Das ist auch eine Haftungsfrage. Wenn man mit diesen Daten Verschulden von Ford nachweisen kann. Deswegen mein Einschreiben an die Geschäftsführung der Ford GmbH in Köln - Absenderadresse wie in der Warnung, dass man nur bis 80% laden soll.
Beiträge von Joe61
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Wenn Ford alle Daten übermittelt bekommt, dann können die mich doch auch rechtzeitig warnen oder nicht?
Könnten sie, tun sie aber nicht. Weder bei der Starterbatterie, noch bei der Hochvoltbatterie. Auch nicht wenn ein Temperatursensor 200 Grad anzeigt.
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Die verbindliche EU-Richtlinie "spricht" von einfachem Zugang zu den eigenen Daten. Auf der VW Homepage wird das versprochen. Wie es bei VW real aussieht, weiß ich nicht.
Mit Bezug auf die Brandgefahr habe ich gestern die Ford Geschäftsführer per Einschreiben zur Übergabe der Daten aufgefordert.
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Ich möchte diese Daten jederzeit an einer Schnittstelle abrufen können, damit meine Software mich rechtzeitig warnen kann, wenn irgendeine Temperaturschwelle an der Batterie oder sonstwo überschritten wird.
Der EU Data Act legt das Recht an den eigenen Daten ausdrücklich fest.
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Ford verarbeitet und speichert die Daten meines Hochvoltakku, der Starterbatterie und noch viel mehr. Mein Kuga übertragt alles schön brav nach Köln.
Ich habe das Risiko, das mein Haus abbrennt, wenn der Kuga nachts in der Garage lädt und die Software vor oder nach irgendeinem update falsch funktioniert.
Warum macht Ford aus diesen Daten ein Geheimnis? VW ist mit den Daten deutlich transparenter.
EU Data Act | Volkswagen Deutschlandwww.volkswagen.de -
Du vergleichst jetzt also einen wassertemperierten, crashgetesteten Akku der bis zu 100kw auf einmal abgeben und nahezu den gleichen Wert geladen (über Rekuperation) werden kann mit einem Homespeicher. Respekt.
Du hast sicher Recht, dass das dieser hoher Aufwand auch mehr kostet.
Eigentlich geht es (mir) ja darum, dass ich 20% meiner Batterie nicht für EUR 120 "verschenken" möchte und dass die vielfachen Rückrufe den Verkaufserlös sehr deutlich schmälern.
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Nur als Hinweis. Die Batterie kostet aktuell 7.728,56 € Brutto Kunde.
Zum Glück gibt es seit Jahren einen deutlichen Preisverfall bei Batterien.
Für meine Voltaik habe ich zuletzt EUR 250 je kWh bezahlt, bei 14kWh müsste die Kuga Batterie 3.500 kosten. Zu deinen 7.728 ist noch 100% Ford-Ford-Gewinn-Marge für die Aktionäre drauf.
Und die Brandgefahr ist bei den Neuen deutlich geringer als bei den LiOn-LiOn-Batterien.
In meinem Kaufvertrag von 2020 waren es knapp 10.000.
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wieso, wann hast du die gekauft?
Erstzulassung 2021, steht in meinem Profil.
Falls die Batterie heute weniger kostet, sind 20% davon immer noch ein Vielfaches von EUR 120, die Ford anbietet.
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Danke.
Genauso seh ich das auch
Ich habe meine HV-Batterie immer auf 100% geladen und genutzt. Meine Nutzung ist eingeschränkt. Die Batterie hat ca. 10.000 EUR gekostet und 20% sind nicht nutzbar.
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Ich verteidige Ford nicht. Ich erkläre lediglich, dass ein Softwareupdate nicht den Mangel beseitigt.
Und ja, 80 % ist ein Mangel. Aber in wie weit schränkt dich dieser Mangel ein? Ford verbietet nicht das Laden und Ford verbietet auch nicht das Fahren. Wenn die 80% verbraucht sind, fährst du den Rest mit Benzin weiter bis zum Ziel. Das ist der Vorteil eines PHEV. Ford hat einen Mangel festgestellt und eine Einschränkung mitgeteilt, bis eine Lösung gefunden wurde. Das ist bei anderen Herstellern genau so. Die machen das nicht anders.
Von einem "erheblichen Mangel" wie du es nennst, ist hier nicht die Rede.
Brandgefahr ist ein erheblicher Mangel und gefährlich für die Sicherheit. Das scheint mir ein Fakt.