für Nerds, aber ohne sie entstehen schnell Halbwahrheiten und Irrglauben.

    Quelle: https://www.ford.de/nuetzliche…d-datenschutz/eu-data-act

    Privacy Protection Ford Page

    https://developer.ford.com/developer-eu

    Unter diesen Adressen kann man unter Angabe der FIN und User/Pass (wie Ford APP) seine Fahrzeugdaten einsehen - auch die Daten der Hochvoltbatterie - ALLE Daten, die Ford über das Fahrzeug speichert; mit schönem Gruß von der DSGVO.


    Ford schreibt dazu: ... Soweit technisch möglich, wird Ford die Daten in einem kontinuierlichen Format in Echtzeit über eine Ford-API bereitstellen. Wir bezeichnen dies als kontinuierliche Daten. Für alle anderen ohne Weiteres verfügbaren Daten stellt Ford die Daten in einem nicht kontinuierlichen Format als herunterladbare Datei für den von Ihnen gewählten Zeitraum vom 12. September 2025 bis zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung. Wir bezeichnen dies als historische Daten.


    Ich habe es ausprobiert, es funktioniert ziemlich mühselig, aber es geht.DSGVO.jpg

    Wahrscheinliche" Risiken aus dem Bauchgefühl postulieren, ist Angstmache.

    Das ist doch kein Bauchgefühl, dass Ford (wie Microsoft) keine fehlerfreie Software erstellen kann. Kann die Ford-Software mich rausklingeln, wenn es in der Garage brennt ?

    Das Risiko wird von Ford mit "gefährlicher Brandgefahr benannt". Dieses Risiko als Angstmache abzutun, kommt wohl vom Ford-Marketing.

    Wahrscheinlich dauert es bis 22.9.2026, bis die Software für den ersten Waghalsigen Beta-Tester verfügbar sein wird. Da ist bekanntlich dieser Sommer und "Mitte des Jahres" definitiv vorbei.

    Die Ford-Geschäftsführer tragen das Haftungsrisiko, sie gehen in den Knast, wenn eine Person wegen dieser Software zu schaden kommt.

    Wo ist da "starker Tobak" ? Ford schreibt im Rückruf "gefährlich" und "Fahrzeugbrand". Auf Unwissenheit kann man sich da nicht berufen, wenn eine fehlerhafte Software das Risiko nicht erkennt.

    Mit Freigabe der 100% Ladung nach Installation der Software geht die Geschäftsführung ins Risiko. Ein toter Hausbewohner wird nicht klagen, sein Partner/Kind/Eltern sicherlich.

    Jaja wurde zwar schon alles einmal gesagt, aber sicherheitshalber kann es nicht schaden, wenn man es nochmal wiederholt.


    Wir werden es abwarten müssen, ob und wann Ford es schafft, eine Software auszuliefern.

    Und wer den Softwarefehler verschuldet hat (wahrscheinlich die KI im Auftrag eines der 300 QS-Ingenieur-Programmierer) ist dem toten Hausbewohner egal.

    Haften tut die Geschäftsführung wegen grober Fahrlässigkeit.