Beiträge von Joe61

    Ja, das ist in der Tat eine Frage die mich auch beschäftigt. Aber egal ob man das annimmt oder nicht. Mindestens Sommer 2026 wird es auf jeden Fall. 🤷🏻‍♀️ Wenn nicht sogar später, denn nach der erarbeiteten Lösung muss man ja auch erstmal einen Termin in der Werkstatt bekommen. Und meine Erfahrung hier ist, dass es noch zu wenige KFZ-Mechatroniker gibt die an dieses Fahrzeugen Arbeiten dürfen.


    Ich finde ja diese 120 € als abfindungsvergleich eine ziemliche Frechheit und würde diese auch nicht annehmen. Wer weiß im schadensfall kann vor Ort wahrscheinlich sogar argumentieren dass du mit der Einschränkung bis zum Sommer einverstanden bist aufgrund der Annahme der 120 €. Weiß darüber jemand bescheid wie das wie das rechtlich läuft?

    Gibt es Informationen zu dem Stand der Sammelklage gegen Ford wegen des mehrfachen Rückruf wegen Brandgefahr ?

    Nach meiner Kenntnis haftet Ford 8 Jahre bzw. 160 000 Km für Mängel der Akkus. Für alle vom aktuellen Rückruf betroffenen Modelle besteht daher mindestens noch ca. 3 Jahre Gewährleistung, soweit sie im Einzelfall noch nicht mehr als 160 000 Km betrieben worden sind.

    Danke für den Hinweis, da habe ich nochmal nach geschaut. Auf Seite 30 des Verkaufsprospekts „Preisliste A-DE22109101DE. Ford-Werke GmbH, Köln. Drucklegung: 20.11.2020“ steht:


    5 Jahre Herstellergarantie auf (alle) Hochvolt-Komponenten

    8 Jahre Herstellergarantie auf die (Hochvolt)-Batterie

    Zusammen mit der erweiterten Garantie im Schreiben (Juni.2025 zum Abschluss des Rückruf 24S79: Abschnitt „ LÖSUNG: …):

    … Die Hochvoltbatterie Ihres Fahrzeugs erhält ebenfalls eine erweiterte Garantie, die dieses potenzielle Problem für 240.000 km oder 10 Jahre abdeckt, je nachdem, was zuerst eintritt“

    hat vermutlich jeder PHEV Anspruch auf eine fehlerfreie Hochvoltbatterie. Deswegen wird es teuer für Ford und ob im Hintergrund LG oder Samsung gegenüber Ford haftet, ist mir egal.

    Ich spreche lieber von der Firma Ford als Verantwortlichen, als von Kaufleuten, Ingenieuren oder beiden gemeinsam.

    Wenn die Kiste 3x wegen Hochvoltbrandgefahr vom KBA zurückgerufen wird, dann haftet Ford gemäß der vereinbarten Garantiebedingungen.

    Es gibt Kuga's mit mehr als 5 Jahren Garantieverlängerung, die hat extra Geld gekostet.

    Was genau der Garantieumfang ist, wird der Musterprozess klären.

    Was heisst hier jammern? Das ist die von den großen Konzernen geforderte Marktwirtschaft, der sie sich auch stellen müssen, wenn sie Mist bauen.

    Aber Leute, Samsung, LG, die sind doch nicht irgendwer, die frisch auf dem Markt sind und erst einmal grundsätzlich keine Ahnung von Akkubau haben sollten

    Bei Software redet man oft von Bananenprodukt, die reift beim Kunden.

    Bei Hardware klappt das Bananen-Vorgehen halt nicht. Ohne ausreichende Qualitätstest wird es bei der Hardware teuer. Das wissen die Ford, LG und Samsung und versuchen es trotzdem. Jetzt wird es halt teuer.

    So jetzt noch schnell antworten, dass das, oh Wunder, in diesem Thread schon x-mal diskutiert wurde, z.B. hier:



    Und dann noch schnell der Hinweis, dass im Forscan die Batterietypen falsch hinterlegt sind.

    Was passiert, wenn man eine AGM einbaut, mit "5x lichthupe und 3x bremspedal" das BMS zurücksetzt und mit Forscan die Ladekurve NICHT anpasst - weil man das selbst nicht machen kann und der FFH dafür EUR 150 verlangt.

    Vermutlich passiert nichts, ausser dass das Potential der AGM nicht vollständig ausgeschöpft wird. Dann ist die AGM aber immer noch deutlich besser als die von Ford verbaute VARTA.

    Bezogen auf die damaligen Fragestellungen von @mlnldmnn sehe ich keinen Widerspruch.

    Bezüglich der Rechtssicherheit hatte ich aber im Beitrag darunter auch meine Bedenken angemeldet.


    Einseitiges Goodwill = ich bekomme was und gebe nix.

    Jede Variante, bei der ich was gebe oder verzichte, ich kein einseitiges Goodwill.

    Also die Frage: wozu will Ford meine Zustimmung, wenn ich die EURO 120 annehme?