Beiträge von Joe61

    Der Sensor muss nur getauscht werden, wenn er defekt ist, oder wenn man eine alte Version hat die einen Firmwarefehler hat.


    Das BMS muss per Diagnosesoftware auf den richtigen Batterietyp konfiguriert werden, dies geschieht, wie hucky0611 bereits schrieb, im BCM Modul. Ist aber nur erforderlich wenn man z.B. von EFB auf AGM wechselt. Wenn man eine AGM durch eine AGM gleicher größe ersetzt oder eine EFB durch eine EFB gleicher Größe, genügt es, dass BMS zurück zusetzen. Dies kann man selber machen:


    Anleitung zum BMS-Reset (ohne Diagnosegerät):

    1. Zündung einschalten (Startknopf drücken, ohne die Bremse zu betätigen), Motor bleibt aus.
    2. Warten, bis die Kontrollleuchten im Display erscheinen.
    3. Innerhalb von 10 Sekunden folgende Schritte durchführen:
      • 5x die Lichthupe betätigen (Fernlichthebel ziehen).
      • 3x das Bremspedal drücken.
    4. Beobachten Sie das Display: Wenn das Batteriesymbol dreimal aufblinkt, war der Reset erfolgreich.
    5. Zündung ausschalten.

    FrankR: "Der Sensor muss nur getauscht werden, wenn er defekt ist, oder wenn man eine alte Version hat die einen Firmwarefehler hat".

    Der Sensor (bzw. dessen alte Firmware) steht doch in Verdacht, die Tiefentladung zu verursachen.

    Nochmal die Frage: Macht es Sinn, einen alten BMS-Sensor mit alter Firmware an einer einer neuen AGM - Batterie zu betreiben?

    Tauscht der FFH beim Einbau einer AGM deswegen auch den Sensor?

    Ich habe das alles drann gelassen beim Wechseln! Alles ok bei mir. :saint:

    Das BMS (kein update möglich) soll die Starterbatterie vor der Tiefentladung schützen. Ich möchte nicht alle 2,5 Jahre eine neue Batterie kaufen.

    Die ersten 20 Monate nach dem Batteriewechsel kann man das Problem nicht erkennen, wenn der alte BMS nicht ordentlich funktioniert.

    Deswegen meine Frage: Macht das Sinn, einen alten BMS-Sensor an einer einer neuen AGM - Batterie zu betreiben?

    Ja, das ist in der Tat eine Frage die mich auch beschäftigt. Aber egal ob man das annimmt oder nicht. Mindestens Sommer 2026 wird es auf jeden Fall. 🤷🏻‍♀️ Wenn nicht sogar später, denn nach der erarbeiteten Lösung muss man ja auch erstmal einen Termin in der Werkstatt bekommen. Und meine Erfahrung hier ist, dass es noch zu wenige KFZ-Mechatroniker gibt die an dieses Fahrzeugen Arbeiten dürfen.


    Ich finde ja diese 120 € als abfindungsvergleich eine ziemliche Frechheit und würde diese auch nicht annehmen. Wer weiß im schadensfall kann vor Ort wahrscheinlich sogar argumentieren dass du mit der Einschränkung bis zum Sommer einverstanden bist aufgrund der Annahme der 120 €. Weiß darüber jemand bescheid wie das wie das rechtlich läuft?

    Gibt es Informationen zu dem Stand der Sammelklage gegen Ford wegen des mehrfachen Rückruf wegen Brandgefahr ?

    Nach meiner Kenntnis haftet Ford 8 Jahre bzw. 160 000 Km für Mängel der Akkus. Für alle vom aktuellen Rückruf betroffenen Modelle besteht daher mindestens noch ca. 3 Jahre Gewährleistung, soweit sie im Einzelfall noch nicht mehr als 160 000 Km betrieben worden sind.

    Danke für den Hinweis, da habe ich nochmal nach geschaut. Auf Seite 30 des Verkaufsprospekts „Preisliste A-DE22109101DE. Ford-Werke GmbH, Köln. Drucklegung: 20.11.2020“ steht:


    5 Jahre Herstellergarantie auf (alle) Hochvolt-Komponenten

    8 Jahre Herstellergarantie auf die (Hochvolt)-Batterie

    Zusammen mit der erweiterten Garantie im Schreiben (Juni.2025 zum Abschluss des Rückruf 24S79: Abschnitt „ LÖSUNG: …):

    … Die Hochvoltbatterie Ihres Fahrzeugs erhält ebenfalls eine erweiterte Garantie, die dieses potenzielle Problem für 240.000 km oder 10 Jahre abdeckt, je nachdem, was zuerst eintritt“

    hat vermutlich jeder PHEV Anspruch auf eine fehlerfreie Hochvoltbatterie. Deswegen wird es teuer für Ford und ob im Hintergrund LG oder Samsung gegenüber Ford haftet, ist mir egal.

    Ich spreche lieber von der Firma Ford als Verantwortlichen, als von Kaufleuten, Ingenieuren oder beiden gemeinsam.

    Wenn die Kiste 3x wegen Hochvoltbrandgefahr vom KBA zurückgerufen wird, dann haftet Ford gemäß der vereinbarten Garantiebedingungen.

    Es gibt Kuga's mit mehr als 5 Jahren Garantieverlängerung, die hat extra Geld gekostet.

    Was genau der Garantieumfang ist, wird der Musterprozess klären.